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Festzinshypothek

Mit der Festzinshypothek ist eigentlich nicht die Hypothek gemeint (die eigentlich nur die Art der Eintragung der Grundschuld im Grundbuch bezeichnet), sondern ein Immobiliendarlehen, welches zu einem festen Zinssatz gewährt wird.

Da Immobiliendarlehen hohe Summen haben und in der Regel sehr lange Laufzeiten von bis zu 40 Jahren, wird meist die sichere Variante gewählt und der Zinssatz längerfristig festgelegt. So ist zumindest während der Zinsbindungsfrist kein Zinsänderungsrisiko mehr vorhanden. Allerdings kann der Zins selten bis zum Ende der Kreditlaufzeit festgeschrieben werden. Üblich sind 10 Jahre, die Spanne meist zwischen 5 und 20 Jahren.

Bei einer Zinsbindungsfrist von 20 Jahren zahlt ein Kreditnehmer insgesamt einen höheren Zinssatz, als bei einer kürzeren Dauer, da auch die Banken damit rechnen, in ein paar Jahren wieder einen höheren Zinssatz für ausgegebene Kredite bekommen zu können und diese Differenz bereits einpreisen. Allerdings haben Kreditnehmer nach 10 Jahren das Recht mit einer Frist von 6 Monaten den Vertrag trotzdem zu kündigen. Dies stellt Kreditnehmer positiv, da sie bei einem starken Sinken des Zinses viel Geld sparen können, wenn sie die Konditionen nach 10,5 Jahren neu verhandeln können. Die Bank hat dagegen kein Kündigungsrecht und muss den Zins mittragen, auch wenn er weit unter dem Marktzins liegen sollte.

Wie die Zinsen sich entwickeln werden, darüber kann man nur spekulieren. Für eine fundierte Einschätzung spielen einfach zu viele Variablen eine Rolle.

Als Sicherheit für die Festzinshypothek kommt, wie der Name bereits impliziert, nur die Hypothek auf das Grundstück/die Immobile in Frage.

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