Mehrere Kredite zu einem Kredit mit einer Umschuldung zusammenfassen

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Umschuldung

Zeichnung eines Strichmännchens, welches ein großes Schild mit der Aufschrift 'Umschuldung' hoch hält.

Gerade in Zeiten niedriger Zinsen rückt das Thema Umschuldung auf den Plan. Sie möchten gern mehrere Kredite zu einem einzigen Kredit zusammenfassen, oder einfach nur Ihren Dispokredit ausgleichen? Dann sind Sie bei uns richtig. Wir finden den für Sie passenden Kredit, damit Ihre Verbindlichkeiten übersichtlich zusammengefasst werden können. Um zukünftig nur noch einen Kredit monatlich bedienen zu müssen, füllen Sie einfach das folgende Formular aus und wir kümmern uns um den Rest. Ihr Anliegen leiten wir an unsere Kreditexperten weiter, die sich innerhalb der nächsten 24 Stunden per E-Mail oder telefonisch bei Ihnen melden. Für Sie natürlich 100% kostenlos und unverbindlich! Jetzt über KREDIT.DE Ihre Kredite zusammenfassen.

Was ist eine Umschuldung?

Zeichnung eines Strichmännchens, welches ein umgedrehtes Ausrufezeichen in der Hand hält und sich freut.

Der Begriff der Umschuldung meint, dass ein neuer Kredit ein bestehendes Darlehen ablöst. Alternativ ist auch von einer Umfinanzierung die Rede. Das Ziel besteht darin, dass der Kreditnehmer finanziell entlastet wird. Insofern empfiehlt sich eine Umschuldung immer dann, wenn ein neues Darlehen bessere Konditionen oder bessere Kreditbedingungen mitbringt als das aktuelle. Gleichzeitig ist eine Umschuldung auch dahingehend möglich, dass sich mehrere bestehende Kredite zu einem einzigen zusammenfassen lassen. Auf diese Weise sinken die Kosten für den Verbraucher ebenfalls. Das geschieht dadurch, dass nicht mehr eine Reihe monatlich zu begleichender Raten anfällt, sondern nur noch eine für das neue Darlehen. Gleichzeitig gestaltet sich die finanzielle Situation für den Kreditnehmer wesentlich übersichtlicher. Eine derartige Umfinanzierung ist für Dispositionskredite, Baufinanzierungen und herkömmliche Ratenkredite möglich. Dabei sind jedoch Unterscheidungen zu machen.

Umschulden eines Ratenkredits

Recht simpel gestaltet sich eine Umschuldung bei einem herkömmlichen Ratenkredit. Inwiefern sich dieser Schritt wirtschaftlich für den Kunden lohnt, hängt von den jeweils aktuellen Zinssätzen und den Kreditbedingungen ab. In Niedrigzinsphasen lässt sich eine Umschuldung grundsätzlich empfehlen. Hier ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass sich die Konditionen eines neuen Vertrags von denen eines bestehenden in dem Maße unterscheiden, dass der Nutzer durch einen Wechsel profitiert. Zuvor gilt es aber, einen Blick auf die festgelegten Konditionen zu werfen. Achtung! Die Banken haben die Möglichkeit, eine Strafzahlung zu verlangen, wenn das Darlehen vorfristig abgelöst wird.

Expertentipp:

Wenn Sie bei einer Bank einen Kredit mit dem Ziel der Umschuldung beantragen, sollten Sie in jedem Fall den Zweck “Umschuldung” angeben. Ansonsten besteht die Gefahr, dass das Kreditinstitut davon ausgeht, dass Sie ein weiteres Darlehen aufnehmen möchten. Dann könnte Ihre Anfrage unter Umständen abgelehnt werden. Bei einer Umschuldung  übernehmen die Banken die Ablösung des Kredits.

