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Blankokredit

Ein Blankokredit, auch Personalkredit oder Blankodarlehen genannt, ist ein Darlehen, das ohne Stellung von Kreditsicherheiten vergeben wird. Das bedeutet, dass die Bank nur die Bonität, also die persönliche Kreditwürdigkeit des Kreditnehmers prüft.

Wenn nur Teile des Darlehens durch eine Sicherung hinterlegt werden, spricht man von einem Blankoanteil.

Eher kurzfristig

Die Gefahr eines Kreditausfalles steigt mit der Länge der Laufzeit. Blankokredite sind daher meist für eine kurzfristige Finanzierung gedacht.

Blankokredite an Unternehmen

Auch Unternehmen können Blankodarlehen bekommen. Nicht immer muss also der finanzierte LKW an die Bank übereignet werden. Ist eine besonders hohe Kreditwürdigkeit gegeben, kann es für die Bank sogar einfacher sein, auf Sicherheiten zu verzichten. Schließlich wollen solche Sicherheiten wie Fahrzeugpapiere oder andere Besitzurkunden auch sicher gelagert werden, was ebenfalls Kosten verursacht. Außerdem gilt es, hinterlegte Sicherheiten regelmäßig auf ihren Zustand hin zu überprüfen.

Vergibt die Bank ein Blankodarlehen an Unternehmen, wird sowohl die persönliche Bonität des verantwortlichen Managements als auch des Unternehmens geprüft. Dies geschieht zum Beispiel mit Hilfe der Bilanzanalyse.

Kosten für die Bank

Blankokredite kosten die Bank Geld. Und zwar auch, wenn sie den Kreditbetrag vom Kunden zurück erhält. Denn nach der neuen Basel-Richtlinie, muss ein Blankodarlehen (je nach Rating) mit einem hohen Anteil im Kernkapital unterlegt sein. Daher sind für Blankokredite meist höhere Zinszahlungen fällig.

Blankokredit beim Bausparen

Ein Bausparkredit kann bis zu einer Summe von 30.000,- Euro als Blankokredit abgeschlossen werden. Das macht auch Sinn, denn wenn Sie mit dem Darlehen eine Mietwohnung umgestalten möchten, können Sie diese schwer als Sicherheit bei der Bank hinterlegen. Ein solcher Kredit darf jedoch nur bei einer Bausparkasse gleichzeitig laufen. Wenn Sie mehrere Verträge haben, besteht nur die Möglichkeit über eine Zusatzsicherheit. Beispielsweise kann bei Immobilienbesitzern ein Pfandrecht ins Grundbuch eingetragen werden.

Gerade Bausparkassen machen es hier ihren Kunden jedoch einfach und verlassen sich auf eine Negativerklärung.

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