Deutschlands bester Online-Kredit
  • kostenfreie unverbindliche Anfrage
  • für jeden Lebensumstand die passende Kreditlösung
  • Bearbeitung durch persönlichen Kreditexperten
  • SCHUFA-neutrale Prüfung

Bekannt aus:

Nach oben

Mit Kredit.de zu Ihrem Wunschkredit

Sie planen eine größere Anschaffung, möchten sich ein neues Auto kaufen, oder einfach mal, ohne auf jeden Euro achten zu müssen, shoppen gehen? Oder benötigen Sie ein bisschen Geld für kleinere Gegenstände, oder möchten Ihren Dispokredit bei Ihrer Hausbank ausgleichen? Dann sind Sie bei uns richtig. Füllen Sie einfach das folgende Formular mit dem von Ihnen gewünschten Kreditbetrag aus und wir kümmern uns um den Rest. Wir finden für Sie kostenlos und unverbindlich den für Sie passenden Kredit. Ihre Kreditanfrage leiten wir an unsere Kreditexperten weiter, die sich innerhalb der nächsten 24 Stunden per E-Mail oder Telefon bei Ihnen melden. Jetzt mit Kredit.de zu Ihrem passenden Kredit.

In 2 Minuten zu Ihrem Wunschkredit

Der direkte Weg zu unseren Kreditexperten – lassen Sie sich ein individuelles Angebot erstellen!

Euro
Euro
Jetzt anfragen
Mitantragsteller

Kreditverwendung – Ist alles möglich?

Verbraucher entscheiden sich heutzutage aus vielfältigen Gründen für eine Finanzierung. Besonders im sogenannten Konsumbereich werden Kredite häufig in Anspruch genommen und für diverse Ausgaben genutzt. Bei den meisten Konsumentenkrediten ist es so, dass Ihnen die Verwendung freigestellt ist. Sie können den aufgenommenen Kredit also sowohl zur Finanzierung Ihres Autokaufs als auch zur Finanzierung Ihrer anstehenden Urlaubsreise nutzen.

Wie erhalte ich meinen Wunschkredit?

Schritt 1: Schufa-neutrale und unverbindliche Kreditanfrage stellen

Am Anfang des Weges zu Ihrem persönlichen Wunschkredit, besteht der erste Schritt darin, eine Schufa-neutrale und unverbindliche Kreditanfrage zu stellen. Schufa-neutral bedeutet in diesem Zusammenhang, dass die Kreditanfrage nicht der Schufa gemeldet wird. Zudem ist es möglich, einen so bezeichneten Kredit ohne die Schufa aufzunehmen. Bei solchen Darlehen wird lediglich das Einkommen als Bonitätsnachweis herangezogen, nicht aber die in der Schufa gespeicherten Daten. Bei der Kreditanfrage selbst geben Sie lediglich einige persönliche Daten an, die für den späteren Kredit ohnehin benötigt werden.

Pärchen am Laptop macht einen Kreditvergleich

Schritt 2: Erstellung Ihres optimalen Kreditangebotes

Nach dem Ihre Kreditanfrage bei uns eingegangen ist, prüfen unsere Kreditexperten Ihre Anfrage. Anschließend werden die möglichen Kreditvarianten herausgesucht und im Gespräch mit Ihren persönlichen Vorstellungen abgeglichen. Das erarbeitete Ergebnis erhalten Sie zur Durchsicht per Post oder Email nach Hause. Der so gewonnene Überblick über alle Konditionen, ist die Grundlage für die richtige Kreditentscheidung!

Entspannter Mann vor Laptop stellt eine schufa-neutrale Kreditanfrage

Schritt 3: Unterlagen abschicken und Kredit erhalten

Der dritte ist gleichzeitig bereits der letzte Schritt auf dem Weg zu Ihrem persönlichen Wunschkredit. Er besteht darin, dass Sie sämtliche vom Kreditgeber benötigte Unterlagen absenden, insbesondere natürlich den unterschriebenen Darlehensvertrag. Bei einigen Banken wird dies bereits über den digitalen Weg erledigt, dies spart die Postwege und ist bei bspw. Sofortkrediten sehr hilfreich. Anschließend wird der Kreditgeber die Verträge prüfen und Ihnen die gewünschte Darlehenssumme auf Ihr Girokonto überweisen. In der Übersicht sind es also lediglich die folgenden drei Schritte, die Sie auf dem Weg zu Ihrem persönlichen Wunschkredit absolvieren müssen:

Freudiges Pärchen erhält Kreditzusage

In der Übersicht sind es also lediglich die folgenden drei Schritte, die Sie auf dem Weg zu Ihrem persönlichen Wunschkredit absolvieren müssen:

  1. Schufa-neutrale und unverbindliche Kreditanfrage stellen
  2. Erstellung Ihres optimalen Kreditangebotes
  3. Unterlagen absenden und Gutschrift der Darlehenssumme erhalten
Kredite - und alles was man wissen sollte

Kredite - und alles was man dazu wissen sollte.

Natürlich... ist es schön, immer genügend Geld in der Kasse und Reserven zu haben, mit denen alle Notfälle und Wünsche erfüllt werden können. Aber im Leben gibt es Situationen, die sich nicht vorhersehen lassen und für die es auch keinen Plan B gibt. Denn bekanntlich kommt alles auf einmal. Ein günstiges Angebot für einen Hauskauf, ein neues Auto, weil das alte nicht mehr repariert werden kann, die Klassenfahrt der Kinder oder einfach nur ein Engpass, der schnell überbrückt werden muss – Gründe, einen Kredit aufzunehmen, gibt es viele.

Kredite – Damoklesschwert oder Segen?

Seit es Geld gibt, gibt es auch Kredite. Und ein Mensch, der kreditwürdig ist, hat in der Regel ein hohes Ansehen. Das Wort Kredit kommt aus dem Lateinischen und bezeichnet ein Gut, das jemanden leihweise anvertraut wird. In früheren Zeiten wurden neben Geldkrediten auch Warenkredite gewährt. Bauern erhielten von ihrem Lehnsherren Saatgut und mussten dafür einen Teil ihrer Ernte abgeben. Bei Geldkrediten sind seit jeher Zinsen fällig.

Welche Arten von Krediten gibt es?

So vielfältig, wie die Situationen sein können, in denen ein Kredit benötigt wird, so vielfältig können die Arten von Krediten sein. Bei Krediten von bis zu einem Jahr Laufzeit wird von einem kurzfristigen Kredit gesprochen. Bei Laufzeiten bis zu vier Jahre spricht man von einem mittelfristigen Kredit und bei mehr als vier Jahren von langfristigen Krediten. Darlehen sind Kredite mit sehr hoher Summe und langer Laufzeit. Somit sind sie eine Unterart von Krediten, die sich nicht merklich in ihren Eigenschaften im Vergleich zu einem Kredit unterscheiden.

Pfeil auf KreditBaufinanzierung und Bauspardarlehen

Wer nicht das ganze Leben Miete zahlen möchte, kommt früher oder später zu dem Entschluss, eine Wohnung oder ein Haus zu kaufen, zu renovieren oder zu bauen. Dazu ist es notwendig, die Kosten abzuschätzen, die anschließend durch eine Baufinanzierung abgedeckt werden. Die Baufinanzierung setzt sich aus Eigenmitteln und Fremdmitteln zusammen. Zu den Eigenmitteln gehören alle Güter, die sich im eigenen Besitz befinden. Dazu zählt angespartes Geld, ein Bausparvertrag, Grundstücke oder andere Immobilien. Die Fremdmittel werden in der Regel von einem Kreditinstitut in Form eines Kredites oder eines Bauspardarlehens eingebracht.

Pfeil auf KreditRatenkredit

Ein Ratenkredit, auch Konsumkredit genannt, definiert sich durch eine feste Summe, die im Anschluss in regelmäßigen Raten an das Kreditinstitut zurückgezahlt wird. Wie der Name bereits verrät, wird ein heutiger Konsum in monatlichen Raten in der Zukunft zurückgeführt. Da die Kreditinstitute unterschiedliche Zinssätze festlegen, ist es von Vorteil, sich von einem Fachmann beraten zu lassen. Grundvoraussetzung für einen Ratenkredit sind in der Regel eine positive Schufa-Auskunft und ein geregeltes Arbeitsverhältnis. Sollte die Bonität des Kreditnehmers nicht ausreichen, kann zusätzlich eine Bürgschaft gefordert werden.

Pfeil auf KreditBeamtenkredit

Grundvoraussetzung für einen Beamtenkredit ist die Unkündbarkeit des Kreditnehmers. Er richtet sich also in erster Linie an Beamte, Lehrer, Polizisten und Arbeitnehmer des öffentlichen Dienstes, der Feuerwehr und der Justiz. Der Zinssatz ist im Vergleich zu einem Ratenkredit auch über sehr lange Laufzeiten niedriger.

Pfeil auf KreditSofortkredit

Ein Sofortkredit beschreibt keine eigenständige Kreditart. Er bezeichnet vielmehr die Art der Abwicklung dieses Kredites und ist ein normaler Ratenkredit. Bei ihm ist das Prozedere kürzer und das Geld steht schneller zur Verfügung. Bei einem positiven Bescheid wird der Kredit sofort ausgezahlt.

Pfeil auf KreditKredit ohne Schufa

Kredite, bei denen keine Erkundungen über die Schufa eingeholt werden, nennt man auch Schweizer Kredite. Diese werden hauptsächlich von Schweizer Banken, aber auch von Privatpersonen angeboten. Hier ist es besonders wichtig, dass Sie die Vertragskonditionen genau prüfen. Oft ist eine Umschuldung, die mit Hilfe eines Fachmanns erarbeitet werden kann, die günstigere Alternative.

Pfeil auf KreditOnlinekredit

Wie der Name besagt, kann dieser Ratenkredit nur über das Internet beantragt werden. Mittels eines Kreditrechners können die Angebote verschiedener Kreditinstitute gut miteinander verglichen werden. Sofortkredite sind in der Regel Online-Kredite. Einer der Vorteile kann der günstigere Zinssatz als bei einem in einer Filiale beantragten Kredit sein. Zu den Nachteilen zählt, dass oftmals keine persönliche Beratung stattfindet.

Pfeil auf KreditDispokredit

Ein Dispokredit wird von Banken und Kreditinstituten auf ein Girokonto eingeräumt. Er definiert, um welche Summe das Konto überzogen werden kann und welcher Zinssatz dafür fällig wird. Bei den Zinsen wird zwischen Sollzinsen, Zinsen die tageweise für die Nutzung des Dispos berechnet werden, und Überziehungszinsen, Zinsen für die Überziehung des Dispos, unterschieden.

