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Der Kredit

Viele Menschen entscheiden sich heutzutage aus vielfältigen Gründen für die Aufnahme eines Kredites. Besonders im sogenannten Konsumbereich werden Kredite häufig in Anspruch genommen und für diverse Ausgaben genutzt. Bei den meisten Konsumentenkrediten wird Ihnen die Verwendung freigestellt. Sie können den aufgenommenen Kredit für alles nutzen, was Sie möchten. Zum Beispiel zum Kauf eines neuen Autos oder auch zur Finanzierung Ihrer anstehenden Urlaubsreise.

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Kredit beantragen oder besser Sparen?

Schön, wenn Sie niemals Schulden machen müssen. Aber manchmal geht es nicht anders. Auch kommt einmal der Zeitpunkt, an dem es gerade ganz besonders gut läuft und man sich die geheimsten Wünsche erfüllen möchte. Natürlich ist es auch schön, wenn Sie dann ausreichend Geld angespart haben, um alles direkt bezahlen zu können. Bedenken sollten Sie allerdings, dass Sie dann unter Umständen Ihren Notgroschen ausgeben, der Ihnen im Ernstfall fehlt. Also auf die Wünsche verzichten, den Gürtel enger schnallen und sparen, sparen, sparen? Oder doch lieber professionelle Hilfe suchen und einen Kredit aufnehmen? Denn ein Privatkredit ist sozusagen auch sparen, nur mit dem Unterschied, dass Sie zuerst das Gewünschte erhalten und dann anschließend sparen. Das sind die Vor- und Nachteile eines Kredites:

Kredit beantragen oder besser Sparen?

Welche Vorteile bietet ein Kredit?

Der entscheidendste Vorteil eines Kredites ist, dass Sie innerhalb kürzester Zeit wieder liquide werden. So können Sie wieder investieren, was besonders für Privatunternehmer von entscheidender Bedeutung ist. Zudem lohnt sich ein neuer Kredit auch für eine eventuelle Ablösung eines alten Kredites zugunsten eines neuen mit besseren Zinsbedingungen. Außerdem können Sie mit einem Kredit sogar Ihre Bonität verbessern. Unter bestimmten Voraussetzungen kann die Summe dann als Eigenkapital ausgeschrieben werden. So zum Beispiel bei einem Förderkredit der KfW.

Alle Vorteile auf einen Blick:

  • Schnelle Geldbeschaffung
  • Notwendige Liquidität für Investitions- oder Kaufwunsch
  • Bessere Eigenkapitalsituation
  • Öffnet die Tür zur Umschuldung
  • Zusätzliche Ersparnis durch Fördermittel
  • Nachlässe und Rabatte können in Anspruch genommen werden
  • Finanzierungsmöglichkeit mit geringer monatlicher Belastung

Welche Nachteile hat ein Kredit?

Der größte Nachteil ist die monatliche finanzielle Mehrbelastung. Zur eigentlichen Abzahlung des Kredites müssen Sie zusätzlich noch die Zinsen begleichen. Deshalb sollte vor der Aufnahme eines Kredites immer die Frage stehen, ob das Geld wirklich überlebensnotwendig ist. Sollten Sie leichtfertig einen Kredit aufnehmen, kann Ihnen eine Überschuldung drohen. Es ist daher wichtig, dass Sie im Vorhinein prüfen, was passieren kann, zum Beispiel wenn eine Ihrer Haupteinnahmequellen versiegt. Ein weiterer Punkt ist die psychische Belastung. Aus einem Aufatmen mit dem Erhalt des Geldes kann schnell ein Aufseufzen werden, wenn Monat für Monat die Raten gezahlt werden müssen. Wer mehr Geld zur Verfügung hat, kann auch mehr ausgeben. Ist das Bare dann alle, ist es schwierig, sich wieder den geänderten finanziellen Bedingungen anzupassen.

Alle Nachteile auf einen Blick:

  • Zahlungsverpflichtung während der gesamten Laufzeit
  • Teilweise Extrakosten bei Sondertilgungen
  • Kontoauszüge und Gehaltsnachweise müssen dem Kreditgeber zur Verfügung gestellt werden
  • Mögliche finanzielle Engpässe durch eine hohe Kreditrate

Welche Konsequenzen hat es, wenn ich einen Kredit aufnehme?