Umschulden einer Baufinanzierung

Bei einer Baufinanzierung muss der Kreditnehmer vor dem Ablauf der Zinsbindung einen neuen Darlehensvertrag in Form einer Anschlussfinanzierung abschließen. Entweder nimmt er diese Option bei seiner aktuellen Bank wahr, oder entschließt sich für ein anderes Kreditinstitut und damit für eine Umschuldung. Grundsätzlich kann er von einer Umschuldung auch bereits vor Ablauf der Zinsbindung Gebrauch machen. Allerdings fällt dafür eine Vorfälligkeitsentschädigung an. Insofern der Immobilienkredit seit mindestens zehn Jahren Bestand hat, besteht unter Umständen die Möglichkeit einer kostenfreien Kündigung. Wir prüfen dies gern für Sie – sprechen Sie uns an!  

Eine weitere Möglichkeit bietet sich in Form eines sogenannten Forward-Darlehens. Das ist eine spezielle Darlehensform, die in der Gegenwart abgeschlossen wird, aber erst später greift. Damit hat der Kunde die Chance, sich den jeweils aktuellen Zinssatz zum Zeitpunkt der Vereinbarung für seine Anschlussfinanzierung zu sichern. Sobald die Sollzinsbindung ausläuft, wird die Finanzierung dadurch abgelöst. Das bringt die Option mit sich, die Risiken künftig steigender Zinsen auszuschließen. Sinken diese, muss der Kreditnehmer dennoch von der Vereinbarung Gebrauch machen. Sinnvoll ist diese Möglichkeit insbesondere in Zeiten außergewöhnlich tiefer Marktzinsen, bei denen ein Anstieg prognostiziert wird. Außerdem ist darauf hinzuweisen, dass die Banken einen geringen Aufschlag dafür verlangen, dass sie diese Konditionen bereits jetzt für die Zukunft garantieren.

Wie funktioniert diese?

Eine Umschuldung funktioniert von ihrem Grundprinzip recht simpel. Der erste Schritt sollte für Sie als Kreditnehmer darin bestehen, dass Sie zunächst einmal sicherstellen, dass es aktuelle Angebote gibt, die Ihnen deutlich günstigere Konditionen gegenüber Ihrem bestehenden Vertrag ermöglichen.

Im Anschluss ist der aktuelle Vertrag auf die Kündigungsbedingungen zu prüfen. Hier spielen zwei Aspekte eine Rolle: die anfallenden Gebühren sowie die einzuhaltende Kündigungsfrist. Je nach den Kosten, die Ihnen entstehen, können Sie sich letztlich für oder gegen die Umschuldung entscheiden. Rentiert sich der Schritt, richten Sie nun den Blick auf einen neuen Vertrag. In jedem Fall ist dieser zunächst abzuschließen, bevor die Kündigung des bestehenden erfolgt. Das hat den einfachen Hintergrund, weil natürlich mit dem daraus resultierenden Kreditbetrag das ausstehende Darlehen getilgt werden muss.

Bei der Anfrage ist als Verwendungszweck auf die Umschuldung hinzuweisen. Ansonsten kann Ihr Antrag bei der Bonitätsprüfung abgelehnt werden. Wenn die neue Bank eine Zusage gegeben hat, können Sie den alten Kreditvertrag auflösen – in der Regel übernimmt das neue Kreditinstitut diese Formalitäten.

Alten Kredit laufen lassen oder besser Umschulden?

Zeichnung von drei kleinen Geldsäcken mit verschiedenen Zinsen die auf einen großen Geldsack umgeschuldet werden um Zinsen zu sparen.

Wenn für Sie die Frage im Raum steht, ob ein bestehender Kredit lieber weiterlaufen soll oder Sie doch eine Umschuldung in Erwägung ziehen können, müssen Sie immer an Folgendes denken: Es ist sehr wichtig, mögliche Zinsersparnisse den bei der Umschuldung eventuell anfallenden Kosten gegenüberzustellen.

