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Rückbürgschaft

Eine Rückbürgschaft bietet die Möglichkeit für den Bürgen eines Kredites, sich gegenüber dem Hauptschuldner zusätzlich abzusichern. Die Rückbürgschaft wird dabei üblicherweise von Bund, Land oder speziellen Gesellschaften übernommen. Damit kann der Bürge für den Fall der Zahlungsunfähigkeit des Schuldners geschützt werden. Denn in diesem Fall wird auch die Forderung an ihn durch einen weiteren Bürgen gedeckt. Die Rückbürgschaft wird in der Regel nicht komplett vom Rückbürgen übernommen, aber dennoch zu einem großen Teil, der üblicherweise sogar 70 bis 90 Prozent des Bürgschaftsbetrages entspricht. Die Rückbürgschaft kommt vor allem bei diversen Darlehen zum Einsatz, die an größere bzw. bedeutende Unternehmen ausgegeben wurden und die eine wichtige Funktion in der Region inne haben. Hierbei haben Bund und Land oft ein großes Interesse daran, die vollständige Insolvenz des jeweiligen Unternehmens zu vermeiden, weshalb sie auch die Rückbürgschaft übernehmen, um dem jeweiligen Unternehmen die Gewährung eines Kredites zu ermöglichen. Doch auch im privaten Bereich kann selbstverständlich eine Rückbürgschaft übernommen werden. Insgesamt bietet dies natürlich den großen Vorteil, dass die Schuld auf mehrere Personen bzw. Institutionen aufgeteilt wird. Denn der Hauptschuldner hat in der Regel bereits einen Teil des Kredites zurückgezahlt, bevor die Zahlungsunfähigkeit eintritt. Dadurch wurde bereits ein geringerer Restbetrag erreicht. Der Bürge haftet wiederum nur für einen kleineren Betrag, in der Regel aber nicht für die gesamte Schuldsumme, wodurch sein Risiko reduziert wird. Der Rückbürge wiederum haftet ebenfalls nicht für die Gesamte Schuld des Bürgen, sondern nur für einen Teil davon. Dadurch reduziert sich das Risiko für alle in die Bürgschaft verwickelten Personen.