Ist der Kreditvergleich erledigt und der neue Kredit abgeschlossen, ist es für Sie am wichtigsten, dass Sie die Raten immer pünktlich und regelmäßig zahlen. Sie sollten also schon von vornherein einen Plan B bereithalten, wenn Sie einmal nicht die Rate bedienen können. Eine Kreditanfrage bei einer Bank wird bereits in der Schufa vermerkt. Sollten Sie also bei mehreren Anbietern eine Kreditanfrage einreichen, dann sinkt Ihr Schufa-Score schnell ins Unermessliche und Ihre Kreditwürdigkeit sinkt. Besser ist es deshalb, sich direkt an einen Kreditvermittler zu wenden, der in der Regel eine genaue Übersicht über die Konditionen bei den einzelnen Banken und gegebenenfalls auch über Sonder- und Rabattaktionen hat. Nach der Bewilligung eines Kredites gibt es mehrere Möglichkeiten, sich gegen Zahlungsausfälle abzusichern. Durch die Kreditrate sinkt Ihre finanzielle monatliche Belastbarkeit. Das kann im schlimmsten Fall zur Folge haben, dass Ihnen ein kleiner Kredit für den Kauf eines Handys oder einer neuen Waschmaschine verwehrt wird. Bedenken Sie, dass die Banken und Kreditinstitute nicht verpflichtet sind, Sie über alle Risiken aufzuklären.

Wer kann einen Kredit aufnehmen?

Es ist wirklich sehr einfach, einen Kredit aufzunehmen. Die Voraussetzungen dazu sind klar definiert:

Welche Voraussetzungen müssen für einen Kredit erfüllt sein?

  • Sie müssen volljährig sein.
  • Ihre Bankverbindungen und Ihr Hauptwohnsitz müssen sich in Deutschland befinden.
  • Sie müssen sich in einem unbefristeten Arbeitsverhältnis befinden.
  • Sie dürfen nicht mehr in der Probezeit sein.
  • Sie sollten einen Einkommensnachweis vorlegen können.

Betrachtet man diese Liste, kommt man schnell zu dem Schluss, dass bestimmte Menschen so gut wie keine Chancen haben, einen Kredit zu erhalten. Jedoch ist es auch für sie grundsätzlich möglich, eine Finanzspritze zu erhalten.

Wer kann einen Kredit aufnehmen?

Was müssen Auszubildende, Arbeitssuchende und Selbstständige beachten?

Kann wirklich jeder einen Kredit erhalten? Bei den drei in der Frage genannten Personengruppen fehlt bei den Grundvoraussetzungen für eine Finanzierung ein unbefristetes Arbeitsverhältnis. Das heißt, dass es keinen Nachweis über ein regelmäßiges Einkommen gibt. Der Auszubildende befindet sich in einem Ausbildungsvertrag, der in der Regel befristet ist. Der Arbeitssuchende verfügt zwar über Arbeitslosengeld oder andere Zahlungen, diese werden aber nicht als Einkommen angesehen. Bei Selbständigen ist den Banken oft das Risiko zu hoch, da die Einkünfte ausbleiben können. Also keine Chance auf Extra-Cash?

Möglichkeiten für Auszubildende

Gerade von der Schulbank herunter und 18 geworden? Dann sind die Wünsche auf jeden Fall größer als die finanziellen Mittel. Wenn man dann auch noch die erste Wohnung einrichtet oder in eine andere Stadt ziehen muss, kann es schnell knapp im Geldbeutel werden und im schlimmsten Fall kann man vielleicht nicht die Ausbildung antreten. Azubis können versuchen, über die Bank einen klassischen Ratenkredit zu erhalten. Jedoch sollte von vornherein klar sein, dass die Banken aufgrund des geringen Gehalts nur kleine Beträge (zumeist nicht mehr als 3.000 Euro) zur Verfügung stellen dürften. Die Laufzeit des Kredites sollte minimal 12 Monate und maximal 36 Monate betragen. Ebenso kann man versuchen, einen Rahmenkredit zu erhalten. Bei diesem sogenannten Abrufkredit wird mit der Bank ein Kreditrahmen vereinbart, der zu jeder beliebigen Zeit abgerufen werden kann. Die günstigste Variante ist der sogenannte Bildungskredit, der in der Regel einen günstigen Effektivzins hat und bei denen keine Sicherheiten notwendig sind.

Möglichkeiten für Selbstständige

Selbständige verfügen selten über ein regelmäßiges Einkommen in einer festen Höhe. Deshalb negieren Banken gerne die Anfrage nach einem Kredit. Bei Freiberuflern oder Selbstständigen kommt es vor allem auf den Verwendungszweck für den Kredit an. Ist der Kredit für das eigene Unternehmen notwendig, lassen sich die Banken oft auf den Deal ein. Nach ausreichender Darlegung der wirtschaftlichen Lage und gegebenenfalls einer Sicherungsübereignung an die Bank für die angeschafften Werkzeuge, Maschinen oder Fahrzeuge wird der Kredit in der Regel gewährt. Anders sieht es allerdings bei einem Privatkredit für einen Selbstständigen aus. Erster Prüfpunkt ist dabei die Beständigkeit des Unternehmens. Firmenbesitzer, die schon länger auf dem Markt sind, haben weitaus bessere Chancen als diejenigen, die Ihr Unternehmen gerade erst gegründet haben. Auch sind die Konditionen sehr unterschiedlich. Selbstständige sollten sich also unbedingt die Zeit nehmen, in Ruhe und mit Hilfe eines Fachmannes den passenden Kredit zu suchen.

