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Umschuldung Hypothek

Nicht allein die Erbauer von Eigenheimen und die Käufer von Immobilien der heutigen Zeit profitieren vom derzeitigen Tief beim Baugeld, auch Eigenheimbauer, die in der Hochzinsphase vor zehn Jahren einen Kredit aufgenommen haben, können jetzt profitieren. Nämlich durch eine Umschuldung der Hypothek. Im Bankjargon wird die Hypothek als Bonitätskriterium für Kredite angesehen. Außerhalb der juristischen Fachsprache wird häufig das damit verbundene Darlehen, hier speziell das Hypothekendarlehen, als Hypothek bezeichnet. Damit wird die Umschuldung einer Hypothek vor Auslaufen der Kreditschuld oder nach dem Auslaufen eines Kredites also einer so genannten Anschlussfinanzierung gemeint.

Beispiel für die Umschuldung einer Hypothek

Wer also im Jahr 1995 ein 75.000 Euro Darlehen aufgenommen hat und dafür bisher rund 600 Euro im Monat aufwenden musste, den kann die so genannte Anschlussfinanzierung nur noch in etwa 300 Euro pro Monat kosten. Bei der Umschuldung einer Hypothek gilt es zu wissen, ob sich dieses Vorhaben lohnt. Um dies herauszufinden, kann man sich bei seiner Bank erkundigen. Dafür sind Kenntnisse über den Ausfall der Höhe der Vorfälligkeitsentscheidung erforderlich. Die Umschuldungsangebote seiner Hausbank für eine Hypothek kann man sich von Verbraucherzentralen auswerten lassen.

Was machen mit der bestehenden Finanzierung?

Bei der Umschuldung einer Hypothek oder Baufinanzierung ist zu unterscheiden, ob man eine bereits bestehende Finanzierung bei der gleichen Kreditbank belassen möchte und nur die Konditionen anpassen will oder ob man eine bestehende Finanzierung bei einem Kreditinstitut zu einem anderen Kreditinstitut übertragen möchte. Verbraucherschützer raten, mindestens ein halbes Jahr vor dem Auslaufen der Zinsbindung den Kreditmarkt zu beobachten und Vergleichsangebote der unterschiedlichen Banken einzuholen.