Pfeil auf KreditBallonkredit

Bei dieser Kreditart handelt es sich um eine Mischform von Ratenkredit und Leasing. Der Kaufpreis wird in zwei Teile aufgeteilt. Ein Teil wird in regelmäßigen Raten über einen vorher festgelegten Zeitraum abgezahlt. Die Zahlung des zweiten Teils erfolgt durch eine Einmalzahlung am Ende der Laufzeit. Diese Kreditform, die verhältnismäßig niedrige monatliche Raten aufweist, wird vor allem zur Finanzierung von Autos gewählt.

Pfeil auf KreditStudentenkredit

Sich auf das Studium konzentrieren und nicht Zeit mit Nebenjobs verlieren, das ist der Sinn dieses Kredites. Eine fest vereinbarte Kreditsumme wird in monatlichen Raten bis zu einem Enddatum, zumeist das Studienende, ausgezahlt. Anschließend erfolgt nach einer Ruhezeit die Rückzahlung an das Kreditinstitut. Dieser Kredit kommt vor allem für Studenten in Frage, die keinen Anspruch auf BAföG haben.

Welcher Kredit ist für meine Situation am besten?

Welcher Kredit für Sie am besten ist, hängt immer von den persönlichen Umständen ab, wofür und vor allem wie schnell Sie das Geld benötigen. Auch wenn die meisten angebotenen Kredite Ratenkredite sind, gibt es Unterschiede in Laufzeit, Tilgung und Zinssätzen. Mithilfe eines Fachmanns können Sie sich beraten lassen und finden so die beste Lösung für Ihre Situation.

Kredit beantragen oder sparen?

Kredit beantragen oder besser sparen - Was ist richtig?

Schön, wenn Sie niemals Schulden machen müssen. Aber manchmal geht es nicht anders. Auch kommt einmal der Zeitpunkt, an dem es gerade ganz besonders gut läuft und man sich die geheimsten Wünsche erfüllen möchte. Natürlich ist es auch schön, wenn Sie dann ausreichend Geld angespart haben, um alles direkt zu bezahlen. Bedenken sollten Sie allerdings, dass Sie dann unter Umständen Ihren Notgroschen ausgeben, der Ihnen im Ernstfall fehlt. Also auf die Wünsche verzichten, den Gürtel enger schnallen und sparen, sparen, sparen? Oder doch lieber professionelle Hilfe suchen und einen Kredit aufnehmen. Denn das ist sozusagen auch sparen, nur mit dem Unterschied, dass Sie zuerst das gewünschte erhalten und anschließend sparen. Hier kommen die Vor- und Nachteile eines Kredites:

Welche Vorteile bietet ein Kredit?

Der entscheidendste Vorteil eines Kredites ist, dass Sie innerhalb kürzester Zeit wieder liquide werden. So können Sie wieder investieren, was besonders für Privatunternehmer von entscheidender Bedeutung ist. Zudem lohnt sich ein neuer Kredit auch für eine eventuelle Ablösung eines alten Kredites zugunsten einer Umschuldung auf einen neuen mit besseren Zinsbedingungen. Ein anderer Vorteil ist, dass Sie unter Umständen mit einem Kredit Ihre Bonität verbessern können. Unter bestimmten Voraussetzungen kann das Geld dann als Eigenkapital ausgeschrieben werden. So zum Beispiel bei einem Förderkredit der KfW. Alle Vorteile auf einen Blick:

  • Schnelle Geldbeschaffung
  • Notwendige Liquidität für Investitions- oder Kaufwunsch
  • Bessere Eigenkapitalsituation
  • Öffnet die Tür zur Umschuldung
  • Zusätzliche Ersparnis durch Fördermittel
  • Nachlässe und Rabatte können in Anspruch genommen werden
  • Finanzierungsmöglichkeit mit geringer monatlicher Belastung

Welche Nachteile hat ein Kredit?

Der größte Nachteil ist die monatliche, finanzielle Mehrbelastung. Zur eigentlichen Abzahlung des Kredits müssen Sie zusätzlich noch die Zinsen begleichen. Deshalb sollte vor Aufnahme eines Kredites immer die Frage stehen, ob das Geld wirklich überlebensnotwendig ist. Sollten Sie leichtfertig einen Kredit aufnehmen, kann Ihnen eine Überschuldung drohen. Es ist daher wichtig, dass Sie im Vorhinein prüfen, was passieren kann, zum Beispiel wenn eine Ihrer Haupteinnahmequellen versiegt. Ein weiterer Punkt ist die psychologische Belastung. Aus einem Aufatmen mit dem Erhalt des Geldes kann schnell ein Aufseufzen werden, wenn Monat für Monat die Raten gezahlt werden müssen. Wer mehr Geld zur Verfügung hat, kann auch mehr ausgeben. Ist das Geld dann alle, ist es schwierig, sich wieder den geänderten finanziellen Bedingungen anzupassen. Alle Nachteile auf einen Blick:

  • Feste Laufzeit mit zumeist fester Ratenzahlung
  • Wenig Flexibilität
  • Bearbeitungs- und andere Nebenkosten, die den Kredit verteuern
  • Gefahr der Überschuldung
  • Meist geringerer Wert des Kaufgegenstandes nach Abzahlung des Kredites
  • Verkaufserlös bei vorzeitigem Verkauf meist nicht ausreichend für Rückzahlung des Kredites

Welche Konsequenzen hat es, wenn ich einen Kredit aufnehme?

Nach der Aufnahme eines Kredites ist es für Sie am wichtigsten, dass Sie die Raten immer pünktlich und regelmäßig zahlen. Sie sollten also schon von vornherein einen Plan B bereithalten, wenn Sie einmal nicht die Rate bedienen können. Eine Kreditanfrage bei einer Bank wird unter Umständen bereits in der Schufa vermerkt. Sollten Sie also bei mehreren Banken eine Kreditanfrage einreichen, dann sinkt Ihr Schufa-Score schnell ins Unermessliche. Besser ist es deshalb, sich direkt an einen Kreditvermittler zu wenden, der in der Regel eine genaue Übersicht über die Konditionen bei den einzelnen Banken und gegebenenfalls auch über Sonder- und Rabattaktionen hat. Nach der Bewilligung eines Kredites gibt es mehrere Möglichkeiten, sich gegen Zahlungsausfälle abzusichern. Durch Kreditrate sinkt Ihre finanzielle monatliche Belastbarkeit. Das kann im schlimmsten Fall zur Folge haben, dass Ihnen ein kleiner Ratenkredit für den Kauf eines Handys oder einer neuen Waschmaschine verwehrt wird. Achten Sie darauf, dass die Banken und Kreditinstitute nicht verpflichtet sind, Sie über alle Risiken aufzuklären.

Wie viel Kredit bekomme ich in meiner Situation?

Wieviel Kredit bekomme ich in meiner Situation?

Wenn Sie einen Kredit benötigen, ist eine der ersten Fragen, ob Sie eine zusätzliche finanzielle Belastung verkraften können. Bei einer positiven Antwort ist die nächste logische Frage, wie viel Kredit Sie aufnehmen sollten. Alle Ersparnisse einsetzen und eine kleinere Summe wählen, oder doch lieber eine Reserve lassen und dafür einen höheren Betrag beantragen? Haben Sie eine Entscheidung getroffen, muss dann nur noch die Bank mitspielen.

Wie hoch sollte der Kredit maximal sein?

Die Höhe des Kredites ist vordergründig von der Kreditart abhängig. Für einen Immobilienkredit gelten andere Grenzen als für einen Ratenkredit.

Höhe des Ratenkredites

Hier ist das frei verfügbare Einkommen entscheidend. Unter frei verfügbaren Einkommen versteht man den Saldo, der sich aus den Einnahmen und Ausgaben berechnet. Alles, was auf der positiven Seite übrig bleibt, kann für die Kreditrate zur Verfügung stehen. Zu den Einnahmen gehören das Arbeitseinkommen, Kindergeld oder Mieteinnahmen. Auf der Ausgabenseite finden sich zum Beispiel Hypotheken, Unterhaltszahlungen, Verbindlichkeiten und Lebenshaltungskosten wie Versicherungen, Kleidung und Haushaltsbedarf. Anschließend wird eine Machbarkeits- und Bonitätsprüfung durchgeführt. Als Sicherheit kann die Bank eine Gehaltsabtretung verlangen.

Höhe des Immobilienkredites

Um einen Immobilienkredit zu erhalten, kommen Sie um einen gewissen Betrag als Eigenkapital nicht herum. Hier wird in der Regel mit 20 Prozent des Kaufpreises angesetzt. Zum Eigenkapital gehören Spareinlagen, Bargeld, Bausparguthaben, Verwandtendarlehen, abgetretene Kapitallebens- und Rentenversicherungen, Arbeitgeberdarlehen und Wertpapiere. Außerdem sollten Sie beachten, dass eventuelle Kaufnebenkosten durch das Eigenkapital bezahlt werden sollten. Zu den Nebenkosten gehören: die Grunderwerbsteuer, Maklerkosten und kosten für den Grundbucheintrag und den Notar.

Gibt es eine Mindestsumme, die man beantragen sollte

Natürlich sollte die beantragte Summe so hoch sein, dass die Kosten bezahlt werden können. Bei Ratenkrediten legen zudem die meisten Banken eine Mindestkreditsumme fest. Dabei sollten Sie auch beachten, dass, je länger die Laufzeiten sind, die Zinsen höher werden. Deshalb ist es ratsam, einen Kredit möglichst schnell zurückzuzahlen.

Wie wird mein Kreditanspruch berechnet?

Keine Bank und kein Kreditinstitut sind verpflichtet, Ihnen einen Kredit unter allen Umständen zu gewährleisten. Wie viel Geld Sie erhalten, hängt von der Art des Kredites ab. So kann es unter Umständen vorkommen, dass Sie einen negativen Bescheid für einen Ratenkredit über 25.000 Euro erhalten, aber ein Immobilienkredit über 150.000 Euro genehmigt wird. Zudem gestaltet es sich schwierig, einen Ratenkredit zu erhalten, der höher als 50.000 Euro ist. Zumeist wird für diesen Betrag nur eine Baufinanzierung angeboten. Die Banken ermitteln die Kredithöhe unter folgender Betrachtungsmöglichkeit:

maximaler monatlicher Aufwand

Hier stellen die Bank oder das Kreditinstitut die Belastungen der Darlehensrate gegen das monatliche Gesamteinkommen. Abgezogen werden Lebenshaltungskosten und ein Sicherheitszuschlag. Aufgrund der daraus resultierenden Differenz errechnet sich im Anschluss die mögliche Höhe des Darlehens.