Möglichkeiten für Arbeitslose

Eine Arbeitslosigkeit provoziert zumeist ein finanzielles Tief, welches kompensiert werden soll. Das kann man durch einen Kredit bewerkstelligen. Die aktuelle Gesetzeslage, dass das Arbeitslosengeld zum nicht pfändbaren Einkommen gezählt wird, macht diese Personengruppe für Kreditgeber allerdings zu ungeliebten Kunden. Denn im Falle einer Nichterfüllung der Raten gibt es für die Bank nur wenige Möglichkeiten, an das Geld zu kommen. Die besten Chancen, einen Kredit zu erhalten, bestehen bei sogenannten Kleinkrediten. Die Höhe des Darlehens ist überschaubar und die Laufzeiten liegen zwischen 12 und 24 Monaten. Oder natürlich mit Hilfe eines solventen zweiten Antragstellers.

Kredit abgelehnt – was nun?

Auf keinen Fall aufgeben! Zuerst sollte man versuchen, in Erfahrung zu bringen, warum der Kredit abgelehnt wurde. Kennt man die Gründe, kann man den nächsten Kreditantrag anpassen. Gründe können unter anderen ein schlechter Score-Wert oder ein negativer Schufa-Eintrag sein. Bestehende Verbindlichkeiten, Dispoüberziehungen, falsche Angaben im Antragsformular oder die Überschreitung der Altersgrenze sind ebenfalls Gründe für die Ablehnung. Bevor man sich aber an das Stellen eines neuen Kreditantrages macht, sollte man prüfen, ob die geplante finanzielle Belastung auch wirklich geschultert werden kann oder ob die Ansprüche nicht doch etwas zu hoch sind. Anschließend kann man noch einmal mit der Bank über Darlehenshöhe, Rückzahlungsraten, zusätzliche Sicherheiten und Laufzeiten verhandeln. Auch kann man versuchen, den Antrag bei einer anderen Bank zu stellen.

Welche Unterlagen benötige ich, um einen Kredit zu beantragen

Ob es mit dem Kredit klappt oder nicht, hängt zu einem großen Teil vom ersten Eindruck ab. Wer gut vorbereitet zu der Verhandlung mit der Bank oder dem Kreditinstitut geht und alle Unterlagen parat hat, hat oft bessere Karten, als derjenige, der erst einmal anfängt, hektisch zu suchen.

Arbeiter und Angestellte in einem festen Arbeitsverhältnis

Hier sind auf alle Fälle die Lohn- oder Gehaltsabrechnung vorzulegen. Idealerweise haben Sie die der letzten zwei bis drei Monate in Ihren Unterlagen. Anhand der Abrechnungen kann der Kreditgeber feststellen, über welche finanziellen Mittel Sie verfügen. Sollten Sie bei einer anderen Bank als Ihrer Hausbank einen Kredit beantragen, nehmen Sie auch eine ausführliche Dokumentation Ihrer Kontoauszüge mit. Achten Sie dabei darauf, dass es keine Lücken oder Schwärzungen auf den Auszügen gibt. Des Weiteren ist eine ausgefüllte Selbstauskunft sinnvoll.

Rentner

Rentner können ihre regelmäßigen Bezüge anhand der Rentenbescheide nachweisen. Hier ist allerdings zu beachten, dass viele Banken den Kredit trotz regelmäßiger Rentenzahlung nicht gewähren, weil ihnen das Risiko eines Ausfalls der Zahlungen zu hoch erscheint. Deshalb haben die meisten Institute eine Altersgrenze für die Kreditvergabe eingeführt.

Selbstständige und Freiberufler

Freiberuflern und Selbstständigen fällt es oft schwer, regelmäßige Einkünfte nachzuweisen. Wie viel in jedem Monat verdient wird, hängt von zahlreichen Faktoren ab. Nach einigen guten Monaten kann es trotzdem zu einer Flaute in der Kasse kommen. Deshalb verlangen Banken hier oft Kontoauszüge, eine betriebswirtschaftliche Auswertung, eine Einnahmen-/Überschussrechnung und die entsprechenden Steuerunterlagen. Sollten Sie Sicherheiten wie eine Lebensversicherung oder eine Immobilie besitzen, nehmen Sie die entsprechenden Unterlagen ebenfalls mit.

Hilft das Führen eines Haushaltsbuches?

