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Autokredit

Strichmännchen mit Zeitung in der Hand mit dem Schriftzug 'Autokredit

Ein eigenes Fahrzeug ist für die meisten Menschen absolut unverzichtbar. Was vor vielen Jahrzehnten noch ein Luxus war, gilt längst als eine Selbstverständlichkeit. Das Auto wird nicht selten als der Deutschen liebstes Kind bezeichnet. Wer einen Pkw besitzt, ist unabhängig und Mobilität hat ohnehin eine entscheidende Bedeutung.

Nur die wenigsten zahlen allerdings ihren Wagen in bar. Einer Statistik zufolge trifft das in Deutschland lediglich auf jedes vierte bis fünfte Fahrzeug zu. Die übrigen setzen stattdessen auf eine Finanzierung. Die Gründe dafür liegen nahe. Einer davon ist mit Sicherheit, dass nicht erst über einen langen Zeitraum gespart werden muss. Stattdessen steht der Neu- oder Gebrauchtwagen sofort zur Verfügung und lässt sich dann über einen festgelegten Zeitraum abbezahlen. Des Weiteren hängt auch vieles von den jeweils aktuellen Zinsen ab. Sofern diese niedrig sind, machen sie sich nur geringfügig bei den monatlichen Tilgungsraten bemerkbar. Wer allerdings Geld anlegen möchte, um später einmal einen Pkw in bar zu zahlen, wird es damit wiederum durch eben diese niedrigen Zinsen schwerer haben. Ein Autokredit ist also eine sehr beliebte Form der Finanzierung und das wird er mit großer Wahrscheinlichkeit auch auf absehbare Zeit bleiben. Mit diesem starken Interesse verbunden sind auch viele Fragen, die sich bei den potenziellen Kreditnehmern ergeben. Wir versorgen Sie hier mit allen wichtigen Informationen zu diesem Thema.

Was ist ein Autokredit?

Zeichnung eines Strichmännchens, welches die Buchstaben des Wortes Autokredit hinter sich her zieht.

Ein Autokredit ist als eine spezielle Form des Ratenkredits einzuordnen. Dabei sollte zunächst aber erklärt werden, was eigentlich einen Ratenkredit auszeichnet. Bei diesem sind der Zinssatz, die Rate sowie die Laufzeit festgelegt. Der Kreditnehmer zahlt den aufgenommenen Betrag durch monatliche Tilgungsleistungen zurück. Wofür er das Geld verwendet, ist ihm völlig frei überlassen.

Darin lässt sich einer der wesentlichen Unterschiede des Autokredits ausmachen. Dieser ist nämlich zweckgebunden. Es bedeutet nichts anderes, als dass er dafür bestimmt ist, ein Fahrzeug zu finanzieren. Das kann ein neuer oder ein gebrauchter Pkw, ein Wohnmobil oder sogar ein Motorrad sein. Zudem hat ein Autokredit die Eigenschaft, zumeist günstiger auszufallen als ein Ratenkredit. Dafür gibt es einen simplen wie nachvollziehbaren Grund. In der Regel hinterlegt der Kreditnehmer seinen Kfz-Brief bei der Bank. Dieser dient somit als Sicherheit. Für das Geldinstitut bedeutet das wiederum ein geringeres Risiko. Sollte der Kunde nicht mehr in der Lage sein, die monatlichen Raten zu begleichen, kann das Kreditinstitut über das Fahrzeug verfügen.

Eine Besonderheit des Autokredits sind die verschiedenen Wege der Umsetzung. Entweder über die zum jeweiligen Hersteller gehörende Bank oder über ein separates Kreditinstitut. Abschließend unterscheidet sich der Autokredit vom Ratenkredit in der Hinsicht, dass das Geld oftmals nicht an den Kreditnehmer ausgezahlt wird, sondern an den Autohändler.

