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Volatilität

Volatilität stammt aus dem Lateinischen „volare“ und bedeutet „fliegen“. Gemeint sind damit die Schwankungen bei Wertpapierkursen innerhalb eines bestimmten Zeitraumes. Die Volatilität ist maßgebend für das Gesamtrisiko bei Investitions- und Finanzierungsmöglichkeiten. Mit einem größeren Unterschied zwischen einem Kurshöchststand und einem Kurstiefstand nimmt auch die Volatilität zu, und somit auch das Risiko, da die Gefahr von Kursverlusten steigt. Aktien, deren Kurs einer hohen Volatilität unterliegen, haben ein höheres Risiko für den Anleger, aber es können damit auch höhere Gewinne erzielt werden. Sind die Aktienkurse nicht sehr volatil, so verringert sich einerseits zwar das Risiko, andererseits sind die zu erwartenden Gewinne ebenfalls niedriger. Eine hohe Volatilität kann zum einen durch einen unruhigen Markt entstehen, aber auch dadurch, dass sich die Anleger bezüglich eines bestimmten Wertpapiers unsicher sind. Die historische Volatilität bezeichnet jene Schwankungen bei Aktienkursen, die in der Vergangenheit aufgezeichnet wurden, und nun von einigen Anlegern zur Vorhersage von aktuellen Schwankungen verwendet werden. Die Aussagekraft dieser historischen Volatilität ist jedoch eher gering. Volatilität findet man vor allem an der Börse und bei Zinssätzen, weniger hingegen bei Sparbüchern oder ähnlichem. Während die Kurse an den Börsen täglich verändert werden, sich auf und ab bewegen, bleiben die Zinssätze bei Sparbüchern eher stabil. Wenn es schon zu Zinsschwankungen bei Sparbüchern kommt, fallen diese in der Regel sehr gering aus, so dass keine gravierenden Kursgewinne oder Kursverluste erwirtschaftet werden können. Auch wenn Kursschwankungen der Vergangenheit und andere Analysen und Statistiken herangezogen werden, so kann niemals mit hundertprozentiger Sicherheit vorhergesagt werden, ob ein Wertpapier eine hohe oder eine niedrige Volatilität besitzt.

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