Wenn Sie wissen, wie viel Geld Sie im Monat zur Verfügung haben und wie viel Sie zum Begleichen Ihrer Zahlungsverpflichtungen benötigen, können Sie von sich behaupten, gut organisiert zu sein. Denn heutzutage wird fast alles automatisch über das Konto erledigt. Das Gehalt wird eingezahlt, Beiträge per Dauerauftrag automatisch abgezogen und die Einkäufe mit der Karte bezahlt. Der erste Schritt zum Organisieren der Finanzen ist ein Haushaltsplan. Hier werden auf der einen Seite alle Einnahmen verzeichnet und auf der anderen die Ausgaben. Im Haushaltsbuch werden im Anschluss alle Posten konkret aufgeführt. Hier werden auch die kleinsten Ausgaben erfasst. Am Ende des Monats sehen Sie dann, ob Geld übrig bleibt. Ein gut geführtes Haushaltsbuch kann also durchaus hilfreich sein, wenn es darum geht, einen Kredit zu erhalten. Denn mit diesem können Sie der Bank schnell und einfach darlegen, über wie viel Geld Sie verfügen und dass Sie Ihre Finanzen ernst nehmen.

Wie lange dauert es bis zur Auszahlung eines Kredites?

Einfach zur Bank gehen, den Kreditantrag stellen und beim Verlassen das Geld in der Hand haben? So einfach ist es leider nicht. Wie beschrieben können Sie die Zeit aktiv verkürzen, indem Sie die notwendigen Unterlagen bereithalten. Trotzdem dauert es seine Zeit, bis Ihnen das Geld zur Verfügung steht. Banken und Kreditinstitute prüfen zunächst Ihre Unterlagen, um das Risiko eines Zahlungsausfalls möglichst gering zu halten. In besonderen Fällen, wie zum Beispiel einer Baufinanzierung, müssen zusätzlich noch die Sicherheiten überprüft werden, was die Wartezeit auf die Zu- oder Absage nochmals verlängert.

Als kleine Faustregel können Sie sich merken: Je schneller Ihnen die Auszahlung des Kredites versprochen wird, desto genauer sollten Sie sich die Konditionen ansehen. Ebenfalls ist die Bearbeitungszeit von der Höhe des Kredites abhängig. Je höher der Betrag, desto gründlicher wird geprüft.

Wie viel Kredit bekomme ich in meiner Situation?

Wie viel Kredit bekomme ich in meiner Situation?

Wenn Sie einen Kredit benötigen, ist eine der ersten Fragen, ob Sie eine zusätzliche finanzielle Belastung verkraften können. Bei einer positiven Antwort ist die nächste logische Frage, wie viel Kredit Sie aufnehmen sollten. Alle Ersparnisse einsetzen und eine kleinere Summe wählen oder doch lieber eine Reserve lassen und dafür einen größeren Kredit beantragen? Haben Sie eine Entscheidung getroffen, muss dann nur noch die Bank mitspielen.

Wie hoch sollte der Kredit maximal sein?

Die Höhe des Kredites ist vordergründig von der Kreditart abhängig. Für einen Immobilienkredit gelten andere Grenzen als für einen Ratenkredit.

Höhe des Ratenkredites

Hier ist das frei verfügbare Einkommen entscheidend. Darunter versteht man den Saldo, der sich aus den Einnahmen und Ausgaben berechnet. Alles, was auf der positiven Seite übrig bleibt, kann für die Kreditrate zur Verfügung stehen. Zu den Einnahmen gehören das Gehalt, Kindergeld oder Mieteinnahmen. Auf der Ausgabenseite finden sich zum Beispiel Hypotheken, Unterhaltszahlungen, bestehende Kredite und Lebenshaltungskosten wie Versicherungen, Kleidung und Haushaltsbedarf. Anschließend wird eine Machbarkeits- und Bonitätsprüfung durchgeführt. Als Sicherheit kann die Bank eine Gehaltsabtretung verlangen.

Höhe des Immobilienkredites

Um einen Immobilienkredit zu erhalten, kommen Sie um einen gewissen Betrag als Eigenkapital nicht herum. Hier wird in der Regel mit 20 Prozent des Kaufpreises angesetzt. Zum Eigenkapital gehören Spareinlagen, Bargeld, Bausparguthaben, Verwandtendarlehen, abgetretene Kapitallebens- und Rentenversicherungen, Arbeitgeberdarlehen und Wertpapiere. Außerdem sollten Sie beachten, dass eventuelle Kaufnebenkosten durch das Eigenkapital bezahlt werden sollten. Zu den Nebenkosten gehören: die Grunderwerbsteuer, Maklerkosten und Kosten für den Grundbucheintrag sowie den Notar.

Gibt es eine Mindestsumme, die man beantragen sollte?

Natürlich sollte die beantragte Summe so hoch sein, dass die Kosten bezahlt werden können. Bei Ratenkrediten legen zudem die meisten Banken eine Mindestsumme fest. Dabei sollten Sie auch beachten, dass, je länger die Laufzeiten sind, desto höher fallen auch die Zinsen aus. Deshalb ist es ratsam, einen Kredit möglichst schnell zurückzuzahlen.

Wie wird mein Kreditanspruch berechnet?