Die Laufzeit eines Autokredits beträgt in den meisten Fällen maximal zehn Jahre. Das hängt damit zusammen, dass diese in etwa deckungsgleich mit der Nutzungsdauer des Wagens sein sollte. Auf diese Weise wird vermieden, dass der Kreditnehmer noch ein altes Fahrzeug abbezahlen muss, obwohl er eigentlich bereits auf ein neues umsteigen würde.

Das Wichtigste für Sie zusammengefasst:

  • Autokredit ist eine spezielle Form des Ratenkredits
  • zweckgebunden - für die Anschaffung eines Fahrzeugs
  • für Neu- und Gebrauchtwagen, Motorrad und Wohnmobil geeignet
  • Laufzeit, monatliche Rate und Zinssatz sind fix
  • Kfz-Brief als Sicherheit für die Bank → günstigere Raten
  • über Hausbank oder Bank des Herstellers finanzierbar

Gibt es verschiedene Autokredite?

Zeichnung von einem Strichmännchen mit Gedankenblase in welchem Autokredite mit verschiedenen Währungen sind.

Es gibt verschiedene Wege, wie dem Kunden der Kauf eines neuen oder gebrauchten Fahrzeugs ermöglicht wird. Autohersteller, Finanzdienstleister und Banken bieten diverse Finanzierungsmodelle an. Jedes hat seine Daseinsberechtigung und bringt unterschiedliche Vorteile mit sich. Pauschal beantworten lässt sich allerdings nicht, welche davon die perfekte Variante ist. Das richtet sich vielmehr nach den Wünschen und den individuellen Voraussetzungen des jeweiligen Kreditnehmers.

Klassische Finanzierung

Die klassische Variante, ein Auto zu finanzieren, folgt einem recht simplen Prinzip. Dieses beruht darauf, sich schlichtweg für einen günstigen Ratenkredit zu entscheiden. Das ist vor allem dann ratsam, wenn der Wagen zum Ende der Vertragslaufzeit abbezahlt sein und weiter genutzt werden soll. Wie es für diese Darlehensart typisch ist, fallen gleichbleibend hohe Raten an. Diese zahlt der Kreditnehmer in monatlichen Abständen mit ebenfalls fixen Zinsen.

Bei einem herkömmlichen Ratenkredit braucht der Fahrzeughalter seinen Kfz-Brief nicht bei der Bank zu hinterlegen. Schließlich musste er auch nicht angeben, wofür er das Geld benötigt. Bei klassischen Autokrediten ist es oft typisch, dass die Bank diesen einbehält. Wenn der Betrag komplett abbezahlt wurde, händigt sie ihn wieder aus. Dieses Prinzip verfolgen jedoch nicht alle Banken. Es gibt auch einige, die darauf verzichten.

Ballonfinanzierung

Oftmals ist bei Autokrediten eine Schlussrate üblich. Grundlegend ist eine  Ballonfinanzierung dadurch gekennzeichnet, dass neben den vergleichsweise niedrigen monatlichen Raten ein hoher Betrag zum Ende des Kredits gezahlt werden muss. Dieser ist auch als Ballon bekannt. Es besteht sowohl die Möglichkeit, diese Summe in bar zu zahlen oder dafür eine Anschlussfinanzierung zu tätigen.

Weil die monatlichen Tilgungsraten tendenziell niedriger ausfallen, ist diese Form des Autokredits vor allem für Personen mit eher schmalem Budget vorgesehen. Gleichzeitig lässt sich der Kredit mit Schlussrate auch für besonders hochpreisige Fahrzeuge in Betracht ziehen. Zudem macht diese Variante dann Sinn, wenn zum Ende der Laufzeit mit einem höheren Geldeingang zu rechnen ist. Das kann etwa durch die Auszahlung eines Sparvertrages geschehen.