Dieser Grundsatz gilt sowohl für Umschuldungen im Bereich der Immobilienkredite als auch bei Ratenkrediten. Aus diesem Grund ist zunächst zu berechnen, welche Zinssumme sich durch die Umschuldung einsparen ließe. Anschließend werden von dieser Ersparnis die Kosten subtrahiert, welche die bisherige Bank wegen der vorzeitigen Kreditablösung verlangt. Nur, wenn sich anschließend noch ein positiver Saldo ergibt, ist die Umschuldung aus wirtschaftlichen Gründen empfehlenswert.

Wann macht eine Umschuldung Sinn?

Zeichnung eines Strichmännchens, welches Geld in ein Sparschwein steckt und sich fragt ob das Sinn macht.

Das Umschulden kann aus mehreren Gründen Sinn machen. Es ist jedoch nicht grundsätzlich und in jeder Situation vorteilhaft. In Zeiten von Niedrigzinsphasen lässt sich eine Umschuldung definitiv in Erwägung ziehen. Sind Sie sich als Kreditnehmer sicher, dass Sie durch ein neues Darlehen gegenüber einer in der Vergangenheit abgeschlossenen Finanzierung Kosten sparen können, ist dieser Schritt natürlich zunächst ratsam. Sie profitieren dann von einem niedrigen Zinssatz und haben geringere monatliche Raten zu erwarten.

Dabei spielt aber die Darlehensart eine wichtige Rolle. So ist bei einer Immobilienfinanzierung zunächst der Ablauf der Zinsbindung abzuwarten. Diese beträgt in der Regel zehn Jahre. Wer diesen Schritt noch vor dieser Frist tätigen möchte, wird aufgrund der zumeist sehr hohen Vorfälligkeitsentschädigung aller Voraussicht nach davon abrücken. Der Grund dafür ist schlichtweg, dass die Kosten zu hoch sind und sich eine Umschuldung dann nicht rentiert. Stattdessen ist das Ende der Zinsbindung abzuwarten und dann eine günstigere Anschlussfinanzierung zu nutzen.

Im Falle eines Ratenkredits ist eine Umschuldung sinnvoll, wenn die aktuell zu zahlenden  Zinsen höher sind als die gegenwärtigen Marktzinsen und die weiteren Kreditbedingungen sich als ungünstig erweisen.

Zudem macht die Umschuldung auch dann Sinn, wenn sich eine günstigere Laufzeit vereinbaren lässt. Das kann sowohl eine längere, als auch eine kürzere Dauer sein. Dieser Aspekt richtet sich allerdings immer nach den jeweiligen Voraussetzungen des Einzelnen und seiner gegenwärtigen Situation.

Des Weiteren ist bei einem Dispokredit eine Umschuldung nahezu immer ratsam. Wer schließlich sein Konto überzogen hat, kann den fehlenden Betrag mit Hilfe eines Ratenkredits ausgleichen. In der Folge besteht die Möglichkeit, teilweise mehrere Tausend Euro zu sparen. Das hat den Grund, weil Dispozinsen im Vergleich zu denen eines Ratenkredits sehr hoch sind. Diese liegen in der Regel zwischen fünf und knapp 16 Prozent.

Eine Umschuldung macht Sinn, wenn…

  • ein Dispokredit abgelöst wird
  • die Zinsen eines Ratenkredits zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses höher waren als zum gegenwärtigen Zeitpunkt
  • sich eine günstigere Laufzeit vereinbaren lässt
  • die Zinsbindung eines Immobilienkredits abgelaufen ist (nach 10 Jahren)
  • mehrere Kredite zu einem zusammengefasst werden → bessere Übersicht zur finanziellen Situation und geringere monatliche Kosten

Welche Banken bieten eine Umschuldung an?

Zeichnung von drei unterschiedlichen Geldinstituten.

