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Kursreserve

Als Kursreserve werden erkennbare Unterbewertungen von Wertpapieren – zum Beispiel Aktien – bezeichnet. Am jeweiligen Tageskurs kann die Kursreserve erkannt werden. Im Zuge einer Finanzkrise gehen zahlreiche Kursreserven zu Neige und viele Fondsmanager versuchen noch zu retten, was kaum noch zu retten ist. Es werden große Mengen Aktien einer bestimmten Aktiengesellschaft gekauft und sofort, nachdem der Kurs wieder angestiegen ist, wieder abgestoßen. Diesen Gewinn können dann die Fonds-Manager verbuchen. So kann über Jahre hinweg beobachtet werden, wie die Fonds-Manager bei sinkenden Kursreserven mit diesem Prinzip agieren, um aus sinkenden Bewertungen von Wertpapieren Gewinn zu schlagen. Da die Fonds-Manager die Aktien in enormer Anzahl ankaufen und sofort nach dem erneuten Ansteigen wieder verkaufen, können diese beträchtliche Gewinne erzielen, wenn eine Aktie oder ein Wertpapier ihren Wert verliert. Die umfangreichen Kauftätigungen sorgen innerhalb kürzester Zeit dafür, dass der Wert der Aktien oder Wertpapiere nach einer enormen Anzahl an Käufen steigt. Dieses Prinzip der Beobachtung der Kursreserven können die Kleinanleger, die die Börse selbst beobachten, auch selbst anwenden – allerdings können diese nicht das Kaufvolumen erreichen, wie dies die Fonds-Manager erreichen können. Die Praktiken der Fonds-Manager verfälschen zudem den Wert der Fonds – denn hier handelt es sich um rein spekulative Aktionen und die Aktien, die nach dem Wertanstieg wieder in großen Massen auf den Markt kommen, sinken sofort wieder in den Keller.

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