Haushaltspauschalen

Kreditinstitute ermitteln über sog. Haushaltspauschalen die persönlichen Ausgaben. Für einen Singlehaushalt liegt dieser Betrag zwischen 500 und 800 Euro. Jede weitere Person macht sich mit zusätzlichen 200 Euro bemerkbar:

4-köpfige Familie Nettoeinkommen 3.000 Euro
Haushaltspauschale 1.100 Euro
Warmmiete 900 Euro
Mögliche Rate 1.000 Euro

Bei allen Betrachtungsbeispielen, liegt die tatsächliche Darlehenshöhe unter dem maximal möglichen Kreditbetrag, da im Falle einer Anschlussfinanzierung mit einem eventuell höheren Zinssatz zu rechnen ist.

Monatsrate eines Kredites

Wie setzt sich die Monatsrate eines Kredites zusammen?

Die Monatsrate bezeichnet die finanzielle Belastung, die durch den Kredit entsteht. Obwohl die Rate an sich immer gleich bleibt, ändert sich jedoch ihre Zusammensetzung im Laufe der Zeit. Der zu zahlende Zinsanteil verringert sich im Verhältnis zur abnehmenden Restschuld. Die Rate ist das Ergebnis aus Laufzeit, Kreditsumme und einer eventuellen Restschuldversicherung.

Wie berechne ich einen Kredit?

In der Regel müssen Sie einen Kredit nicht selber berechnen. Wenn Sie einen Kredit beantragen, wird Ihnen ein sogenannter Tilgungsplan ausgehändigt. Mit dessen Hilfe sehen Sie übersichtlich, wie sich die Monatsraten zusammensetzen und wie sich mit der Zeit das Verhältnis zwischen Tilgungs- und Zinsanteil verändert. Diese Art von Kredit wird Annuitätendarlehen genannt und ist die gebräuchlichste Form der Ratenkredite. Die Zinsen werden anhand des entsprechenden Restbetrags berechnet. Da dieser stetig sinkt, sinken auch die Zinsen. So wird der Tilgungsbetrag mit der Zeit immer höher und der Zinsbetrag fällt aufgrund der geringeren Restschuld. Kreditrechner ermitteln die jährliche Annuität aufgrund verschiedener, voreinstellbarer Kriterien wie der Häufigkeit der Raten, Ratenhöhe, Zinshöhe, abweichende Schlussrate etc. Die dafür verwendete Formel ist universell, damit wurde einheitlicher Standard geschaffen.

Gibt es zusätzlich zum Zins noch weitere Kosten?

Ein Kostenfaktor, den Sie bei allen Krediten einrechnen müssen, ist der Nominalzins. Neben diesem Zins fallen aber, abhängig von den unterschiedlichen Kreditinstituten und Banken, auch noch weitere Kosten an.

Effektivzinsen

Der Gesetzgeber hat festgelegt, dass im Effektivzins der Nominalzins summiert mit den Kreditnebenkosten dargestellt wird. Der Effektivzins ist damit entscheidend beim Vergleich unterschiedlicher Angebote und bei der Berechnung der Kreditkosten.

Bearbeitungsgebühr

Der BGH erklärte im Mai 2014 Bearbeitungsgebühren für Kredite als unzulässig. Das Gericht folgte der Argumentation, dass die Banken für Ihre Leistungen bereits mit der Zahlung von Zinsen entlohnt sind. Damit ist eine zusätzliche Gebühr nicht rechtmäßig.

Restschuldversicherung

Mit dieser Versicherung sichern sich Banken gegenüber Zahlungsausfällen ab. Die Versicherung wird aktiv, wenn der Kreditnehmer zum Beispiel durch Tod, Arbeitsunfähigkeit oder Arbeitslosigkeit nicht mehr seinen Verpflichtungen nachkommen kann. Die Kosten der Restschuldversicherung muss im Effektivzins berücksichtigt sein.

Was ist der Unterschied zwischen Nominalzins und Effektivzins?

Zinsen sind sozusagen die Bezahlung für einen Kredit. Aber je nach Art der Zinsen werden auch andere Kosten abgedeckt, die einen Kredit teurer machen. Banken und Kreditinstitute sind vom Gesetzgeber verpflichtet, Nominal- und Effektivzins in ihren Angeboten anzugeben. Auf welchen Zins Sie bei der Auswahl Ihres Kredites achten müssen, erfahren Sie hier:

Nominalzins

Der Nominalzins, auch Sollzins genannt ist die Gegenleistung für die Bereitstellung Ihres Kredits, sozusagen die Bezahlung. Hier werden keine Nebenkosten berechnet. Unterschieden wird zwischen festem und variablem Nominalzins. Fest bedeutet, dass der Zinssatz über einen vereinbarten Zeitraum gleich bleibt. Variabel hingegen bedeutet, dass sich der Zinssatz am Kapitalmarkt orientiert.

Effektivzins

Der Effektivzins umfasst den Nominalzins inklusive der Nebenkosten wie z bsp eine Restschuldversicherung.

Laufzeit eines Kredites

Wie lang ist die Laufzeit eines Kredites?

Niemand lebt gerne mit Schulden, aber manchmal lassen sie sich nicht umgehen. Kreditpakete werden in der Regel mit einer festen Laufzeit angeboten. Die sollte weder zu lange noch zu kurz sein. Aber was ist die richtige Länge einer Kreditlaufzeit?

Wonach richtet sich die Laufzeit eines Kredites?

Prinzipiell ist die Laufzeit stark abhängig von der Höhe des Kredites. Umso höher die Summe ist, umso länger ist die Laufzeit. Das gilt vor allem für Immobilienkredite, die schon einmal eine Laufzeit von bis zu 30 Jahren haben können. In der Regel erhöhen sich mit der Laufzeit auch die Zinsen, denn für die Banken steigt das Risiko eines Zahlungsausfalls. Jedoch werden die monatlichen Raten geringer. Kurze Laufzeiten haben die Folge hoher monatlicher Raten, dies kann zu unerwarteten finanziellen Belastungen führen. Jedoch haben Sie unter Umständen auch nach Abschluss eines Kredites die Möglichkeit, die Laufzeit und damit auch die Höhe der Raten anzupassen.

Laufzeit verkürzen

Sie konnten Ihre berufliche Situation verbessern und verfügen über mehr finanzielle Mittel? Dann ist das vielleicht der richtige Zeitpunkt, die Laufzeit Ihres Kredites zu verkürzen. Dazu sollten Sie zuerst prüfen, ob Ihr Kreditgeber Ihnen das Recht zur Sondertilgung eingeräumt hat. Mit dieser Zahlung tilgen Sie Ihren Kredit schneller und gleichzeitig verkürzen sich die Laufzeit und die finanzielle Belastung. Bei manchen Banken und Kreditinstituten fallen für eine Sondertilgung Gebühren an. Denn für die Bank bedeutet eine Verkürzung einen Verlust von Einnahmen durch Zinsen. Haben Sie nicht das Glück, Ihren Kreditvertrag mit einer kostenlosen Sondertilgung abgeschlossen zu haben, sollten Sie bei einer Sondertilgung einige Punkte beachten:

  • Entscheiden Sie, ob Sie eine einmalige Zahlung oder mehrere kleine Zahlungen leisten möchten.
  • Je höher die Gebühren, umso besser ist eine vollständige Ablösung des gesamten Kredites.
  • Prüfen Sie, ob die Vorfälligkeitsentschädigung Ihren Kredit nicht teurer macht.

Laufzeit verlängern

Beim Abschluss Ihres Kredites waren Sie noch sicher, dass Sie die monatlichen Raten ohne Probleme zahlen können. Mit der Zeit hat sich Ihre finanzielle Situation aber dahingehend verändert, dass eine Erfüllung Ihrer Zahlungsverpflichtungen zu einer nahezu unerfüllbaren Last geworden ist. Eine Laufzeitverlängerung könnte die Lösung sein. Gute Karten haben Sie, wenn in Ihrem Kreditvertrag die Option der Ratenanpassung vorgesehen ist. Hier werden Unter- und Obergrenze der monatlichen Rate festgeschrieben. Kosten hierfür befinden sich innerhalb des Zinssatzes oder in einer Optionsprämie, die einmalig gezahlt wird. Ebenfalls besteht die Möglichkeit einer Stundung der Rate. Es sei allerdings angemerkt, dass kein Recht auf die Stundung besteht. Sollten Sie also in eine finanzielle Notlage gekommen sein, sollten Sie zuerst einmal das Gespräch mit Ihrem Kreditgeber oder einem professionellen Kreditvermittler suchen, um die beste Option zu finden. Bei einer neuen Ratenfestsetzung werden zumeist niedrigeren Rate mit einem höheren Zinssatz vereinbart. Sie sollten prüfen, ob für Sie nicht eine Umschuldung in Frage kommen könnte.

Vorteile und Nachteile von Laufzeitveränderungen

Vorteile Nachteile
Laufzeitverkürzung durch:
Sondertilgung schneller Tilgung des Kredites zusätzliche Gebühren können den Kredit teurer machen
Vollständige Ablösung der Kredit wird direkt und vollständig zurückgezahlt Zahlung einer Vorfälligkeitsentschädigung*
Laufzeitverlängerung durch:
Ratenanpassung Flexibilität bei kurzfristigen, finanziellen Engpässen
  • Unter- und Obergrenze festgelegt und unveränderbar
  • einmalige Optionsprämie Einpreisung in den Zinssatz
Stundung
  • Direkte Ablösung des bestehen Kredites
  • Günstigere Konditionen in Bezug auf Zinsen, Raten und Laufzeit
Durch die Vorfälligkeitsentschädigung* kann sich ein neuer Kredit verteuern
*Wurde Ihr Kredit nach dem Juni 2010 abgeschlossen, gelten für Sie folgende Bedingungen: Restlaufzeit kürzer als ein Jahr: Entschädigung maximal ½ % der Restschuld. Länger als ein Jahr: Maximal 3 % der Restschuld
Unterschiede Bank und Kreditvermittler

Gibt es Unterschiede zwischen einer Bank und einem Kreditvermittler bei der Beantragung eines Kredites?

Im Jahr 2015 waren in Deutschland rund 2.000 Banken und Sparkassen registriert. Jedes dieser Kreditinstitute bietet neben den üblichen Leistungen wie Kontoführung und Sparbuch auch Kredite an, mit denen sich die Kunden ihre großen und kleinen Wünsche erfüllen können. Sie benötigen einen Kredit, um ein neues Auto zu kaufen, ein Haus zu bauen oder einfach nur Ihrer Tochter die Schulabschlussfahrt zu ermöglichen? Dann haben Sie die Wahl unter den zahlreichen Kreditinstituten. Sie haben keine Zeit, alle Angebote miteinander zu vergleichen? Dann kann vielleicht ein Kreditvermittler die Lösung für Sie sein.

Was ist ein Kreditvermittler?

Der Name Kreditvermittler gehört zu den geschützten Berufsbezeichnungen. In Deutschland müssen verschiedene Voraussetzungen erfüllt sein, um sich als Kreditvermittler bezeichnen zu dürfen. Um als Kreditvermittler arbeiten zu dürfen, bedarf es einer Erlaubnis gemäß § 34c bzw. § 34i. Im Bürgerlichen Gesetzbuch werden die gesetzlichen Grundlagen für die Ausführung der Tätigkeit geregelt.