Keine Bank und kein Kreditinstitut ist verpflichtet, Ihnen einen Kredit unter allen Umständen zu gewähren. Wie viel Sie erhalten, hängt von der Art des Kredites ab. So kann es vorkommen, dass Sie einen negativen Bescheid für einen Ratenkredit über 25.000 Euro erhalten, aber ein Immobilienkredit über 150.000 Euro genehmigt wird. Die Banken ermitteln die Kredithöhe unter folgender Betrachtungsmöglichkeit:

maximaler monatlicher Aufwand

Hier stellen die Bank oder das Kreditinstitut die Belastungen der Darlehensrate gegen das monatliche Gesamteinkommen. Abgezogen werden Lebenshaltungskosten und ein Sicherheitszuschlag. Aufgrund der daraus resultierenden Differenz errechnet sich im Anschluss die mögliche Höhe des Darlehens.

Haushaltspauschalen

Kreditinstitute ermitteln über sogenannte Haushaltspauschalen die persönlichen Ausgaben. Für einen Singlehaushalt liegt dieser Betrag zwischen 500 und 800 Euro. Jede weitere Person macht sich mit zusätzlichen 200 Euro bemerkbar:

Beispielrechnung für eine 4-köpfige Familie

Nettoeinkommen3.000 Euro
Haushaltspauschale1.100 Euro
Warmmiete900 Euro
Mögliche Rate1.000 Euro

Bei allen Betrachtungsbeispielen liegt die tatsächliche Darlehenshöhe unter dem maximal möglichen Kreditbetrag, da im Falle einer Anschlussfinanzierung mit einem eventuell höheren Zinssatz zu rechnen ist.

Gibt es Unterschiede zwischen Bank und Kreditvermittler bei der Beantragung?

Im Jahr 2015 waren in Deutschland rund 2.000 Banken und Sparkassen registriert. Jedes dieser Kreditinstitute bietet neben den üblichen Leistungen wie Kontoführung und Sparbuch auch Kredite an, mit denen sich die Kunden ihre großen und kleinen Wünsche erfüllen können. Sie benötigen einen Kredit, um ein neues Auto zu kaufen, ein Haus zu bauen oder einfach nur Ihrer Tochter die Schulabschlussfahrt zu ermöglichen? Dann haben Sie die Wahl zwischen den zahlreichen Kreditinstituten. Sie haben keine Zeit, alle Angebote miteinander zu vergleichen? Dann kann vielleicht ein Kreditvermittler mit einem Kreditvergleich die Lösung für Sie sein. Dieser könnte sogar einen Anbieter in Erfahrung bringen, bei dem ein Kredit mit Sofortauszahlung auf Ihr Girokonto möglich ist.

Was ist ein Kreditvermittler?

Der Name Kreditvermittler gehört zu den geschützten Berufsbezeichnungen. In Deutschland müssen verschiedene Voraussetzungen erfüllt sein, um sich so bezeichnen zu dürfen. Um als Kreditvermittler arbeiten zu dürfen, bedarf es einer Erlaubnis gemäß § 34c bzw. § 34i. Im Bürgerlichen Gesetzbuch werden die gesetzlichen Grundlagen für die Ausführung der Tätigkeit geregelt. Normalerweise wird immer auch ein Kreditvergleich durchgeführt.

Woran erkenne ich seriöse Kreditangebote?

Ein hoher Kredit innerhalb weniger Stunden und ohne Bonitätsauskunft? Das hört sich gut an? Wenn es dann aber an die Details geht, ist dieser auf einmal dreimal so teuer und es kommt auch noch eine Bearbeitungsgebühr hinzu. Nur: Wie erkennt man ein seriöses Kreditangebot?

Bearbeitungsgebühren und Erfolgshonorare

Bevor der Vermittler den passenden Kredit an Sie vermittelt, sollten Sie wissen, wie hoch die Gebühren sind, denn das ist im Vertrag festgehalten. Es gibt also keine versteckten Kosten. Ein Honorar wird, wenn überhaupt, nur im Falle einer erfolgreichen Vermittlung erhoben.

Zeit zum Nachprüfen

Alle Angebote können Sie in Ruhe zu Hause nachprüfen und auch das „Kleingedruckte“ lesen. Ein seriöser Kreditgeber setzt Sie nicht unter Druck. Lassen Sie sich nicht von Sätzen wie „Wenn Sie den Kreditantrag jetzt nicht unterschreiben, ist der supergünstige Kredit nicht mehr da“ einschüchtern und zu etwas drängen, was Sie später vielleicht einmal bereuen.

Versicherungsverträge

Bei einem Kreditvermittler geht es in erster Linie darum, einen für Sie stimmigen Kredit zu finden. Dabei steht Ihnen der Vermittler beratend zur Seite und rechnet mit Ihnen alle erdenklichen Möglichkeiten durch. Er informiert Sie auch, welche Möglichkeiten bestehen, Ihren Kredit abzusichern. Keinesfalls drängt er Sie, eine Versicherung abzuschließen oder macht den Abschluss einer Versicherung zur Bedingung für den Erhalt des Kredites.