Während der Laufzeit dieses Darlehens tilgt der Kreditnehmer nur den Wertverlust des Wagens. Optional ist auch eine Anzahlung fällig. Von ihrem Prinzip her wird die Ballonfinanzierung nicht selten mit dem Leasing verglichen. Während der Halter den Wagen nach einem ganz ähnlichen Prinzip wie bei einer Miete nutzt, kann er beim Kredit mit Schlussrate auch zum Eigentümer werden. Sofern er das nötige Geld besitzt, um die Schlussrate komplett zu bezahlen, begleicht er diese und somit geht das Fahrzeug komplett an ihn über. Eine Alternative besteht darin, dass er zwar den Pkw behalten möchte, allerdings nicht über ausreichend Eigenkapital verfügt. Dann hat er immer noch die Option, auf eine Anschlussfinanzierung zurückzugreifen. Diese muss aber neu verhandelt werden.

Zudem ist noch in diesem Zusammenhang auf die sogenannte Drei-Wege-Finanzierung hinzuweisen. Sie gilt als eine spezielle Form der Ballonfinanzierung. Das Prinzip ist sehr ähnlich. Mit den Tilgungsraten begleicht der Kunde einen eher kleinen Teil des Fahrzeugwertes. Der Rest fällt mit der Schlussrate an. Hier gibt es jedoch insgesamt drei Möglichkeiten. Wie bei der klassischen Ballonfinanzierung kann er die Summe aus eigenen Mitteln zahlen oder den ausstehenden Betrag weiter finanzieren. Die dritte Option besteht darin, den Wagen an die Bank zurückzugeben. Es ist jedoch auf etwas Wichtiges hinzuweisen: Der Wert des Fahrzeugs muss der verbleibenden Summe in etwa entsprechen. Bei Differenzen werden Nachzahlungen erforderlich sein.

Das Wichtigste für Sie zusammengefasst:

  • höhere Summe (Ballon) muss am Ende der Vertragslaufzeit gezahlt werden
  • entweder in bar begleichen oder über eine Anschlussfinanzierung weiter finanzieren
  • alternativ: Wagen geht an den Händler zurück → Drei-Wege-Finanzierung
  • monatliche Raten i.d.R. niedriger (für schmales Budget oder Oberklassewagen)
  • Unterschied zum Leasing: keine Miete, denn Fahrer kann Eigentümer werden

Was ist besser: Ein Autokredit oder ein Privatkredit?

Zeichnung eines Strichmännchens, welches Autokredite und Privatkredite miteinander vergleicht.

Viele stehen vor der Frage, ob sie sich für einen klassischen Autokredit entscheiden oder doch den Privatkredit in Erwägung ziehen sollen. Bei zweitgenanntem handelt es sich im Übrigen schlichtweg um einen alternativen Begriff für den Ratenkredit. Bekanntermaßen ist der Autokredit nur eine spezielle Form davon. Dabei bestehen durchaus Unterschiede zwischen beiden Varianten.

Ein Blick richtet sich auf die Auswahl der Anbieter. Deutlich mehr Optionen zeigen sich beim klassischen Ratenkredit, für den kein Verwendungszweck angegeben werden muss. Autokredite stellt unterdessen nicht jede Bank zur Verfügung. Es sind vor allem die hauseigenen Kreditinstitute der Fahrzeugmarken. Trotzdem lassen sich darüber hinaus noch immer genügend andere Anbieter finden.

Ein weiterer Aspekt betrifft die Flexibilität. Der Autokredit ist eine zweckgebundene Finanzierung. Sie zielt darauf ab, das Geld ausschließlich für den Kauf eines Fahrzeugs zu verwenden. Wer sich bereits auf eine Marke festgelegt hat und deren herstellereigene Bank als Unterstützung akzeptiert, mag damit gut aufgehoben zu sein. Bei einem Ratenkredit ergibt sich aber zusätzlich die Chance, als Barzahler aufzutreten und das lässt noch Verhandlungsspielraum. Der Kunde kann von einem Rabatt durch Barzahlung profitieren.