Grundsätzlich lässt sich eine Umschuldung bei jeder Bank beantragen und erfolgreich durchführen. Die Aufgabe dieses Darlehens besteht darin, einen bestimmten Zweck zu erfüllen: Der Kreditnehmer soll eine finanzielle Entlastung erfahren. Das geschieht entweder dadurch, dass mehrere Darlehen zu einem neuen zusammengefasst werden oder eines durch ein neues mit günstigeren Konditionen abgelöst wird.

Die erforderliche Summe überweist die Bank daher nicht an den Kunden, sondern an die jeweiligen Institute, bei denen eine Restschuld zu begleichen ist. Für die Banken kann dadurch unter Umständen ein höherer Aufwand wie etwa bei einem herkömmlichen Ratenkredit entstehen. Daher erfordert eine Umschuldung gegebenenfalls eine etwas längere Bearbeitungszeit, bis alle Formalitäten geklärt sind.

Prinzipiell stellen alle gängigen Kreditanbieter diese Leistung zur Verfügung. Wie aber auch bei anderen Darlehensarten, ist die Bonität des Antragstellers ausschlaggebend. Zugleich variieren die Konditionen von Anbieter zu Anbieter. Wir empfehlen Ihnen daher, den Rat eines Experten, der Ihnen bei diesem Schritt hilfreich zur Seite steht. Gern unterstützen wir auch Sie bei Ihrer Suche nach dem idealen Kredit für Ihre Umschuldung.

Welche Unterlagen benötige ich für eine Umschuldung?

Zeichnung eines Strichmännchens, welches sich mit einem großen Bleistift in der Hand an die Unterlagen für eine Umschuldung lehnt.

Wenn Sie einen bestehenden Kreditvertrag umschulden möchten, müssen Sie bei der neuen Bank, für die Sie sich entschieden haben, die folgenden Unterlagen vorlegen:

  • Personalausweis
  • als Angestellter: Arbeitsvertrag und letzte drei Gehaltsabrechnungen
  • als Selbstständiger: Einkommenssteuernachweis und Betriebswirtschaftliche Auswertung (BAW)
  • aktueller Kontoauszug
  • bestehender Kreditvertrag

Geht es darum, eine bestehende Baufinanzierung abzulösen, sind dafür zusätzlich noch weitere Dokumente zur Immobilie einzureichen. Dabei handelt es sich um:

  • aktuellen Grundbuchauszug
  • wichtige Informationen zur Immobilie (Grundriss, Lageplan etc.)
  • Nachweis der Gebäudeversicherung

Damit sind alle Ihrer wichtigen Unterlagen vorhanden. Um die übrigen Schritte kümmert sich das neue Kreditinstitut.

Kann ich eine Umschuldung auch nachträglich noch um andere Kredite erweitern?

Zeichnung eines Strichmännchens, welches Glücklich den Schriftzug 'Ja' an eine Wand sprüht.

Grundsätzlich ist diese Frage zu bejahen. Sie lässt sich aus zweierlei Blickwinkeln betrachten. Auf der einen Seite ist es für Sie als Kreditnehmer möglich, parallel zu einer Umschuldung ein weiteres Darlehen aufzunehmen und dieses gesondert zu tilgen. Beispielsweise können Sie, nachdem Sie mehrere Kredite zu einem neuen zusammengefasst haben, auch zu einem späteren Zeitpunkt eine Finanzierung für einen Pkw beanspruchen.

Auf der anderen Seite besteht für Sie aber auch die Option, ein weiteres Darlehen hinzuzufügen, indem Ihr laufender Umschuldungskredit schlichtweg erhöht wird. Beide Varianten sind denkbar, wobei für eine endgültige Entscheidung, wie bei allen anderen Darlehensarten auch, die Bonität ausschlaggebend ist. Vereinfacht gesagt: Kann es sich der Kunde finanziell leisten, ist es auch im Nachgang jederzeit möglich, dass er eine Umschuldung um weitere Kredite ergänzt.

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