Gesetzliche Regelungen

Damit Sie den Überblick über die zu erwartenden Ausgaben behalten und eine Vergleichbarkeit gegeben ist, wird im Vertrag ein effektiver Jahreszins angegeben. Im effektiven Jahreszins sind alle Kosten enthalten. Unseriöse Anbieter stellen hier den oftmals wesentlich niedrigeren Sollzins in den Vordergrund. Außerdem erhalten Sie eine Beispielrechnung für das Kreditangebot (gesetzlich vorgeschrieben). Die Summe, die Ihnen ausgezahlt wird, ist der Nettodarlehensbetrag.

Reelle Auskünfte

Auch wenn es verlockend klingt: Einen Kredit ganz und gar ohne Sicherheiten gibt es nicht. Ein seriöser Anbieter sucht den passenden Kredit für Sie zu Konditionen, die Ihre finanzielle Lage nicht noch verschlechtern.

Vorteile Kreditvermittler

Die wichtigste Eigenschaft eines Kreditvermittlers ist, dass Sie über ihn verschiedene Angebote von unterschiedlichen Kreditinstituten erhalten und keine Zeit für das Angeboteeinholen und Kreditvergleichen aufbringen müssen. Er fungiert als neutrale Schnittstelle zwischen Ihnen und den Banken. Auch wissen Kreditvermittler in der Regel, welche Banken Sonderaktionen anbieten. Mit ihrer Hilfe können Sie Kreditanfragen bei mehreren Banken gleichzeitig stellen und finden so die besten Konditionen. Er hilft Ihnen, den Überblick über Ihre Finanzen zu behalten und unter Umständen eine Refinanzierung zu planen, sodass Sie bequem Ihren Kredit tilgen können, ohne dabei ins finanzielle Abseits zu gelangen.

Nachteile Bank

Wenn Sie einen Kredit bei Ihrer Hausbank beantragen, kann es sein, dass Ihr Antrag schneller bearbeitet wird. Ihre Bank kennt Ihre finanziellen Möglichkeiten sehr gut. Ihnen fehlt aber der Vergleich mit anderen Banken und Sparkassen. So kann es sein, dass Sie deutlich höhere Zinsen zahlen müssen als bei anderen Banken. Der stetige Personalabbau und die Zusammenlegung von Filialen könnten ebenfalls dazu führen, dass ein Bankberater eine Vielzahl von Kunden hat und nicht die notwendige Zeit aufbringen kann, um eine umfassende Beratung zu garantieren. So kann es sein, dass Ihr Kreditantrag schnell abgelehnt wird. In diesen Fällen hilft auch ein günstiger Sollzins nicht weiter.

Kann ich die Kreditsumme nachträglich erhöhen oder senken?

Alles war so gut geplant: Die monatliche Zahlung der Raten für den Kauf des kleinen Eigenheimes, die Rücklagen für schlechte Zeiten und ein Plan B lag auch bereit. Doch oft kommt es anders als man denkt. Der Sohn ist beim Fußballspielen hingefallen und hat dabei einen Zahn verloren, Oma braucht ein Spezialbett, die Tochter möchte auf Klassenfahrt und man selbst war schon seit fünf Jahren nicht mehr im Urlaub. Allerorts öffnen sich Finanzierungslöcher. Aber es gibt auch das Gegenteil: Ein Lottogewinn oder eine unverhoffte Erbschaft könnte die Lösung für alle Kreditfragen sein. Aber ist es denn wirklich so einfach, den Kredit vorzeitig aufzulösen oder zumindest einen Teilbetrag vorzeitig abzuzahlen?

Was muss ich über meinen Kredit wissen?

Bevor Sie entscheiden, ob für Sie eine Erhöhung oder Senkung des Kreditbetrages sinnvoll ist, sollten Sie sich über einige Fakten im Klaren sein. Das wichtigste Kriterium ist der effektive Jahreszins. Ebenso wichtig sind die monatliche Restlaufzeit und die Tilgungsrate, die jeden Monat fällig wird. Wenn Sie all diese Fakten in Erfahrung gebracht haben, können Sie beginnen durchzurechnen, ob sich für Sie eine Erhöhung, Senkung oder Ablösung des Kredites wirklich lohnt. Für Verhandlungen mit Ihrer Bank sollten Sie die wichtigsten Informationen über Ihre finanzielle Situation bei der Hand haben. Dazu gehören Kreditabrechnungen, Lohnbescheinigungen, Nebenkosten, Versicherungen und dergleichen.

Aufstocken, ablösen oder umschulden – was ist das Sinnvollste für mich?

Eine Antwort auf diese Frage ist vom jeweiligen Fall abhängig. Jedoch gibt es bei jeder dieser Möglichkeiten einige Punkte, die in die Überlegung einbezogen werden sollten.

