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Gewinnschuldverschreibung

Eine Gewinnschuldverschreibung ist eine Anleihe, die die Rechte ihres Inhabers mit Gewinnanteilen von Aktionären in Verbindung bringt. Die Obligation ist nicht vollständig fest verzinst, sondern enthält meist nur einen kleinen festen und zusätzlich einen variablen Teil, dessen Höhe sich vom erwirtschafteten Gewinn ableitet. Meist sind die variablen Anteile an die Dividende geknüpft. Es muss jedoch nicht zwingend ein fester Anteil enthalten sein. Die Anleihe kann ebenso ausschließlich mit einem variablen Zinsanteil ausgestattet sein.

Da eine Gewinnbeteiligung die Gewinnausschüttung an die Aktionäre verringert, muss über die Ausgabe von Gewinnanleihen in der Hauptversammlung abgestimmt werden. Die Herausgabe ist nur möglich wenn 75% des vertretenen Kapitals zugestimmt hat.

Die Aktionäre haben außerdem ein Bezugsrecht für die Gewinnschuldverschreibung um die Möglichkeit zu haben, ihren Gewinnanteil wieder aufzustocken.

Das ausgebende Unternehmen hat den Vorteil in schlechten Jahren nicht so hohe Zinsen auf die Anleihen zahlen zu müssen. Im Gegenzug hat der Anleger den Vorteil, in guten Geschäftsjahren auch eine höhere Rendite zu erwirtschaften.

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