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Firmenkredit

Während ein Privatkredit nur für Privatpersonen und vor allem eine private Verwendung wie den Kauf von Konsumgütern gedacht ist, ist ein Firmenkredit ausschließlich für Unternehmen und Selbstständige gedacht. Allerdings gibt es keine gesetzliche Definition, so dass eine Bank auch noch zwischen Geschäftskrediten und Firmenkrediten unterscheiden kann. Andere Bezeichnungen sind ebenfalls möglich, auch könnte die Aufteilung anhand von Umsatzgrenzen, Anzahl der beschäftigten Personen oder Eigenkapital erfolgen.

Doch egal, wie man den Kredit nennt: Ein Firmenkredit ist immer für geschäftliche Investitionen gedacht. Diese können im Mikrokreditbereich bis 10.000,- Euro liegen, oder in langfristigen Anlageinvestitionen für 2 Mio. Euro. Es gibt vielfältige Einsatzmöglichkeiten und ebenso viele Kreditangebote am Markt. So kann man Umlaufvermögen durch Factoring finanzieren, eine Kreditlinie auf dem Girokonto verwenden oder längerfristige Darlehen aufnehmen.

Für einen Firmenkredit bestehen außerdem Möglichkeiten für eine staatliche Förderung, je nachdem, was finanziert werden soll.

Sicherheiten ja – oder doch nicht?

Für einen Firmenkredit sind in der Regel Sicherheiten notwendig. Es kommt allerdings darauf an, wie groß der Kapitalbedarf ist und selbstverständlich wie das Unternehmen finanziell aufgestellt ist. Größere Investitionen werden meist an die Bank übereignet um die nötige Sicherheit zu gewährleisten.

Die Bonität wird bei Firmen- und Geschäftskunden anhand der Bilanzen und Jahresabschlüsse geprüft. Bei großen Unternehmen gibt es vielleicht ein offizielles Rating einer Ratingagentur. Das bedeutet im Umkehrschluss jedoch auch, dass gerade in den Anfangsjahren, in denen es noch keine Bilanzen geben kann, auch die Kreditaufnahme sich schwer gestaltet. Neben den offiziellen Existenzgründungsdarlehen, zu dessen Beantragung Sie einen guten Businessplan vorlegen sollten, bietet sich ebenfalls die Kapitalbeschaffung über Crowdfunding an.

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