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Darlehensurkunde

Für die Aufnahme eines Darlehens werden nur in seltenen Fällen noch Extra-Urkunden ausgestellt. Da jedoch jede in Schriftzeichen verkörperte Willensäußerung als Urkunde gelten kann, wird auch der Darlehensvertrag aus Darlehensurkunde bezeichnet.

Erwähnte Unterlagen

Auf dieser Urkunde werden die wichtigen Informationen bzw. Konditionen, die für den Darlehensvertrag zwischen dem Darlehensnehmer und dem Darlehensgeber vereinbart wurden, noch einmal genau aufgelistet und dargestellt.

Wichtige Eckdaten des Darlehens, die hier festgehalten werden, sind vor allem die Höhe des in Anspruch genommenen Darlehens, aber auch die vereinbarte Laufzeit, sowie der zur Berechnung der Zinsen festgelegte effektive Jahreszinssatz. Wurde eine Zinsfestschreibung vereinbart, wird auch die Dauer, für die die Zinsfestschreibung gilt, hier genannt.

Nicht unwichtig sind natürlich auch die Raten, zu denen die Höhe der Raten und die Zeitpunkte und Anzahl der Zahlungen für die Raten angegeben werden.

Die Darlehensurkunde bietet die Möglichkeit für beide Vertragsparteien, sich abzusichern. Wenn etwa der Darlehensnehmer plötzlich geringere Raten als vereinbart zahlt oder aber der Darlehensgeber einen höheren Zinssatz als vorgesehen vorschreibt, dient die Darlehensurkunde als Bestätigung des jeweils Benachteiligten und als Hilfestellung, um auch noch lange Zeit nach dem Vertragsabschluss nachvollziehen zu können, welche Vertragsbedingungen zwischen den beiden Parteien tatsächlich vereinbart wurden und nun Gültigkeit haben.

Bei eventuellen Streitigkeiten kann die Darlehensurkunde somit auch herangezogen werden, um bei Gericht als Beweis dienen zu können. Jedoch sind selbstverständlich auch die ansonsten vereinbarten Nebenregelungen und natürlich auch die Allgemeinen Geschäftsbedingungen des Darlehensgebers von Bedeutung.

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