Wiederum für den Autokredit spricht der Fakt, dass sich der Antrag für gewöhnlich einfacher gestaltet. Viele Anbieter geben sich bereits mit einer Schufa-Abfrage zufrieden. Dort sind alle eventuellen Unregelmäßigkeiten und von anderen Banken vergebene Kredite abgespeichert. Wenn das Prüfen positiv ausfällt, wird der Antrag bewilligt.

Anders sieht es unterdessen aus, wenn der Wunsch nach einem besonders günstigen Privatkredit besteht. Hier muss der Interessent in jedem Fall Lohn- und Gehaltsnachweise vorzeigen. Falls er bereits andere Darlehen aufgenommen hat, sind die dazugehörigen Verträge einzureichen. Dafür verlangt die Bank aber im Anschluss zumeist keine Sicherheiten. Beim Autokredit gilt wiederum das Fahrzeug selbst als Sicherheit. Je nach Anbieter muss der Halter den Kfz-Brief für die Dauer der Finanzierung abgeben. In der Fachsprache ist dann oftmals die Rede davon, dass es zu einer Sicherungsübereignung kommt. Konkret heißt das, dass der Kreditnehmer der Besitzer ist. Die Bank bleibt aber Eigentümer, bis das Darlehen vollständig beglichen wurde.

Autokredit

  • wird von herstellereigenen Banken angeboten und einigen Kreditinstituten
  • Geld ist ausschließlich für die Anschaffung des Fahrzeugs vorgesehen
  • Beantragen des Kredits i.d.R. recht simpel gehalten (Schufa-Abfrage oft ausreichend)
  • Auto als Sicherheit für die Bank, Kfz-Brief wird oftmals einbehalten
  • zumeist sehr niedrige Zinssätze
  • Sonderkonditionen möglich

Privatkredit (Ratenkredit)

  • zumeist größere Auswahl bei Anbietern
  • Verwendungszweck muss nicht angegeben werden
  • Möglichkeit, als Barzahler aufzutreten und Rabatt beim Kauf gewährt zu bekommen
  • Halter kann Kfz-Brief i.d.R. behalten
  • mehr Aufwand und Nachweise beim Beantragen nötig

Ein ganz entscheidender Punkt sind letztlich die Konditionen. Erst an diesen lässt sich vollständig ausmachen, welche der beiden Varianten für den Kunden am besten bezahlbar ist. Bei einem Autokredit zeigen sich die Zinssätze vergleichsweise gering. Diese liegen deutlich unter den Darlehen, die bonitätsabhängig vergeben werden.

Die Frage, ob der Privatkredit oder doch der Autokredit die bessere Variante ist, lässt sich nicht völlig pauschal beantworten. Beide Möglichkeiten haben ihre Argumente. Vieles hängt von der gegenwärtigen Situation des Kreditnehmers ab. Hier macht es in jedem Fall Sinn, im Vorfeld verschiedene Wege rechnerisch durchzuspielen.

In dem folgenden Beispiel sehen Sie den möglich Unterschied einer Händlerfinanzierung zu einem Privatkredit. Das Entscheidende ist der Barzahlungsrabatt des Händlers in Höhe von 10%.

Händlerfinanzierung ohne
Barzahlungsrabatt
Privatkredit mit
Barzahlungsrabatt
20.000,00 € Kaufpreis 20.000,00 €

0,00 €

Rabatt durch Barzahlung

2.000,00 €

588,99 €

Monatsrate

530,09 €

3,90% Zins 3,90%
36 Monate Monatsrate 36 Monate

Des Weiteren ist es wichtig, sich nicht ausschließlich auf die anfallenden Kosten der Finanzierung zu konzentrieren. Im Hinterkopf ist immer zu behalten, dass neben den monatlichen Raten sowie den Zinsen mit einem Fahrzeug unweigerlich weiterer finanzieller Aufwand entsteht - Steuern, Versicherung, Kraftstoff und evtl. anfallende Reparaturkosten sind hierbei die entscheidendsten Faktoren.

Was sind die Unterschiede zum Leasing?

Zeichnung eines Strichmännchens steht unschlüssig vor den Schildern Leasing und Finanzierung.

