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Lombardierung

Eine Lombardierung bedeutet, dass ein Darlehen oder Kredit nicht für beliebig lange Zeit gewährt wird und zudem mit dem Gegenwert von Wertpapieren, Wechseln oder anderen Sicherheiten kombiniert ist. Die Lombardierung ist als Kredit mit relativ kurzer Laufzeit zu verstehen, für den immer eine entsprechende Sicherheit hinterlegt wird. Die Deutsche Bundesbank zum Beispiel gewährt Lombardkredite, wenn im Gegenzug Wertpapiere oder Schuldbuchforderungen verpfändet werden. Die hierfür zu verpfändenden Wertpapiere müssen eine besondere Qualität aufweisen und im Lombardverzeichnis aufgelistet sein, damit diese als Pfandwert für den gewährten Kredit anerkannt werden. Eine Lombardierung ermöglicht einen Kredit mit einer maximalen Laufzeit von drei Monaten. Eine Lombardierung setzt des Weiteren voraus, dass der Kredit mindestens einmal innerhalb von 30 Tagen zurückbezahlt werden muss. Eine Lombardierung ist vor allem für die Überbrückung kurzfristiger, finanzieller Schwierigkeiten eine ideale Variante. Der eigentliche Begriff Lombardierung unter Bezugnahme auf Papier wird heutzutage nur noch selten verwendet – im heutigen Sprachgebrauch wird dieser immer häufiger der Begriff Pensionierung ersetzt. Die Lombardierung ist eine Möglichkeit, die Sicherung des Kredits gegenüber dem Kreditgeber zu gewährleisten. Der Begriff Lombardierung stammt von den lombardischen Banken ab, die zur Gewährung von Krediten als Sicherheit die Beleihung beweglichen Sachen forderten. Pfandhäuser gehören ebenfalls in die Kategorie der Kreditgewährung über Lombardierung, denn auch hier wird gegen das hinterlegte Pfand ein entsprechender Geldbetrag für kurze Zeit an den Kreditnehmer übergeben.