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Pfandkredit

Ein Pfandkredit wird von Pfandhäusern oder Pfandleihern angeboten. Diese Art des Kredites ist noch immer weit verbreitet und wird vor allem für kleinere Kredite mit kurzer Laufzeit in Anspruch genommen.

Beim Pfandkredit muss der Kreditnehmer über ein entsprechendes Pfand verfügen, das er beim Abschluss des Kreditvertrages an den Pfandleiher übergeben kann. Hierbei kann es sich um Gegenstände, Autos, und Wertsachen aller Art handeln. Das Pfand wird somit vorübergehend in den Besitz des Pfandleihers übergeben und dient diesem als Sicherheit für den Kredit. Vor dem Abschluss des Kredites und der Auszahlung des Kreditbetrages erfolgen üblicherweise eine genaue Begutachtung des jeweiligen Pfandobjektes und eine möglichst genaue Schätzung des Wertes. Der Pfandleiher bietet dem Kreditnehmer im Anschluss einen Beleihungswert an, in dessen Höhe auch der Kredit vergeben werden kann.

Der Beleihungswert und somit auch die Kreditsumme liegen in der bei 25 – 50% des realen Wertes. Die Laufzeit für den Pfandkredit beträgt gesetzlich geregelt 3 Monate, kann aber verlängert werden. Allerdings zählt die Verlängerung als ein Neuabschluss. Einmalige Gebühren für den Abschluss sind also erneut zu zahlen.

Gibt der Kunde den Kreditbetrag inkl. Zinsen und Gebühren zurück, bekommt er auch seinen Pfandgegenstand zurück. Kann er nach Ablauf des Pfandkreditvertrages die Rückzahlung nicht leisten, wird der Pfand nach Ablauf von einem Monat versteigert. In Fällen, in dem eine Versteigerung keinen Erfolg verspricht, darf der Pfandleiher das Objekt auch in seinem Laden verkaufen.

Lieber verkaufen

Es kommt immer wieder vor, dass Dinge verpfändet werden, die nach der (wirklich kurzen) Laufzeit nicht ausgelöst werden können. Ein Kreditnehmer sollte sich daher vorher wirklich genau überlegen, wie realistisch es tatsächlich ist, dass der Kredit zurückgezahlt wird. Denn durch die Kosten, die neben den Zinszahlungen anfallen, erhöht sich der effektive Jahreszins auf über 40%. Dazu kommt noch, dass der Verkaufs- oder Versteigerungserlös meist wesentlich geringer ausfällt, als ein freihändiger Verkauf gebracht hätte.

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