Woran erkenne ich seriöse Kreditangebote?

Ein hoher Kredit innerhalb weniger Stunden und ohne Bonitätsauskunft? Aber dafür mit einer einmaligen Bearbeitungsgebühr von nur 200 Euro? Das hört sich gut an? Wenn es dann an die Details geht, ist dieser auf einmal dreimal so teuer und es kommt auch noch eine Bearbeitungsgebühr hinzu. Aber wie erkennt man ein seriöses Kreditangebot?

Bearbeitungsgebühren und Erfolgshonorare

Bevor der Vermittler den passenden Kredit an Sie vermittelt, sollten Sie wissen wie hoch die Gebühren sind, denn das ist im Vertrag festgehalten. Es gibt also keine versteckten Kosten. Ein Honorar wird, wenn überhaupt, nur im Falle einer erfolgreichen Vermittlung erhoben.

Zeit zum Nachprüfen

Alle Angebote können Sie in Ruhe zu Hause nachprüfen und auch das „Kleingedruckte“ lesen. Ein seriöser Vermittler setzt Sie nicht unter Druck. Lassen Sie sich nicht von Sätzen wie: „Wenn Sie jetzt nicht unterschreiben, ist der super-günstige Kredit nicht mehr da“, einschüchtern und zu etwas drängen, was Sie später vielleicht einmal bereuen.

Reelle Auskünfte

Auch wenn es verlockend klingt, einen Kredit ganz und gar ohne Sicherheiten gibt es nicht. Ein seriöser Vermittler sucht den passenden Kredit für Sie zu Konditionen, die Ihre finanzielle Lage nicht noch verschlechtern.

Gesetzliche Regelungen

Damit Sie den Überblick über die zu erwartenden Ausgaben behalten und eine Vergleichbarkeit gegeben ist, wird im Vertrag ein Effektiver Jahreszins angegeben. In dem Effektiven Jahreszins sind alle Kosten enthalten. Unseriöse Anbieter stellen hier den oftmals wesentlich niedrigeren Sollzins in den Vordergrund. Außerdem erhalten sie eine Beispielrechnung für das Kreditangebot (gesetzlich Vorgeschrieben).

Versicherungsverträge

Bei einem Kreditvermittler geht es in erster Linie darum, einen für Sie stimmigen Kredit zu finden. Dabei steht Ihnen der Vermittler beratend zur Seite und rechnet mit Ihnen alle erdenklichen Situationen durch. Er informiert Sie auch, welche Möglichkeiten bestehen, Ihren Kredit abzusichern. Keinesfalls drängt er Sie, eine Versicherung abzuschließen oder macht den Abschluss einer Versicherungen zur Bedingung für den Erhalt des Kredites.

Vorteile Kreditvermittler

Einer der entscheidenden Vorteile eines Kreditvermittlers ist, dass Sie über Ihn verschiedene Angebote von unterschiedlichen Kreditinstituten erhalten und keine Zeit für das Angebote einholen und Vergleichen aufbringen müssen. Er fungiert als neutrale Schnittstelle zwischen Ihnen und den Banken. Auch wissen Kreditvermittler in der Regel, welche Banken Sonderaktionen anbieten. Mithilfe des Kreditvermittlers können Sie Kreditanfragen bei mehreren Banken stellen und finden so die besten Konditionen. Dieser hilft Ihnen, den Überblick über Ihre Finanzen zu behalten und unter Umständen eine Refinanzierung oder Umschuldung zu planen, sodass Sie bequem Ihre Verbindlichkeiten erfüllen können, ohne dabei ins finanzielle Abseits zu gelangen.

Nachteile Bank

Wenn Sie einen Kredit bei Ihrer Hausbank beantragen, kann es sein, dass Ihr Antrag schneller bearbeitet wird. Ihre Bank kennt Ihre finanziellen Möglichkeiten sehr gut. Ihnen fehlt aber der Vergleich mit anderen Banken und Sparkassen. So kann es sein, dass Sie deutlich höhere Zinsen als bei anderen Banken. Der stetige Personalabbau und die Zusammenlegung von Filialen könnten ebenfalls dazu führen, dass ein Bankberater eine Vielzahl von Kunden hat und nicht die notwendige Zeit aufbringen kann, um eine umfassende Beratung zu garantieren. So kann es sein, dass Ihr Kreditantrag schnell abgelehnt wird.

Welche Unterlagen werden benötigt?

Welche Unterlagen benötige ich, um einen Kredit zu beantragen?

Ob es mit dem Kredit klappt oder nicht, hängt zu einem großen Teil vom ersten Eindruck ab. Wer gut vorbereitet zu der Verhandlung mit der Bank oder dem Kreditinstitut geht und alle Unterlagen parat hat, hat oft bessere Karten, als derjenige, der erst einmal anfängt hektisch zu suchen.

Diese Unterlagen sollten Sie bereithalten

Eine pauschale Aussage darauf gibt es nicht. Denn Welche Unterlagen Sie benötigen, hängt davon ab, welchen Berufsstatus Sie haben.

Arbeiter und Angestellte in einem festen Arbeitsverhältnis

Hier sind auf alle Fälle die Lohn- oder Gehaltsabrechnung vorzulegen. Idealerweise haben Sie die der letzten zwei bis drei Monate in Ihren Unterlagen. Anhand der Abrechnungen kann die Bank feststellen, über welche finanziellen Mittel Sie verfügen. Sollten Sie bei einer anderen Bank als Ihrer Hausbank einen Kredit beantragen, nehmen Sie auch eine ausführliche Dokumentation Ihrer Kontoauszüge mit. Achten Sie dabei darauf, dass es keine Lücken oder Schwärzungen auf den Auszügen gibt. Des Weiteren ist eine ausgefüllte Selbstauskunft von Vorteil.

Rentner

Rentner können ihr Einkommen anhand der Rentenbescheide nachweisen. Hier ist allerdings zu beachten, dass viele Banken den Kredit trotz regelmäßiger Rentenzahlung nicht gewähren, weil ihnen das Risiko eines Ausfalls der Zahlungen zu hoch erscheint. Deshalb haben die meisten Institute eine Altersgrenze für die Kreditvergabe eingeführt.

Selbständige und Freiberufler

Freiberuflern und Selbständigen fällt es oft schwer, ein regelmäßiges Einkommen nachzuweisen. Wie viel in jedem Monat verdient wird, hängt von zahlreichen Faktoren ab. Nach einigen guten Monaten kann es zu einer Flaute in der Kasse kommen. Deshalb verlangen Banken hier oft Kontoauszüge, eine betriebswirtschaftliche Auswertung, eine Einnahmen-/Überschussrechnung und die entsprechenden Steuerunterlagen. Sollten Sie Sicherheiten wie eine Lebensversicherung oder eine Immobilie besitzen, nehmen Sie die entsprechenden Unterlagen ebenfalls mit.

Hilft das führen eines Haushaltsbuches?

Wenn Sie wissen, wie viel Geld Sie im Monat zur Verfügung haben und wie viel Geld Sie zum Begleichen Ihrer Verbindlichkeiten benötigen, können Sie von sich behaupten, gut organisiert zu sein. Denn heutzutage wird fast alles automatisch über das Konto erledigt. Das Gehalt wird eingezahlt, Beiträge per Dauerauftrag automatisch abgezogen und die Einkäufe mit der Karte bezahlt. Der erste Schritt zum Organisieren der Finanzen ist ein Haushaltsplan. Hier werden auf der einen Seite alle Einnahmen verzeichnet und auf der anderen die Ausgaben. Im Haushaltsbuch werden im Anschluss alle Posten konkret aufgeführt. Hier werden auch die kleinsten Ausgaben erfasst. Am Ende des Monats sehen Sie dann, ob Geld übrig bleibt. Ein gut geführtes Haushaltsbuch kann also durchaus hilfreich sein, wenn es darum geht einen Kredit zu erhalten. Denn mit ihm können Sie der Bank schnell und einfach darlegen, über wie viel Geld Sie verfügen und dass Sie Ihre Verbindlichkeiten ernst nehmen.

Wie lange dauert es bis zur Auszahlung eines Kredites

Einfach zur Bank gehen, den Kreditantrag stellen und beim Verlassen das Geld in der Hand haben? So einfach ist es leider nicht. Wie beschrieben können Sie die Zeit aktiv verkürzen, indem Sie die notwendigen Unterlagen bereithalten. Trotzdem dauert es seine Zeit, bis Ihnen das Geld zur Verfügung steht. Banken und Kreditinstitute prüfen zunächst Ihre Unterlagen, um das Risiko eines Zahlungsausfalls möglichst gering zu halten. In besonderen Fällen, wie zum Beispiel einer Baufinanzierung, müssen zusätzlich noch die Sicherheiten überprüft werden, was die Wartezeit auf die Zu- oder Absage nochmals verlängert.

Als kleine Faustregel können Sie sich merken: Je schneller Ihnen die Auszahlung des Kredites versprochen wird, desto genauer sollten Sie sich die Konditionen ansehen. Ebenfalls ist die Bearbeitungszeit von der Höhe der Kreditsumme abhängig. Je höher der Betrag, desto gründlicher wird geprüft.

Kredit aufnehmen

Wer kann einen Kredit aufnehmen?

Welche Voraussetzungen müssen für einen Kredit erfüllt sein?

Es ist wirklich sehr einfach, einen Kredit aufzunehmen. Die Voraussetzungen dazu sind klar definiert:

  • Sie müssen volljährig sein.
  • Ihre Bankverbindungen und Ihr Hauptwohnsitz müssen sich in Deutschland befinden.
  • Sie müssen sich in einem unbefristeten Arbeitsverhältnis befinden.
  • Sie dürfen nicht mehr in der Probezeit sein.
  • Sie sollten einen Einkommensnachweis vorlegen können.

Betrachtet man sich diese Liste, kommt man schnell zum Schluss, dass bestimmte Menschen so gut wie keine Chancen haben, einen Kredit zu erhalten. Jedoch ist es auch für sie unter Umständen möglich, eine Finanzspritze zu erhalten.

Was müssen Azubis, Arbeitssuchende und Selbständige beachten?

Kann wirklich jeder einen Kredit erhalten? Bei den drei in der Frage genannten Personengruppen fehlt bei den Grundvoraussetzungen ein unbefristetes Arbeitsverhältnis. Das heißt, dass es keinen Nachweis über ein regelmäßiges Einkommen gibt. Der Auszubildende befindet sich in einem Ausbildungsvertrag, der in der Regel befristet ist. Der Arbeitssuchende verfügt zwar über Arbeitslosengeld oder andere Zahlungen, diese werden aber nicht als Einkommen angesehen. Bei Selbständigen ist den Banken oft das Risiko zu hoch, dass einmal das Einkommen ausbleibt. Also keine Chance auf Extra-Geld?