Ein Autokredit unterscheidet sich von einem Leasing schon allein von seinem Prinzip. Ein klassisches Darlehen beruht darauf, dass das Fahrzeug über einen im Vorfeld festgelegten Zeitraum abbezahlt wird. Das geschieht über ebenfalls zuvor festgelegte Raten inklusive der dazugehörigen Zinsen. Die Zielsetzung besteht darin, dass der Kreditnehmer zum Eigentümer des Wagens avanciert.

Das Leasing zeigt unterdessen einige Parallelen zum Prinzip der Miete. Hier begleicht der Leasingnehmer monatliche Raten, um den Pkw nutzen zu können. Dazu kommt in aller Regel eine Sonderzahlung. Dabei handelt es sich um einen Betrag, der einmalig aufzubringen ist. Das geschieht beim Abschluss des Leasingvertrags. Wenn die Laufzeit endet, gibt es zwei Optionen. Entweder gibt der Fahrer den Wagen zurück oder er kauft ihn. Das Leasing ist vor allem bei Unternehmern und Selbstständigen gefragt. Das hat einerseits den Grund, weil sich die Leasingraten direkt steuerlich absetzen lassen. Andererseits besteht am Ende der Vertragslaufzeit oftmals nicht die Absicht, den Pkw zu kaufen. Stattdessen lässt sich das Fahrzeug durch ein neues Modell ersetzen.

Viele stellen sich zudem die Frage, ob nun ein Leasing die bessere Variante ist oder doch der klassische Autokredit. Wie so oft kann sich auch hier keine pauschale Antwort fällen lassen. Dafür ist immer auf die Person individuell einzugehen. Viel hängt aber davon ab, ob am Ende der jeweiligen Laufzeit das Auto behalten werden soll oder nicht. Gerade für den privaten Gebrauch ist das durchaus denkbar, während Unternehmer und Selbstständige zumeist gar nicht die Absicht besitzen, den Wagen weiter zu nutzen. Eine andere Motivation kann auch darin bestehen, immer den aktuellsten Typ eines jeweiligen Autos zu fahren. Für sie ist dann das Leasing die erste Wahl.

Ebenfalls zu berücksichtigen ist natürlich die Kostenfrage. Es richtet sich schließlich vieles danach, was sich die jeweilige Person monatlich leisten kann. Das Leasing hat grundsätzlich den Ruf, eine geringere monatliche Belastung zu verursachen. Dafür ist am Ende der Vertragslaufzeit an die Finanzierung eines neuen Wagens zu denken. Etwas höhere Beträge fallen mit dem Autokredit an. Der Vorteil hierbei besteht wiederum darin, dass der Fahrer letztlich auch zum Eigentümer wird. Grundsätzlich empfehlen wir Ihnen immer, die verschiedenen Möglichkeiten rechnerisch einmal für sich zu prüfen. Mit konkreten Zahlen zu arbeiten, erleichtert in aller Regel die Entscheidung.

Leasing und Autokredit noch einmal für Sie zusammengefasst:

Leasing

  • Vereinbarung einer bestimmten Laufzeit
  • regelmäßige Zahlungen für Fahrzeugnutzung
  • Wartung und Inspektion sind in einer Vertragswerkstatt vorgeschrieben
  • vorzeitige Kündigung des Vertrags nur möglich bei: Strafzahlung oder Abschluss eines neuen Leasingvertrages
  • Rückgabe des Fahrzeugs ist am Ende der Laufzeit vertraglich festgelegt
  • nur unter bestimmten Bedingungen für Gebrauchtwagen möglich
  • grundsätzlich von Selbstständigen genutzt (und alle, die anschließend abermals einen Neuwagen fahren möchten)
  • Raten sind zu 100% steuerlich absetzbar