Kredit umschulden

Einen Kredit umschulden bedeutet, dass Sie einen alten durch einen neuen Kredit ersetzen. Die Vorteile dieses Verfahrens liegen dabei auf der Hand:

  • Sie erhalten gegebenenfalls günstigere Zinsen.
  • Durch die Zusammenführung verschiedener Kredite haben Sie wieder den Überblick über Ihre Finanzen.
  • Sie müssen nur noch eine Monatsrate zahlen.
  • Sie können die Raten und die Laufzeit an Ihre finanzielle Situation anpassen.

Jedoch sollten Sie auch eventuelle Nachteile nicht übersehen. Ein günstigerer Zinssatz kann schnell durch zusätzliche Kosten, wie beispielsweise die Bearbeitungsgebühren, aufgewogen werden. Sie sollten ebenfalls überprüfen, wie lang die Laufzeiten für günstigere Kredite mit niedrigen Zinsen sind.

Erhöhung der Kreditsumme

Ein Aufstocken eines bestehenden Kredites ist grundsätzlich möglich. Dabei können Sie entweder Ihren Kredit wieder auf die ursprüngliche Summe erhöhen oder sogar einen höheren Kredit als vorher aufnehmen. Dies lohnt sich vor allem, wenn Sie in Ihrem alten Kreditvertrag günstigere Konditionen haben, als wenn Sie einen neuen abschließen würden. Um den Kredit aufzustocken, benötigen Sie die gleichen Unterlagen wie beim Abschluss eines Kredites. Zugute kommt Ihnen dabei, wenn Sie der Rückzählung Ihres Kredites immer pünktlich nachgekommen sind. Vorteile des Aufstockens sind:

  • Leicht überschaubare monatliche Rate
  • Bessere Kostenkontrolle als bei mehreren Krediten
  • Niedrigere Gesamtrate als die Summe von Raten verschiedener Kredite
Kündigung des Kredites

Ob Sie einen Kredit vorzeitig und ohne finanzielle Verluste kündigen können, wird zumeist beim Abschluss des Vertrages vom Anbieter festgelegt. Im Fall von Ratenkrediten oder Konsumkrediten ist eine vorzeitige Kündigung in der Regel möglich. Bei Immobilienfinanzierungen sieht das oft ganz anders aus. Lassen Sie sich hierzu von einem Fachmann unabhängig beraten.

Fazit

Bei Problemen mit der Rückzahlung des Darlehens sollten Sie Ihrer Bank mitteilen, wie Ihre finanzielle Situation aussieht und welche Schritte Sie planen. Im Endeffekt interessiert es die Bank mehr, dass Sie Ihre Verbindlichkeiten erfüllen, als dass ein Kredit komplett ausfällt. Umschuldungen lohnen sich vor allem bei teuren Dispokrediten. Haben Sie einen bereits bestehenden Kredit mit günstigen Konditionen und benötigen einen größeren finanziellen Spielraum, sollten Sie versuchen, die Kreditsumme zu erhöhen. Dadurch können Sie in der Regel weiterhin in den Genuss der günstigen Konditionen kommen.

Ist es besser, einen Kredit gemeinsam mit einem Lebenspartner zu beantragen?

„Geteiltes Leid ist halbes Leid!“ – Geht man nach diesem Sprichwort, kann es eigentlich nur besser sein, wenn man die Last eines Kredites gleichmäßig verteilt. Das soll heißen, wenn beide Lebenspartner gemeinsam die monatlichen Aufwendungen erbringen und auch ein gemeinsames Eigentum schaffen. Was passiert allerdings, wenn die Partnerschaft nicht hält oder einer der beiden Partner verstirbt?

Welche Vorteile und welche Nachteile gibt es bei einem gemeinsamen Kredit?

Welche Vor- und Nachteile gibt es bei einem gemeinsamen Kredit?

Um einen gemeinsamen Kredit zu beantragen, müssen die Antragsteller weder verheiratet noch verwandt sein. Der größte Vorteil eines gemeinsamen Kredites besteht in der höheren Bonität. Kann einer der beiden Kreditnehmer nicht zahlen, wendet sich das Kreditinstitut an den zweiten. Bei mehreren Personen steht also eine größere Haftungsmasse zur Verfügung. Durch die verbesserte Bonität gibt es für den Kredit auch günstigere Zinsen. Haben alle Beteiligten eine gute Bonität, werden von der Bank in der Regel auch höhere Summen bewilligt. Der größte Nachteil eines gemeinsamen Kredites ist, dass alle Kreditnehmer gesamtschuldnerisch auftreten. Sollten also die Raten des Kredites nicht mehr bedient werden können, kann die Bank von jedem unterzeichnenden Vertragspartner die Tilgung des Kredites verlangen.

Wer zahlt den Kredit bei Trennung einer Ehe oder Lebenspartnerschaft?

Wer zahlt den Kredit bei Trennung einer Ehe oder Lebenspartnerschaft?

