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Telefax

Bereits im 19. Jahrhundert, war es möglich, Bilder per Fernschreiber zu übertragen. Allerdings war die Qualität noch nicht besonders gut und das Verfahren teuer. Im Laufe der Jahre forschten viele Menschen in unterschiedlichen Ländern an diesem System und bereits im 2. Weltkrieg war die Versendung von Bild- und Schriftstücken in annehmbarer Qualität möglich.

Die Fernkopie, oder Telefax (auch: Telefaksimile) kam jedoch erst Anfang der 1970er zu einer guten Qualität mit stemmbaren Kosten. Doch wurde die Technik meist bei der Polizei oder im Pressebereich genutzt. Für den privaten Gebrauch konnte man sich kaum Verwendungszwecke vorstellen, weshalb die Verbreitung hier nicht vorangetrieben wurde.

Allerdings gibt es neben Verträgen, die schriftlich zu erfolgen haben und daher nicht per FAX geschlossen werden dürfen, auch Verträge, die keiner Formvorschrift unterliegen, aber zu Beweiszwecken schriftlich geschlossen werden. Darunter fallen zum Beispiel Kreditverträge oder auch Kaufverträge. Die neue Technik war daher besonders für Firmen interessant, die ihre Kaufverträge sonst per Post zum Kunden schicken mussten um sie einige Tage später unterschrieben zurückzubekommen.

Zwischen dem Anfang und dem Ende der 80er Jahre stieg die Anzahl der Telefax-Anschlüsse um das 80 fache.

Digitalisierung

Faxgeräte wurden zunächst aufgrund der Verbreitung der Email seltener. Doch wurden in der Anfangszeit fast ausschließlich Texte übermittelt. Scanner waren noch teuer, daher konnten Unterschriften nicht übertragen werden. Hier kommt heute immer noch sehr häufig das FAX in Frage. Außerdem wird dem Fax eine höhere Fälschungssicherheit zugesprochen, weshalb manche Kaufleute einen Widerruf per FAX akzeptieren, per email jedoch nicht.

Inzwischen gibt es Möglichkeiten, die Unterschrift direkt elektronisch zu erfassen und sich sogar online zu legitimieren. Wir werden also sicherlich bald keine Faxgeräte mehr im normalen Gebrauch zu sehen bekommen.

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