Autokredit

  • Fahrzeug wird zum Ende der Laufzeit Eigentum des Kreditnehmers
  • regelmäßige Zahlungen für Tilgung des Kredits
  • Wartung und Inspektion sind nicht in einer Vertragswerkstatt vorgeschrieben
  • vorzeitige Kündigung ist i.d.R. möglich, unter umständen mit Ausgleichszahlung oder Anschlussfinanzierung
  • Rückgabe des Fahrzeugs ist bei klassischer Finanzierung nicht vorgesehen
  • sowohl für Gebraucht- als auch für Neuwagen möglich
  • tendenziell eher für Privatgebrauch bestimmt
  • Raten selbst sind nicht steuerlich absetzbar (nur die Abschreibung des Pkw und die gezahlten Zinsen)

Expertentipp: Denken Sie an die passende Versicherung

Nichts ist ärgerlicher, als ein Schaden am Auto durch Unfall oder gar Verlust durch Diebstahl. Wenn in dem Fall ein bestehender Finanzierungs- oder Leasingvertrag besteht, ist der Schaden doppelt groß. Im schlimmsten Fall kein Auto mehr und ein offener Betrag bei der Bank, für den Monat für Monat eine Rate fällig ist. Gerade jetzt spielt der richtige Versicherungsschutz eine entscheidende Rolle. Damit Ihnen genau dieses Szenario erspart bleibt, empfehlen wir Ihnen eine Vollkaskoversicherung. Gerade wenn kein nennenswerter finanzieller Puffer vorhanden ist, ist dies beim Leasing oder einer Drei-Wege-Finanzierung unerlässlich. Besonders ratsam ist es, zusätzlich auf eine sogenannte GAP-Deckung im Versicherungstarif zu achten. Diese schließt die Lücke zwischen dem Wiederbeschaffungswert und dem Abrechnungsbetrag aus Ihrem Darlehens- oder Leasingvertrag. Lassen Sie sich dazu von Ihrem Versicherungsexperten beraten!

Gibt es spezielle Autokredit-Banken?

Zeichnung von einem Strichmännchen, welches glücklich vor einer Autokreditbank steht.

Im Grunde verfügt jeder Autohersteller über eine hauseigene Autobank. Diese Kreditinstitute sind somit als spezielle Autokredit-Banken zu verstehen. Daher lässt sich die Frage bejahen. Dementsprechend hat der Kunde die Möglichkeit, zu einem Händler zu gehen, sich dort einen Wagen auszusuchen und diesen gleich über die interne Bank zu finanzieren. Viele Interessenten entscheiden sich für diesen Weg. Das liegt nicht zuletzt daran, weil die Hersteller vergleichsweise niedrige Zinsen veranschlagen. Obwohl diese Autokredite insgesamt sehr günstig erscheinen, stellen sie freilich nicht die einzige Möglichkeit dar.

Wo bekomme ich einen Autokredit?

Einen Autokredit erhalten Sie grundsätzlich auf zwei verschiedenen Wegen. Entweder wählen Sie die bereits genannte Option, nehmen das Angebot des Händlers in Anspruch und finanzieren den Wagen somit über die hauseigene Bank. Andernfalls können Sie sich auch an ein anderes Kreditinstitut wenden. Die beantragte Summe erhalten Sie nach erfolgreicher Prüfung vollständig ausgezahlt. Sie können dann an den Händler herantreten und den Wagen bar zahlen. Das ist insofern vorteilhaft, weil es auf einen Sofortkauf oftmals sehr lukrative Rabatte gibt.

Wenn also auf den ersten Blick die Raten des Autokredits vom Händler günstiger erscheinen, ist das noch nicht vollends aussagekräftig. Stattdessen ist auf die Gesamtkosten zu blicken. Diese setzen sich nicht nur aus den Raten, sondern ebenso aus der Anzahlung und der Schlussrate zusammen.

Bevor Sie sich für ein Angebot entscheiden, sollten Sie mehrere Optionen prüfen. Um die beste Lösung zu finden, empfiehlt es sich, auf die Kompetenz eines Experten zu setzen. Gern stehen wir Ihnen dafür zur Verfügung, um gemeinsam mit Ihnen nach einem Autokredit zu suchen, der Ihren Erwartungen entspricht.