Möglichkeiten für Auszubildende

Gerade von der Schulbank herunter und 18 geworden? Dann sind die Wünsche auf jeden Fall größer als die finanziellen Mittel. Wenn man dann auch noch die erste Wohnung einrichtet oder in eine andere Stadt ziehen muss, kann es schnell knapp im Geldbeutel werden und im schlimmsten Fall, kann man vielleicht nicht die Ausbildung antreten. Azubis können versuchen, über die Bank einen klassischen Ratenkredit zu erhalten. Jedoch sollte von vornherein Klar sein, dass die Banken aufgrund des geringen Einkommens nur kleine Beträge (zumeist nicht mehr als 3.000 Euro) zur Verfügung stellen. Die Laufzeit sollte minimal 12 Monate und maximal 36 Monate betragen. Ebenso kann man versuchen, einen Rahmenkredit zu erhalten. Bei diesem sogenannten Abrufkredit wird mit der Bank ein Kreditrahmen vereinbart, der zu jeder beliebigen Zeit abgerufen werden kann. Die günstigste Variante ist der sogenannte Bildungskredit, der in der Regel einen günstigen Effektivzins hat und bei denen keine Sicherheiten notwendig sind.

Möglichkeiten für Selbständige

Selbständige verfügen selten über ein regelmäßiges Einkommen in einer festen Höhe. Deshalb negieren Banken gerne die Anfrage nach einem Kredit. Bei Freiberuflern oder Selbständigen kommt es vor allem auf den Verwendungszweck für den Kredit an. Ist das Geld für das eigene Unternehmen notwendig, lassen sich die Banken oft auf den Deal ein. Nach ausreichender Darlegung der wirtschaftlichen Lage und gegebenenfalls einer Sicherungsübereignung an die Bank für die angeschafften Werkzeuge, Maschinen oder Fahrzeuge wird der Kredit in der Regel gewährt. Anders sieht es allerdings bei einem Privatkredit für einen Selbstständigen aus. Erster Prüfpunkt für die Banken ist die Beständigkeit des Unternehmens. Firmenbesitzer, die schon länger auf dem Markt sind, haben weitaus bessere Chancen als diejenigen, die Ihr Unternehmen gerade erst gegründet haben. Auch sind die Konditionen sehr unterschiedlich. Selbstständige sollten sich also unbedingt die Zeit nehmen, in Ruhe und mit Hilfe eines Fachmannes den passenden Kredit zu suchen.

Kredit abgelehnt – Was nun?

Auf keinen Fall aufgeben! Zuerst sollte man versuchen, in Erfahrung zu bringen, warum der Kredit abgelehnt wurde. Kennt man die Gründe, kann man den nächsten Kreditantrag anpassen. Gründe können unter anderen ein schlechter Score-Wert oder ein negativer Schufa-Eintrag sein. Bei den drei oben genannten Gruppen kommt auch noch das nicht vorhandene, feste Einkommen hinzu. Bestehende Verbindlichkeiten, Dispoüberziehungen, falsche Angaben im Antragsformular oder die Überschreitung der Altersgrenze sind ebenfalls Gründe für die Ablehnung. Bevor man sich aber an das stellen eines neuen Kreditantrages macht, sollte man prüfen, ob die geplante finanzielle Belastung auch wirklich geschultert werden kann oder ob die Ansprüche nicht doch etwas zu hoch sind. Anschließend kann man noch einmal mit der Bank über Darlehenshöhe, Rückzahlungsraten, zusätzliche Sicherheiten und Laufzeiten verhandeln. Auch kann man versuchen, den Antrag bei einer anderen Bank zu stellen.

Kreditsumme erhöhen oder senken

Kann ich die Kreditsumme nachträglich erhöhen oder senken?

Alles war so gut geplant. Die monatliche Zahlung der Raten für den Kauf des kleinen Eigenheimes, die Rücklagen für schlechte Zeiten und ein Plan B lag auch bereit. Doch meistens kommt es anders. Der Sohn ist beim Fußballspielen hingefallen und hat dabei einen Zahn verloren, Oma braucht ein Spezialbett, die Tochter möchte auf Klassenfahrt und man selbst war schon seit fünf Jahren nicht mehr im Urlaub. Allerorts öffnen sich Finanzierungslöcher. Aber es gibt auch das Gegenteil. Ein Lottogewinn oder eine unverhoffte Erbschaft könnte die Lösung für alle Kreditfragen sein. Aber ist es denn wirklich so einfach, den Kredit vorzeitig aufzulösen oder zumindest einen Teilbetrag vorzeitig abzuzahlen?

Was muss ich über meinen Kredit wissen?

Bevor Sie entscheiden, ob für Sie eine Erhöhung oder Senkung der Kreditsumme sinnvoll ist, sollten Sie sich über einige Fakten im Klaren sein. Das wichtigste Kriterium ist der Effektive Jahreszins. Ebenso wichtig sind die monatliche Restlaufzeit und die Tilgungsrate, die jeden Monat fällig wird. Wenn Sie all diese Fakten in Erfahrung gebracht haben, können Sie beginnen, durchzurechnen, ob sich für Sie eine Erhöhung, Senkung oder Ablösung der Kreditsumme wirklich lohnt. Für Verhandlungen mit Ihrer Bank sollten Sie die wichtigsten Informationen über Ihre finanzielle Situation bei der Hand haben. Dazu gehören Kreditabrechnungen, Lohnbescheinigungen, Nebenkosten, Versicherungen etc.

Aufstocken, ablösen oder umschulden – Was ist das Sinnvollste für mich?

Eine Antwort auf diese Frage ist vom jeweiligen Fall abhängig. Jedoch gibt es bei jeder dieser Möglichkeiten einige Punkte, die in die Überlegung einbezogen werden sollten.

Kredit umschulden

Einen Kredit umschulden bedeutet, dass Sie einen alten durch einen neuen Kredit ersetzen. Die Vorteile liegen dabei auf der Hand:

  • Sie erhalten unter Umständen günstigere Zinsen
  • Durch die Zusammenführung verschiedener Kredite haben Sie wieder den Überblick über Ihre Finanzen
  • Sie müssen nur noch eine Monatsrate zahlen
  • Sie können die Raten und die Laufzeit an Ihre finanzielle Situation anpassen

Jedoch sollten Sie auch eventuelle Nachteile nicht übersehen. Ein günstigerer Zinssatz kann schnell durch zusätzliche Kosten aufgewogen werden wie Beispielsweise die Bearbeitungsgebühren. Sie sollten ebenfalls überprüfen, wie lange die Laufzeiten für günstigere Kredite mit niedrigen Zinsen sind.

Erhöhung der Kreditsumme

Ein Aufstocken eines bestehenden Kredites ist grundsätzlich möglich. Dabei können Sie entweder Ihren Kredit wieder auf die ursprüngliche Summe erhöhen oder sogar mehr Geld aufnehmen. Dies lohnt sich vor allem, wenn Sie in Ihrem alten Kreditvertrag günstigere Konditionen haben, als wenn Sie einen neuen Kreditvertrag abschließen würden. Um die Kreditsumme zu erhöhen, benötigen Sie die gleichen Unterlagen wie beim Abschluss eines Kredites. Zugute kommt Ihnen dabei, wenn Sie immer pünktlich Ihren Verbindlichkeiten nachgekommen sind. Vorteile des Aufstockens sind:

  • Eine leicht überschaubare, monatliche Rate
  • Bessere Kostenkontrolle als bei mehreren Krediten
  • Niedrigere Gesamtrate als die Summe von Raten verschiedener Kredite

Kündigung des Kredites

Ob Sie einen Kredit vorzeitig und ohne finanzielle Verluste kündigen können, wird zumeist beim Abschluss des Vertrages festgelegt. Im Fall von Ratenkrediten oder Konsumkrediten ist eine vorzeitige Kündigung in der Regel möglich. Bei Immobilienfinanzierungen sieht das oft ganz anders aus. Lassen Sie sich hierzu von einem Fachmann unabhängig beraten.

Fazit

Bei einer angestrebten Umschuldung sollten Sie Ihrer Bank mitteilen, wie Ihre finanzielle Situation aussieht und welche Schritte Sie planen. Im Endeffekt interessiert es die Bank mehr, dass Sie Ihre Verbindlichkeiten erfüllen, als dass ein Kredit komplett ausfällt. Umschuldungen lohnen sich vor allem bei teuren Dispokrediten. Haben Sie einen bereits bestehenden Kredit mit günstigen Konditionen und benötigen einen größeren finanziellen Spielraum, sollten Sie versuchen, die Kreditsumme zu erhöhen. Der Vorteil ist, dass Sie in der Regel weiterhin in den Genuss der günstigen Konditionen kommen.

Achtung! Immobilienkredite unterliegen in Abhängigkeit der Restlaufzeit und der Zinshöhe einer hohen Vorfälligkeitsentschädigung. Bei Finanzierungen für Immobilien gibt es in der Regel eine feste Zinsbindung über einen festen Zeitraum. Ist diese Zeitspanne abgelaufen, kann eine Umschuldung oder eine Anschlussfinanzierung ohne zusätzliche Kosten erfolgen.

Einschluss eines Versicherungspaketes

Macht der Einschluss eines Versicherungspaketes Sinn?

Die Finanzierung Ihres Projektes steht. Die Raten für Ihren Kredit sind gut kalkuliert und die Rückzahlung läuft sozusagen wie am Schnürchen. Aber das Leben geht manchmal Wege, die sich so nicht vorausplanen lassen. Deshalb sollten Sie bei Aufnahme eines Kredites immer einen Plan B im Kopf haben. Der heißt in diesem Fall “Restschuldversicherung” und wird von vielen Kreditgebern sogar als ein „Muss“ angesehen, um die Risiken eines Zahlungsausfalls zu minimieren.

Was wird wie abgesichert?

Abgesichert werden kann in der Regel jeder Kredit. Besonders beliebt sind Restschuldversicherungen bei länger laufenden Ratenkrediten und Finanzierungen für Immobilien. Bei den genannten handelt es sich um Kredite, die in der Regel über einen langen Zeitraum laufen und bei denen es ratsam ist, sich gegen unvorhersehbare Zwischenfälle abzusichern. Dazu gehören zum Beispiel krankheitsbedingte Arbeitslosigkeit, unfallbedingte Invalidität, Todesfall des Kreditnehmers und unverschuldeter Arbeitslosigkeit. Versichert wird durch Einzelversicherungen oder Versicherungspakete, die in der Regel eine oder mehrere der folgenden Versicherungen enthält: Risikolebensversicherung, Arbeitslosenversicherung, Berufsunfähigkeitsversicherung.

