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Restschuld

Die Restschuld ist ganz besonders bei einer Immobilienfinanzierung wichtig. Gemeint ist der Betrag, der nach Ablauf der Zinsbindungsfrist für das Darlehen noch zu zahlen ist.

In der Regel bekommt man beim Abschluss eines Kredites einen Tilgungsplan ausgehändigt, auf dem genau abzulesen ist, wie die Restschuld zu welchem Termin sein wird, sofern die Raten wie verabredet gezahlt werden. Diese Restschuld kann man am Ende der Zinsbindung sowohl durch eine Einmalzahlung ablösen, als auch durch einen neuen Kredit.

Leider ignorieren die meisten Kreditnehmer die Restschuld. Beim Vertragsabschluss ist erst einmal wichtig, ob man das Haus oder die Wohnung kaufen kann und man ist glücklich, dass es klappt. Die Anschlussfinanzierung wird im Kopf nach hinten geschoben und die Gefahren ignoriert. Denn: Man kennt viele Menschen, die Eigentum besitzen und die augenscheinlich keine Probleme damit haben. Hier wird wieder einmal deutlich, dass ein guter Finanzierungsberater das A und O ist. Denn nur, wenn die Sache von Anfang bis Ende durchgeplant ist, ist man zumindest vor den größeren Überraschungen geschützt.

Bereits bei der ersten Planung des Projektes Immobilienkauf sollten Sie einen Kreditrechner bemühen um eine eventuelle Restschuld zu berechnen und Möglichkeiten der Tilgung, auch bei Zinserhöhungen, durchzuplanen. Eine Möglichkeit dafür wäre beispielsweise ein Bausparvertrag.

Restschuld auch bei Konsumkrediten

Nicht nur bei Baufinanzierungen, sondern auch bei allen anderen Krediten ist die offene Kreditsumme im Prinzip die Restschuld. Will man einen Kredit ablösen, kann man beim Kreditgeber die genaue Ablösesumme erfragen, die die Restschuld und die Vorfälligkeitsentschädigung beinhaltet.

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