Welche Unterlagen benötige ich für die Beantragung eines Autokredits?

Zeichnung eines Strichmännchens zeigt auf eine Checkliste für die Unterlagen die bei der Beantragung eines Autokredits benötigt werden.

Wenn es darum geht, einen Autokredit zu beantragen, dann ist zunächst noch einmal darauf hinzuweisen, dass sich dieser von einem herkömmlichen Ratenkredit unterscheidet. Ganz wichtig ist hierbei das geringere Ausfallrisiko für die Bank. Konkret heißt das: Kann der Kreditnehmer die monatlichen Raten nicht mehr begleichen, hat die Bank noch immer das Fahrzeug als Sicherheit. Dieses ließe sich gegebenenfalls verkaufen. Somit wären aus Sicht des Kreditinstituts die noch ausstehenden Beträge zu begleichen. Natürlich spielt aber trotzdem, wie bei jedem Darlehen, die Bonität des Antragstellers eine essenzielle Rolle. Diese gilt es zunächst zu prüfen, bevor die Summe bewilligt werden kann. Somit ist die finanzielle Situation entscheidend.

Im Vorfeld verlangen die Banken in der Regel folgende Unterlagen:

  • Kopie des Personalausweises
  • Nachweis, dass sich Ihr Konto in Deutschland befindet
  • Einkommensbelege

Bei Angestellten sind daher Kopien der letzten zwei bis drei Gehaltsabrechnungen erforderlich. Wer unterdessen selbstständig tätig ist, reicht einen Einkommenssteuernachweis sowie Betriebswirtschaftliche Auswertung (BWA) ein. Sowohl von Selbstständigen als auch Angestellten verlangen viele Banken des Weiteren eine Kopie aktueller Kontoauszüge. Noch immer unter dem Aspekt der Bonität holt sich das Kreditinstitut zudem eine Auskunft bei der Schufa ein. Natürlich ist es auch möglich, dass die Kreditanfrage von einer Person gestellt wird, die nicht über die deutsche Staatsbürgerschaft verfügt. Dann sind noch eine Aufenthalts- und Arbeitserlaubnis einzureichen.

Angaben zum Fahrzeug selbst sind ebenfalls oftmals gefragt. Diese bestehen aus:

  • Hersteller und Modell
  • Erstzulassung
  • Kilometerstand

Eventuell sind weitere Angaben zu machen, die vom jeweiligen Anbieter abhängig sind.

Wer ist bei der Finanzierung über einen Autokredit der Eigentümer des Autos?

Zeichnung eines Strichmännchens, welches seinen finanzierten Wagen fährt.

Die Frage, wer als Eigentümer des Autos bei einer Finanzierung gilt, kann nur in Abhängigkeit vom jeweiligen Vertrag beantwortet werden. Der Kreditnehmer ist von Beginn an der Besitzer des Fahrzeugs. Ob er aber auch sofort Eigentümer ist, hängt davon ab, ob er den Kfz-Brief besitzt. Es gibt Kreditinstitute, die den Kfz-Brief für die Laufzeit des Darlehens als Sicherheit verlangen, während andere darauf verzichten. Wenn das Dokument bei der Bank hinterlegt werden muss, ist im Fachjargon von einer sogenannten Sicherungsübereignung die Rede. Somit bleibt die Bank vorläufig der Eigentümer. Sobald die letzte Rate beglichen wurde, geht der Kfz-Brief, der ganz korrekt als Zulassungsbescheinigung II bekannt ist, zurück an den Fahrzeughalter. Mit diesem Schritt ist er dann endgültig der Eigentümer.

Was kostet ein Autokredit?

Zeichnung eines Strichmännchens, welches sich auf ein Eurozeichen lehnt.