Die Beendigung einer Ehe oder einer Partnerschaft hat keinen Einfluss auf den Kreditvertrag. Wie sich das Verhältnis zwischen den Schuldnern gestaltet, ist für die Bank nebensächlich. Sollte es also zu einer Trennung kommen, besteht der Vertrag weiterhin zu den gleichen Konditionen. Es ist deshalb immer wichtig, sich zumindest in Bezug auf die Zahlungen der Raten gütlich zu einigen. Sollte nur einer der Kreditpartner Nutzen aus dem Kredit ziehen, aber beide Partner unterschreiben, um einen günstigeren Zinssatz zu erhalten, empfiehlt sich eine notarielle Vereinbarung, in der im Vorfeld festgelegt wird, was bei einer Trennung geschieht. Hier sollte festgehalten werden, wer die monatlichen Zahlungen und damit die Haftung für die Rückzahlung übernimmt.

Wer zahlt den Kredit im Todesfall eines der Vertragspartner?

Wer zahlt den Kredit im Todesfall eines der Vertragspartner?

Stirbt einer der beiden Vertragspartner, wendet sich die Bank normalerweise an den Überlebenden. Sollte nur der verstorbene Partner den Kredit aufgenommen haben, fallen die Rückzahlungsverbindlichkeiten an die Erben. Diese können zwar das Erbe ausschlagen, verzichten dabei aber auf das gesamte Erbe. Das heißt, sie müssen nicht für die Verbindlichkeiten des Verstorbenen aufkommen, haben aber auch keinen Anspruch auf die Vermögenswerte. Das kann gerade bei Immobilien, die durch einen Kredit finanziert werden, kompliziert sein. Es empfiehlt sich daher, neben dem Kreditvertrag auch eine Versicherung abzuschließen, um die Hinterbliebenen vor dem finanziellen Ruin zu bewahren. Bei unverheirateten Paaren sollte auf jeden Fall ein Testament aufgesetzt werden, in dem die Verteilung des Nachlasses geklärt wird. Hier sind die Partner sonst kein Teil der gesetzlichen Erbfolge.

Wie wirkt sich ein Kredit auf die Erbmasse aus?

Wie wirkt sich ein Kredit auf die Erbmasse aus?

Bei einer Erbschaft müssen die Hinterbliebenen die sogenannte Erbschaftssteuer zahlen. Diese berechnet sich aus dem Nachlasswert. Bestehen Restschulden aus einem Kredit, werden diese auf die Steuer angerechnet, da sich der Nachlasswert verringert. Um sich für die Ausschlagung eines Erbes zu entscheiden, hat man insgesamt sechs Wochen Zeit. Hat man in diesem Zeitraum keine Verzichtserklärung beim Nachlassgericht abgegeben, gilt das Erbe automatisch als angenommen. Wenn die Vermögensverhältnisse nicht eindeutig sind, kann der Nachlass einem Nachlassverwalter übergeben werden, wodurch der Erbnehmer nicht mit seinem Privatvermögen für Schulden einstehen muss. Der Nachteil ist, dass der Erbnehmer keinen Einfluss auf die Verwendung der Erbschaft hat. Bei der Aufteilung des Erbes werden zuerst alle Gläubiger bedient, bei einem bestehenden Kredit also auch das Kreditinstitut. Bleibt am Ende noch etwas übrig, steht dies dem Erben zu.

Ein Kreditnehmer vs. mehrere Kreditnehmer

Mehrere Kreditnehmer

Ein Kreditnehmer

BonitätBerechnet sich aus allen Antragstellern.Berechnet sich aus einem Vertragspartner.
KreditsummeDurch bessere Bonität höher.Geringer, da nur eine Person den Kredit bedient.
ZinsenIn der Regel günstigere Zinssätze möglich.Höherer Zinssatz, da größeres Risiko.
ZahlungenKönnen von allen Unterzeichnern verlangt werden, auch wenn der zweite Kreditnehmer „nur“ unterschrieben hat.Können nur vom Kreditnehmer unterzeichnet werden. Lebenspartner oder Familienangehörige können nicht haftbar gemacht werden.
Was geschieht bei ...
... einer Trennung?Der Vertrag wird nicht beeinflusst. Ratenzahlung, Zinsen und Tilgung müssen weiterhin von allen Kreditnehmern bedient werden.Der Partner kann weiterhin nicht haftbar gemacht werden.
... einem Sterbefall?Die Zahlungsverpflichtungen gehen automatisch an die anderen Kreditnehmer über.Durch Ausschlagung des Erbes entfallen Verbindlichkeiten, aber auch der Anspruch auf Vermögenswerte.
Achtung!Notariell festlegen, was mit der Haftung, Zins- und Tilgungszahlungen im Falle einer Trennung geschieht.Hohe Kredite (vor allem beim Immobilienkredit) mit einer entsprechenden Versicherung absichern.