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Unterhaltsschulden

Wenn Sie mit den Unterhaltszahlungen gegenüber ihren Kindern, ihrer vormaligen Ehegattin oder ihrem vormaligen Ehegatten nicht nachgekommen sind, kann Ihnen bei einer Schuldenbereinigung eine Umschuldung der Unterhaltsschulden helfen. Aber was ist überhaupt eine Umschuldung? Ihr Hauptziel gilt meist als Zusammenfassung mehrerer Kredite zu einem Darlehen, einem so genannten Umschuldungsdarlehen. Die Idee liegt daran, nur noch an eine Stelle zahlen zu müssen oder durch die Umschuldung der entstandenen Unterhaltsschulden den niedrigeren Zinssatz einer anderen Bank zu nutzen. Grundlegend entstehen bei der Umschuldung Kosten für Zinsen, Gebühren, Restschuldversicherungen und andere Sicherheiten. Daraus ergibt sich im Allgemeinen eine Erhöhung der Darlehensrate, d. h. des zurückzuzahlenden Betrags. Der Schuldenturm wird also immer größer.

Wann eine Umschuldung wegen Unterhaltsschulden sinnvoll ist

Als Konsequenz bei Nichtzahlung kann dann schon einmal der Inkassovertreter vor der Tür stehen oder Lohnpfändungen veranlasst werden, im Falle der Unterhaltsschulden fordert das Jugendamt vernachlässigte Zahlungen für Kinder ein. Zudem kommen eventuell weitere Verpflichtungen für Rechtsanwälte, Gerichte und Zinsen hinzu. Eine Umschuldung für Unterhaltsschulden ist sinnvoll, wenn ihr zugleich ein Konzept zur Schuldensanierung zugrunde liegt. Ohne solch ein Konzept kann eine Umschuldung bereits ein weiterer Schritt in Richtung Überschuldung sein.

Sorgfältig die Angebote zur Umschuldung vergleichen

Eine Umschuldung für Unterhaltsschulden sollte aber gut überlegt sein. Sie macht nur Sinn, wenn sichergestellt werden kann, dass die Schulden damit auch abgezahlt werden können. Es sollte also unbedingt ein sorgfältiger Vergleich aufgestellt werden, welche Kreditbanken die besten Konditionen in dieser Situation bieten.