Kredit Wiki
Mit Kredit.de zu Ihrem Wunschkredit

Courtage

Die Courtage ist eine Gebühr, die immer dann gezahlt werden muss, wenn ein Makler beauftragt wird. Oft wird diese Zahlung auch als Maklerprovision bezeichnet.

Makler gibt es in verschiedenen Geschäftsbereichen. Makeln heißt nichts anderes als vermitteln. So vermittelt der Immobilienmakler eben Immobilien, der Börsenmakler Wertpapiere (ausschließlich im Parketthandel) und der Versicherungsvermittler Versicherungen.

Am bekanntesten ist wohl die Maklertätigkeit im Immobilienbereich. Sowohl bei Mietwohnungen als auch beim Kauf/Verkauf vom Immobilien und Grundstücken werden häufig Makler hinzugezogen um entweder ein neues Objekt für den Käufer, oder einen Käufer für die Immobilie zu finden.

Ein Makler hat einige gesetzliche Auflagen zu beachten. So muss er neutral sein und je nach Einsatzbereich auf den Abschluss des Vertrages hinwirken. Mängel dürfen nicht verschwiegen werden, der Makler haftet für Fehler.

Für seine Tätigkeit muss also der Makler auch angemessen entlohnt werden. In der Regel schließt er dafür mit seinem Auftraggeber einen Makler- oder Vermittlervertrag. Der Vertragspartner verpflichtet sich also, eine Courtage in verabredeter Höhe zu zahlen, falls der Kauf/Verkauf zustande kommt.

Es gibt aber auch Ausnahmen, zum Beispiel bei Versicherungs- oder Kreditmaklern. Diese schließen zwar einen Vertrag mit den Kunden, in dem klar aufgeführt wird, ob ein Honorar vereinbart wird oder ob Daten an bestimmte Gesellschaften weitergegeben werden dürfen.

Die Provision wird dann normalerweise vom Versicherungsunternehmen oder Kreditgeber an den Makler gezahlt.

Die Höhe der Courtage berechnet sich meist in einem festen Prozentsatz des verkauften Vertrags- oder Objektwerts. Bei der Courtage für eine Mietwohnung richtet sich der Preis nach der Höhe der Monatsmiete. Meist werden 2-3 Mieten vereinbart.

Button nach oben