Wenn Sie sich dazu entschlossen haben, auf die Finanzierung eines Neu- oder Gebrauchtwagens zu setzen, steht eine ganz wichtige Frage im Raum: Was kostet Sie ein Autokredit? Natürlich hängt die Antwort davon ab, ob sich das Angebot in Erwägung ziehen lässt. Wenn Sie von vornherein abschätzen können, dass die monatlichen Raten für Sie nicht bezahlbar sind, müssen Sie sich nach einem anderen Auto oder Kreditgeber umschauen. Gestalten sich die Konditionen unterdessen als ausreichend günstig, dann rückt Ihr der Wunsch vom fahrbaren Untersatz in greifbare Nähe.

Allerdings genügt der Blick auf die monatlichen Raten allein oftmals nicht. Es ist vor allem interessant, wie sich die Gesamtkosten darstellen. Mit verschiedenen Finanzierungsmodellen gehen oftmals unterschiedliche Ergebnisse einher. Wenn Sie sich im Vorfeld ausreichend darüber informieren möchten, was finanziell auf Sie zukommt, greifen Sie am besten auf einen Kreditrechner zurück. Mit Hilfe dieses Tools, das wir für Sie auf unserer Homepage bereithalten, können Sie diverse Optionen prüfen. Erfahrungsgemäß erleichtert es die Entscheidung, wenn sich mit konkreten Zahlen arbeiten lässt. Daran wird deutlich, was Sie sich leisten können und was vielleicht auch nicht in Frage kommt. Weil die Finanzierung eines Fahrzeugs aber ein bedeutender Schritt ist, bietet sich auch die Meinung eines Experten an. Wir stehen Ihnen dabei gern mit Rat und Tat zur Seite.

Wie lange vor dem Kauf des Autos muss ich den Autokredit beantragen? Wie schnell geht es?

Zeichnung von einer Uhr und einem Kalender.

Wie bei jeder anderen Darlehensart prüft die Bank natürlich auch bei einem Autokredit akribisch, ob der Antragsteller die anfallenden Raten wirklich zahlen kann. Dafür müssen diverse Unterlagen wie Kontoauszüge und Gehaltsnachweise vorgelegt werden. Zudem kommt es zu einer Schufa-Abfrage. Doch keine Sorge: Obwohl das zunächst nach einem sehr umfangreichen Vorgang klingen mag, ist für dieses Verfahren keine wirklich lange Wartezeit einzuplanen. Das liegt daran, dass die Prüfung weitgehend standardisiert ist. Sofern die Untersuchung positiv ausfällt, kann binnen einiger Werktage mit einer Auszahlung gerechnet werden.

Der grundsätzliche Weg zum Autokredit gestaltet sich wie folgt:

  1. Anfrage bei der Bank nach einem Kreditbetrag über eine bestimmte Laufzeit
  2. Vorprüfung durch die Bank (Bonitätsprüfung)
  3. Bank entscheidet, ob Kreditwunsch in die Tat umgesetzt werden kann
  4. Kreditantrag ausfüllen
  5. Post-Ident-Verfahren (Identitätsprüfung über die Deutsche Post)
  6. Abschließende Prüfung mit Darlehensauszahlung

Wie alt darf das Auto beim Beantragen eines Autokredits sein?

Zeichnung eines nachdenklichen Strichmännchens, welches sich fragt ob es einen Gebraucht- oder Neuwagen finanzieren soll.

Grundsätzlich ist ein Autokredit nicht nur für Neuwagen vorgesehen. Gebrauchte Fahrzeuge lassen sich ebenfalls auf diese Weise finanzieren. In der Tat spielt aber das Alter eine Rolle. Es kommt darauf an, wie alt der Pkw letztlich ist, wenn der Kreditvertrag endet. Die meisten Banken haben sich darauf festgelegt, dass das Auto nicht älter als 13 Jahre sein darf. Wer allerdings an einem Fahrzeug interessiert ist, welches diese Grenze überschreitet, muss deswegen nicht auf eine Finanzierung verzichten. In diesen Fällen kommt aber dann der klassische Ratenkredit in Frage.

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