Vorteile von Kreditabsicherungen

Sinnvoll ist eine Restschuldversicherung, wenn der Kreditnehmer sich auf einen langen Zeitraum auf nicht geringe Rückzahlungssummen einstellen muss. Kredite sind auf die persönlichen Einkommensverhältnisse des Kreditnehmers kalkuliert. Ändert sich etwas an diesen Verhältnissen, kann es schnell zu einem Verzug der Zahlungen kommen. Der wirtschaftliche Ruin ist dann zumeist nicht mehr abzuwenden. Die Restschuldversicherung sichert dabei nicht nur die Zukunft des Kreditnehmers ab, sondern kann auch bei einem unerwartet eintretenden Todesfall wichtig für die Erben sein.

Für wen kommt die Restschuldversicherung in Betracht?

Alleinige Kreditnehmer, die sich zu einer Rückzahlung über einen längeren Zeitraum entscheiden, sollten auf jeden Fall eine Restschuldversicherung abschließen. Viele Banken oder Kreditinstitute knüpfen die Vergabe eines Kredites an eine Versicherung oder ein Versicherungspaket. Der Kreditnehmer sollte in diesem Fall darauf bestehen, dass die Bank eine Kreditkalkulation vorlegt, um einen klaren Überblick über die Kosten der Versicherung zu erhalten. Für geringfügige Kredite, mit kurzer Laufzeit und guter Liquidität des Kreditnehmers lohnt sich eine Restschuldversicherung nicht. Das gleiche gilt für Kredite, die von Lebenspartnern oder Eheleuten aufgenommen werden und von denen beide erwerbstätig sind. Ausreichende Vermögenswerte und Sicherheiten können eine Restschuldversicherung ebenfalls überflüssig machen.

Berechnung der Beitragshöhe

Für die Berechnung der Beitragshöhe werden verschiedene statistische Daten mit einbezogen. So spielen zum Beispiel das Alter, der Gesundheitszustand, und das Geschlecht des Versicherungsnehmers eine bedeutende Rolle. Männer zahlen mehr als Frauen, weil sie eine geringere Lebenserwartung haben. Im Leistungsfall gibt es Höchstgrenzen Bsp. werden bei Arbeitslosigkeit und Arbeitsunfähigkeit in der Regel die monatlichen Raten des Kredites übernommen. Bei einem Todesfall wird der verbleibende Darlehensbetrag übernommen.
Die Höchstsummen liegen im Durchschnitt bei: Todesfall 75.000 Euro, Monatsrate bei Arbeitslosigkeit und Erwerbsunfähigkeit 1.500 Euro bei einem Höchstkredit von 50.000 Euro.

Alternativen zur Restschuldversicherung

Sollten Sie um eine Absicherung Ihres Kredites durch Versicherungen nicht herum kommen, prüfen Sie zuerst ob Sie nicht schon ausreichend gegen den Ausfall der Raten abgesichert sind. Damit würden Sie sich eine Verteuerung Ihres Kredites und der monatlichen Raten ersparen. Das kann der Fall sein, wenn Sie bereits eine Risikolebensversicherung haben. Im Todesfall könnten Ihre Angehörigen so die ausstehende Restschuld aufbringen. Bei einer Berufsunfähigkeitsversicherung sollten Sie nachrechnen, ob der zu zahlende Betrag wirklich ausreicht, um die monatlichen Raten zu bedienen und Ihren Lebensstandard zu halten. Nehmen Sie sich vor der Kreditaufnahme ausreichend Zeit und lassen Sie sich von einem unabhängigen Kredit- und Versicherungsexperten ausreichend beraten.

Ohne Restschuldversicherung
Kreditsumme 10.000 Euro
Laufzeit 60 Monate
effektiver Jahreszins (Mittelwert) 6,77 % Gesamtkosten Kredit 11.759,06 Euro
Mit Restschuldversicherung
Versicherungsprämie 1.500 Euro (Einmalzahlung)
Kreditsumme 11.500 Euro
effektiver Jahreszins (Mittelwert) 6,77 % Gesamtkosten Kredit 13.522,83 Euro
Mehrbelastung durch Restschuldversicherung 1.763,77
Auskünfte zu der finanziellen Situation

Wo erhalten die Banken Auskünfte zu meiner finanziellen Situation?

Niemand macht gerne Schulden. Aber einige Träume können nur mit einer Extra-Finanzspritze realisiert werden. Wenn Sie allerdings bei einem Finanzberater oder einer Bank einen Kredit beantragen möchten, sollten Sie dort gut vorbereitet erscheinen. Denn neben der Auskunft bei einer der Wirtschaftsauskünfte wie der Schufa, werden noch eine Menge andere Daten benötigt.

Was gibt es in dem Zusammenhang zu beachten?

Bei der Bank wird vor der Vergabe eines Kredites das sogenannte Ausfallrisiko ermittelt. Das heißt, es wird festgestellt, wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, dass Sie einen gewährten Kredit auch wirklich zurückzahlen. Dafür werden neben den Daten aus der Schufa alle Einnahmen und Ausgaben betrachtet. Zu den Einnahmen zählt in erster Linie das zu versteuernde Jahreseinkommen. Dazu gehören die Einkommen aus monatlicher und aus nicht selbständiger Arbeit sowie Einnahmen aus Vermietung, Verpachtung, Renten, Kindergeld und sonstigen Einkommen. Dem werden die Ausgaben gegenübergestellt. Dazu zählen unter anderem: Miete und Mietnebenkosten, Zins und Tilgung selbst genutzter oder vermieteter Immobilien, sonstige Kredite, Versicherungen und Lebenshaltungskosten. Rückkaufswerte für Lebensversicherungen, Rentenversicherungen und für Bausparguthaben spielen ebenfalls eine wesentliche Rolle bei der Ermittlung des Ausfallrisikos.

Was ist die Schufa?

Gerade bei der Auskunft über laufende Kredite und Verpflichtungen kann leicht gemogelt werden. Deshalb haben sich private Wirtschaftsauskünfte darauf spezialisiert, Daten über private Verbraucher zu sammeln und Auskunft über die finanzielle Situation zu geben. Dabei ist zu beachten, dass die Aktiengesellschaft, die die Schufa seit dem Jahr 2000 ist, sich zum größten Teil in der Hand von Banken befindet. Seit einem Gerichtsurteil des Bundesgerichtshofes aus dem Jahr 1985 dürfen Kundendaten nur dann an die Schufa übermittelt werden, wenn der Kunde auch einverstanden ist.

Was wird gespeichert?

Bei der Schufa werden zurzeit mehr als 611 Millionen Daten gespeichert. Dabei ist die Schufa nicht etwa der Pranger für säumige Schuldner. Ungefähr 90 Prozent der Informationen sind positiv. In den Dateien der Schufa werden persönliche Daten wie der Name, der Geburtsort, das Geburtsdatum, aktuelle und frühere Anschriften gespeichert. Dazu kommen Informationen, die von Vertragspartnern an die Schufa weitergegeben werden. Dazu gehören Informationen über Leasing- und Kreditverträge, Girokonten, Kreditkarten, Telekommunikationskonten und Kundenkonten im Handel. Sollten hier Abweichungen bei der Vertragserfüllung auftreten, zum Beispiel Forderungen, die nicht bedient werden, gerichtlich auferlegte Zahlungen oder der Missbrauch eines Kredit- oder Girokontos, werden diese gespeichert. Zuletzt sind hier auch Angaben aus amtlichen Bekanntmachungen und öffentlichen Verzeichnissen gespeichert. Durch die Verstärkte Präsenz des Internethandels finden sich auch immer öfter Informationen, die von E-Commerce Unternehmen beigesteuert werden.

Kann ich auch bei der Schufa meine Daten abfragen?

Diese Frage wird durch das Bundesdatenschutzgesetz geregelt. Es legt fest, dass Sie die über Sie gespeicherten Daten mittels einer Eigenauskunft abrufen können. Besonders sinnvoll ist diese Selbstauskunft, wenn Sie planen, einen Kredit aufzunehmen. So beugen Sie eventuellen Überraschungen vor. Es ist empfehlenswert einmal jährlich eine Eigenauskunft einzuholen. Bei der Fülle an Daten, die tagtäglich bei der Schufa verarbeitet werden, kann es auch zu Fehlern kommen. Daher ist es für die Schufa verpflichtend festgelegt, dass sie einmal jährlich eine kostenlose Auskunft über alle Ihre Daten geben muss. Das notwendige Formular finden Sie direkt auf der Internetseite der Schufa.

Was tun, wenn die Informationen falsch sind?

Natürlich kann es vorkommen, dass Daten, die von Ihnen bei der Schufa geführt werden, falsch sind. Das betrifft in erster Linie veraltete Daten oder Einträge, die nicht gelöscht wurden. Die Löschung oder Änderung der Daten muss von Ihnen gemäß Bundesdatenschutzgesetz Paragrafen 33ff. beantragt werden. Kann von Seiten der Schufa keine Lösung Ihres Problems gefunden werden, werden die betroffenen Daten gesperrt. Eine Berichtigung der fehlerhaften Daten können Sie auch von den Vertragspartnern verlangen. Sollte zum Beispiel ein Telekommunikationsanbieter an die Schufa gemeldet haben, dass Sie Ihre Handyrechnungen nicht bezahlen, Sie aber gar keinen Vertrag mit diesem Anbieter haben, ist dieser zum Widerruf verpflichtet. Für Folgen eines unrichtigen Eintrages muss der Verursacher unter Umständen haften.

Kann ich Schufa-Einträge vorzeitig löschen lassen?

Wie bereits erwähnt, werden von den Vertragspartnern Zahlungsausfälle nach ausreichender Mahnung an die Schufa gemeldet. Diese Informationen werden drei volle Jahre nach Erfüllung gespeichert. Unter bestimmten Voraussetzungen können diese Daten jedoch auch vor Ablauf der drei Jahre gelöscht werden. Die nachfolgend genannten Kriterien müssen alle Erfüllt sein. Trifft eines nicht zu, ist eine vorzeitige Löschung ausgeschlossen. Die Forderung:

  • wurde der Schufa vor dem 1. Juli 2012 übermittelt
  • ist kleiner als 2.000 Euro
  • wurde innerhalb von sechs Wochen bestritten
  • wurde vom Gläubiger als „beglichen“ an die Schufa übermittelt
  • darf nicht eine titulierte Forderung sein (Vollstreckungsbescheid o.ä.)

Expertentipp

Bereiten Sie sich gut vor, bevor Sie einen Kredit beantragen. Listen Sie am besten alle Einnahmen und Ausgaben übersichtlich vor dem ersten Gespräch mit Ihrem Berater auf. Holen Sie ebenfalls bei der Schufa eine Selbstauskunft ein.

