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Roll-over-Kredit

Die Kreditdauer von Roll-Over-Krediten ist im mittel- bis langfristigen Bereich, meist also 4 – 10 Jahre zu finden. Es kann sich dabei um Festkredite handeln, also Darlehen, die am Ende der Laufzeit zurückgezahlt werden, aber auch um Kreditlinien, die während der Laufzeit immer wieder neu genutzt und zurückgezahlt werden können.

Roll-Over-Kredite werden auch als Revolverkredite bezeichnet, da sie dauernd „revolvieren“. Das bedeutet, dass der Zinssatz nicht wirklich festgeschrieben ist, sondern sich an einem Referenzzinssatz orientiert (z. B. LIBOR oder EURIBOR) und in feststehenden zeitlichen Abständen immer wieder angepasst wird. Häufig wird die Anpassung quartalsweise vereinbart, aber auch längere Abstände (bis 12 Monate) sind möglich. Je länger diese Abstände sind, desto höher ist in der Regel der Zinssatz, da Kreditgeber damit ein höheres Zinsänderungsrisiko tragen müssen. Werden die Abstände kürzer, muss der Kreditnehmer ein höheres Risiko tragen.

Roll-Over-Kredite werden sowohl an Privatkunden (z. B. im Rahmen einer Baufinanzierung ohne Zinsbindung) als auch an große Unternehmen und Staaten vergeben.

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