Der Schufa-Score ermittelt sich aufgrund statistischer Daten. Je geringer der Wert, desto geringer die Chance, einen Kredit zu erhalten. Zur Ermittlung werden verschiedene Daten herangezogen. Wie sich der Score im Einzelnen zusammensetzt, bleibt das Geschäftsgeheimnis der Schufa.

Score-Wert Risiko
größer als 97,5% geringes Risiko
95% bis 97,5% überschaubares Risiko
90% bis 95% erhöhtes Risiko
80% bis 90% hohes Risiko
50% bis 80% sehr hohes Risiko
kleiner als 50% kritisches Risiko
Kredit online beantragen

Kann ich einen Kredit auch online beantragen?

Ins Internet einloggen, ein paar Klicks und schon hat man das Geld auf dem Konto. Das klingt so einfach, dass einfach ein Haken bei der ganzen Sache dabei sein muss. Denn neben der enormen Zeitersparnis und der guten Vergleichbarkeit haben Onlinekredite in der Regel auch günstigere Zinsen.

Welche Vorteile hat die Beantragung eines Onlinekredites?

Diese haben einige Vorteile, wenn man sich im World Wide Web ein wenig auskennt. Man sollte sich aber schon von vornherein darüber im Klaren sein, dass auf den verschiedenen Webseiten versucht wird, alle Fragen zu erklären und einen umfangreichen Support anzubieten, es aber für Personen, die das ganz persönliche Gespräch suchen, keine Möglichkeit gibt, den gegenüber kennenzulernen.

Verschiedene Banken – Unterschiedliche Kreditzinsen

Viele Banken und Kreditinstitute bieten auf, genauso wie Kreditvergleichsportale, auf ihren Seiten Kreditrechner an. Hier ist in der Regel nur die Eingabe der Kreditsumme und der Laufzeit notwendig. Nach der Berechnung, die wenige Sekunden dauert, erhält man einen Überblick über die Angebote verschiedener Banken und Kreditinstitute.

Kreditantrag stellen

Wenn man beim Online-Kreditvergleich ein interessantes Angebot gefunden hat, kann man sofort den Kreditantrag stellen. In der Regel ist das ganz einfach und kann in wenigen Minuten erfolgen. Die Eingabefelder sind einfach gehalten und eventuelle Fragen werden sofort beantwortet. Sollte man ein Feld vergessen haben, wird das automatisch angezeigt.

Schneller Bescheid über den Kreditantrag

Da die Daten für einen online beantragten Kredit alle an einer zentralen Stelle der Bank oder des Kreditinstitutes zusammenlaufen, dauert es zumeist nur wenige Tage, bis man den Bescheid über die Bewilligung oder die Ablehnung des Kredites erhält. Wird der Kredit gewährt, ist das Geld ebenfalls innerhalb kürzester Zeit auf dem Konto.

Wann kann ich einen Kredit online beantragen?

Die wichtigste Voraussetzung für einen Onlinekredit ist die Volljährigkeit des Kreditnehmers und ein Hauptwohnsitz in Deutschland. Des Weiteren benötigt der Antragsteller ein Girokonto bei einer deutschen Bank, wohin das Geld überwiesen werden kann. Der Reisepass oder der Personalausweis muss ebenfalls noch gültig sein. Eine weitere Voraussetzung ist, dass der Kreditnehmer in einem unbefristeten Arbeitsverhältnis steht und über ein regelmäßiges Einkommen verfügt.

Welche Unterlagen benötige ich, um einen Onlinekredit zu beantragen und welche Informationen erhält die Bank?

Zuerst möchte das Kreditinstitut oder die Bank einmal wissen, wer der Antragsteller ist. Dazu müssen Name, Geburtsdaten, Wohnort und einige Fragen über das Arbeitsverhältnis beantwortet werden. Des Weiteren wird nach laufenden Einnahmen und Ausgaben gefragt. Um die Richtigkeit der Angaben zu prüfen, verlangt der Kreditgeber die letzten Kontoauszüge, ebenfalls sind die letzten drei Gehaltsnachweise einzureichen. Selbstständige und Freiberufler, die einen Onlinekredit aufnehmen wollen, verfügen über keinen Gehaltsnachweis, hier ist eine betriebswirtschaftliche Auswertung und eine Einnahmen- und Überschussrechnung erforderlich.

Übersicht Vor- und Nachteile Onlinekredit und benötigte Dokumente

Vorteile

  • In der Regel günstigere Zinsen
  • Flexible Laufzeit- und Tilgungsmodalitäten
  • Schnelle Zu- oder Absage
  • Umfassender Marktvergleich
  • Anonymität des Kreditnehmers

Nachteile

  • Bei deutschen Kreditinstituten zumeist nur für deutsche Kreditnehmer
  • Post-Ident erforderlich
  • Normalerweise keine persönlichen Ansprechpartner oder Filialen

Notwendige Dokumente

  • Personalausweis
  • Gehalts- bzw. Lohnnachweis letzte drei Monate
  • Kontoauszüge letzte drei Monate
  • Auskunft zu bestehenden Krediten
  • Mietzahlungsbeleg
  • Versicherungsbelege inklusive Kreditversicherung
  • Ausgabenbelege und Haushaltsbuch
Privatinsolvenz

Bekomme ich im Falle einer Privatinsolvenz einen Kredit?

Wenn die Schulden über den Kopf wachsen und keine Möglichkeit mehr besteht, seine Verbindlichkeiten zu bedienen, bleibt als letzter Schritt oft nur die Privatinsolvenz. Bevor es soweit kommt, sollte man immer das Gespräch mit den Gläubigern und Kreditinstituten suchen, denn solch eine Lage ergibt sich nicht innerhalb weniger Tage oder Wochen. Vorangehen Mahnungen, Inkassoschreiben , verschiedene Zahlungserinnerungen, der gerichtliche Mahnbrief und der Vollstreckungsbescheid.

Wie viel Zeit muss nach einer Privatinsolvenz verstreichen, bis ich wieder einen Kredit aufnehmen kann?

Nach sechs Jahren wird bei einer Privatinsolvenz dem Schuldner die Restschuld erlassen. Er ist somit wieder schuldenfrei und könnte theoretisch einen neuen Kredit oder ein Darlehen aufnehmen. Jedoch bleiben die Daten über das Insolvenzverfahren in der Schufa oder einem öffentlich zugänglichen Schuldnerregister vermerkt. Erst zum Jahresende des dritten Jahres nach Abschluss des Insolvenzverfahrens werden die Daten gelöscht. Es ist also frühestens drei Jahre nach Abschluss des Insolvenzverfahrens möglich, einen neuen Kredit oder ein Darlehen aufzunehmen.

Wie funktioniert eine Privatinsolvenz?

Privatinsolvenz

Vorher

Zahlungserinnerungen

Mahnungen

Inkassoschreiben

Gerichtlicher Mahnbrief

Gerichtlicher Vollstreckungsbescheid

Während

Sechsjährige Wohlverhaltensphase

Keine Aufnahme von Krediten möglich

Alle pfändbaren Einnahmen werden unter den Gläubigern aufgeteilt (auch neue Kredite, die ohne Schufa-Prüfung bewilligt werden)

Danach

Nach sechs Jahren Erlassung der Restschuld

Nach neun Jahren Löschung aus dem Schuldnerregister. Es bleibt ein Vermerk über das Verfahren.

Nach elf Jahren komplette Löschung der Daten

Vorteile

Klärung der Vermögensverhältnisse

Schuldenfreiheit nach Abschluss des Insolvenzverfahrens

Nachteile

Eintrag ins Schuldnerregister

Für lange Zeit keine Aufnahme von Krediten möglich (inklusive Handyverträge und ähnliches)

Alternativen

Frühzeitiges Reagieren auf Zahlungsaufforderungen

Dialog mit den Gläubigern

Beratung durch einen Kreditvermittler

Umschuldung

Gemeinsam einen Kredit beantragen

Ist es besser, einen Kredit gemeinsam mit einem Lebenspartner zu beantragen?

„Geteiltes Leid ist halbes Leid!“ – Geht man nach diesem Sprichwort, kann es eigentlich nur besser sein, wenn man die Last eines Kredites gleichmäßig verteilt. Das soll heißen, wenn beide Lebenspartner gemeinsam die monatlichen Aufwendungen erbringen und auch ein gemeinsames Eigentum schaffen. Was passiert allerdings, wenn die Partnerschaft nicht hält oder einer der beiden Partner verstirbt?

Welche Vorteile und welche Nachteile gibt es bei einem gemeinsamen Kredit?

Um einen gemeinsamen Kredit zu beantragen, müssen die Kreditnehmer weder verheiratet noch verwandt sein. Der größte Vorteil eines gemeinsamen Kredites besteht in der höheren Bonität. Kann einer der beiden Kreditnehmer nicht zahlen, wendet sich das Kreditinstitut an den Zweiten. Bei mehreren Kreditnehmern steht also eine größere Haftungsmasse zur Verfügung. Durch die verbesserte Bonität gibt es auch günstigere Zinsen. Haben alle Kreditnehmer eine gute Bonität, werden von der Bank in der Regel auch höhere Summen bewilligt. Der größte Nachteil eines gemeinsamen Kredites ist, dass beide Kreditnehmer gesamtschuldnerisch auftreten. Sollte also die Raten des Kredites nicht mehr bedient werden können, kann die Bank von jedem unterzeichnenden Vertragspartner die Zahlung der Kreditsumme verlangen.

Wer zahlt den Kredit bei Trennung einer Ehe oder Lebenspartnerschaft?

Die Beendigung einer Ehe oder einer Partnerschaft hat keinen Einfluss auf den Kreditvertrag. Wie das Verhältnis zwischen den Kreditnehmern ist, ist für die Bank nebensächlich. Sollte es also zu einer Trennung kommen, besteht der Kreditvertrag weiterhin zu den gleichen Konditionen. Es ist deshalb immer wichtig, sich zumindest in Bezug auf die Zahlungen der Raten gütlich zu einigen. Sollte nur einer der Kreditpartner Nutzen aus dem Kredit ziehen, aber beide Partner unterschreiben, um einen günstigeren Zinssatz zu erhalten, empfiehlt sich eine notarielle Vereinbarung, in der im Vorfeld festgelegt wird, was bei einer Trennung geschieht. Hier sollte festgehalten werden, wer die monatlichen Zahlungen und damit die Haftung für die Rückzahlung übernimmt.

Wer zahlt den Kredit im Todesfall eines der Vertragspartner?

Stirbt einer der beiden Vertragspartner, wendet sich die Bank normalerweise an den Überlebenden. Sollte nur der verstorbene Partner den Kredit aufgenommen haben, fallen die Rückzahlungsverbindlichkeiten an die Erben. Diese können zwar das Erbe ausschlagen, verzichten dabei aber auf das gesamte Erbe. Das heißt, sie müssen nicht für die Verbindlichkeiten des Kreditnehmers aufkommen, haben aber auch keinen Anspruch auf die Vermögenswerte. Das kann gerade bei Immobilien, die durch einen Kredit finanziert werden, kompliziert sein. Es empfiehlt sich daher, neben dem Kreditvertrag auch eine Versicherung abzuschließen, um die Hinterbliebenen vor dem finanziellen Ruin zu bewahren. Bei unverheirateten Paaren sollte auf jeden Fall ein Testament aufgesetzt werden, in dem die Verteilung des Nachlasses geklärt wird. Hier sind die Partner kein Teil der gesetzlichen Erbfolge.

Wie wirkt sich ein Kredit auf die Erbmasse aus?

Bei einer Erbschaft müssen die Hinterbliebenen die sogenannte Erbschaftssteuer zahlen. Diese berechnen sich aus dem Nachlasswert. Bestehen Verbindlichkeiten aus einem Kredit, werden diese auf die Steuer angerechnet, da sich der Nachlasswert verringert. Um sich für die Ausschlagung eines Erbes zu entscheiden, hat man insgesamt sechs Wochen Zeit. Hat man in diesem Zeitraum keine Verzichtserklärung beim Nachlassgericht abgegeben, gilt das Erbe automatisch als angenommen. Wenn die Vermögensverhältnisse nicht eindeutig sind, kann der Nachlass einem Nachlassverwalter übergeben werden. Der Vorteil liegt dabei darin, dass der Erbnehmer nicht mit seinem Privatvermögen für Schulden einstehen muss. Der Nachteil ist, dass der Erbnehmer keinen Einfluss auf die Verwendung der Erbschaft hat. Bei der Aufteilung des Erbes werden zuerst alle Gläubiger bedient. Bei einem bestehenden Kredit also auch das Kreditinstitut. Bleibt am Ende noch etwas übrig, steht dies dem Erben zu.

Ein Kreditnehmer vs. mehrere Kreditnehmer

Mehrere Kreditnehmer Ein Kreditnehmer
Bonität Berechnet sich aus allen Kreditnehmern Berechnet sich aus einem Kreditnehmer
Kreditsumme Durch bessere Bonität höher Geringer, da nur eine Person den Kredit bedient
Zinsen In der Regel günstiger Höher, da größeres Risiko
Zahlungen Können von allen Unterzeichnern verlangt werden, auch wenn der zweite Kreditnehmer „nur“ unterschrieben hat. Können nur vom Kreditnehmer unterzeichnet werden. Lebenspartner / Familienangehörige können nicht haftbar gemacht werden.
Was geschieht bei ...
... einer Trennung? Der Vertrag wird nicht beeinflusst. Ratenzahlung, Zinsen und Tilgung müssen weiterhin von allen Kreditnehmern bedient werden. Der Partner kann weiterhin nicht haftbar gemacht werden.
... einem Sterbefall? Die Zahlungsverpflichtungen gehen automatisch an die anderen Kreditnehmer über. Durch Ausschlagung des Erbes entfallen Verbindlichkeiten, aber auch Anspruch auf Vermögenswerte.
Achtung! Notariell festlegen, was mit der Haftung, Zins- und Tilgungszahlungen im Falle einer Trennung geschieht. Hohe Kredite (zum Beispiel Immobilienkredit) mit einer entsprechenden Versicherung absichern.
Kredit umschulden

Wann ist es sinnvoll, einen Kredit umzuschulden?

Mehrere Kredite, die jeden Monat zu bedienen sind, ein Dispokredit, der voll ausgeschöpft ist und sehr hohe Zinsen verursacht oder ein Darlehen, dass zu ungünstigen Konditionen abgeschlossen wurde – Gründe einen Kredit umzuschulden gibt es viele. Ob es auch sinnvoll ist, hängt auch davon ab, wie der aktuelle Zinssatz ist. Beim Umschulden sollten Sie immer darauf achten, dass Sie zuerst Kredite mit hohen Zinsen ablösen.

Kann ich einen Kredit zu jeder Zeit ablösen oder umschulden?

Eine stabile wirtschaftliche Lage und niedrige Zinsen – Das sind die besten Voraussetzungen für eine Umschuldung. Die Vorteile einer Umschuldung liegen auf der Hand, die Raten können niedriger werden oder die Laufzeit abnehmen. Zu welchem Zeitpunkt ein Kredit abgelöst werden kann, empfiehlt sich aufgrund der vielzahl der unterschiedlichen Angebote von einem Fachmann beurteilen zu lassen. Bei der letztendlichen Entscheidungsfindung sollten Sie zuvor ausrechnen, ob der Kapitalaufwand, also das Geld, das die Summe aus Tilgung und Zinsen, wirklich geringer wird.

Was muss ich bei der Umschuldung beachten? - Schritt für Schritt Anleitung

Um einen oder mehrere Kredite oder Darlehen umzuschulden und somit zusammenzufassen, sollten Sie einige Punkte beachten.

  • Rechnen Sie zuerst aus, wie hoch die Restschuld Ihres Kredites ist und ob Sie vielleicht eine Vorfälligkeitsentschädigung zahlen müssen.
  • Informieren Sie sich über alternative Angebote für einen neuen Kredit. Achten Sie dabei darauf, ein Kreditangebot über die tatsächliche Summe, die Sie benötigen, einzuholen. Lassen Sie sich auf keinen Fall auf eine höhere Summe ein.
  • Rechnen Sie aus, wie viel Sie tatsächlich sparen können, bei der Höhe der Zinsen liegt das höchste Sparpotenzial.
  • Sprechen Sie mit Ihrer Bank und informieren Sie diese über Ihre Absicht, eine Umschuldung vorzunehmen. Viele Banken haben ein Interesse daran, Ihre Kunden nicht zu verlieren. Lassen Sie sich auch hier nicht zu einer höheren Kreditsumme, als Sie benötigen, überreden.
  • Haben Sie einen neuen Anbieter gefunden, der Ihren Ansprüchen entspricht, kündigen Sie die alten Verträge und bezahlen Sie mit dem neuen Kredit die Restschuld.

Expertentipp

Gerade bei einem Dispokredit, der keine feste Laufzeit und sehr hohe Zinsen hat, ist eine Umschuldung auf einen Ratenkredit oft sinnvoll. Neben Ihrem Kreditinstitut erhalten Sie vor allem bei einem unabhängigen Fachmann eine umfassende Beratung. Dieser kann zudem unterschiedliche Angebote vergleichen und Ihnen eine effektive Lösung vorschlagen.

Überblick Umschuldung – Das sollten Sie beachten

Umschuldung

Welche Art von Kredit?

Jede Art von Kredit

Wann sinnvoll?

Besonders sinnvoll bei mehreren kleinen Krediten, um diese zusammenzufassen

Kosten

Strafgebühr von maximal einem Prozent der Restschuld

Vorfälligkeitsentschädigung

Vorteil

Zahlungen werden von einem Kredit bedient.

Oftmals günstigere Zinsen.

Achtung!

Kapitalaufwand (Tilgung + Zinsen) muss wirklich günstiger werden

Kredit stilllegen

Was kann ich machen, wenn ich meinen Kredit nicht mehr zahlen kann?

Natürlich wäre es schön, wenn man zum Kredit eine Kristallkugel bekommt, die voraussagt, was in den nächsten Jahren passiert. Leider sieht es in der Realität anders aus. Krankheit, Arbeitslosigkeit, eine Trennung oder größere Reparaturen können die Ratenzahlung gefährden. Im schlimmsten Fall kann der Kredit nicht mehr bedient werden. Das Wichtigste zuerst: Bleiben Sie in jedem Moment aktiv und versuchen Sie, positiv in die Zukunft zu schauen.

Wie oft kann man einen Kredit stilllegen?

Ob ein Kredit stillgelegt wird oder nicht, hängt allein vom guten Willen der Bank ab. Kein Kreditinstitut ist verpflichtet, einen Kredit stillzulegen, also die Ratenzahlung für eine bestimmte Zeit auszusetzen. Deshalb sollten Sie sich, wenn Sie denken, dass Sie in der nächsten Zeit Ihren Kredit nicht bedienen können, sofort mit der Bank in Verbindung setzen. Bei der Erklärung Ihrer momentanen Lage ist es sehr wichtig, dass Sie das Kreditinstitut realistisch über Ihre Lage informieren. Im Falle von Arbeitslosigkeit zum Beispiel, welche Chancen Sie haben, eine neue Stelle zu finden. Auch sollten Sie eventuell fällige Lebensversicherungen oder andere kapitalbildende Versicherungen überprüfen. Sollte Ihr Engpass nur von kurzer Zeit sein, können Sie vielleicht Ihre Kreditrate mit dem Dispokredit bedienen. Einen Kredit stillzulegen sollte immer der letzte Schritt sein.

Welche anderen Möglichkeiten gibt es?

Neben dem Stilllegen eines Kredites kommt auch eine Tilgungsreduzierung oder eine Tilgungsaussetzung infrage. Bei einer Ratenaussetzung, bei der weder Tilgung noch Zins bezahlt werden, erhöht sich die Restschuld durch die monatlichen Zinsen. Der Rückzahlungsbetrag wird also immer höher, obwohl Sie mit der Bank übereingekommen sind, den Kredit stillzulegen. Bei der Tilgungsreduzierung wird die Tilgungshöhe je nach Übereinkunft reduziert. Zum Beispiel zahlt man statt 2 Prozent nur ein Prozent. Die Raten werden dadurch kleiner. Im Gegensatz dazu bleibt bei einer Tilgungsaussetzung die Restschuld gleich, da nur noch die Zinsen bedient werden.

Auf einen Blick – Zahlungsschwierigkeiten

Durch Krankheit, plötzliche Arbeitslosigkeit oder nicht kalkulierbare Ausgaben kann es dazu kommen, dass Sie Ihre Kreditraten nicht mehr zahlen können. Bitten Sie Ihre Bank, gemeinsam mit Ihnen eine Lösung zu erarbeiten. Denken Sie daran, dass das Finanzinstitut nicht verpflichtet ist, auf Ihre Situation einzugehen. Diese Möglichkeiten haben Sie, Ihre finanzielle Situation zu erleichtern.

Maßnahme Was passiert? Restschuld

Tilgungsreduzierung

Die Tilgungshöhe wird geringer. Der Kredit bekommt eine längere Laufzeit.

Die Restschuld steigt an.

Tilgungsaussetzung

Nur die Zinsen werden weiter bezahlt. Es erfolgt keine Tilgung.

Die Restschuld bleibt bestehen.

Ratenaussetzung /

Kredit stilllegen

Weder Tilgung noch Zins werden bezahlt.

Monatliches Steigen der Restschuld um die Zinsen (die auf die Zinsen zu zahlen sind).