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Barvorschuss

Der Barvorschuss, auch Barvorlage genannt, ist eine Möglichkeit für Unternehmen, kurzfristige Liquiditätsengpässe zu überbrücken. Es handelt sich um einen Kredit, der nicht in Raten über einen langen Zeitraum, sondern in der Regeln nach kurzer Zeit, meist 3 - 6 Monate, in einer Summe inklusive Zinsen zurückgezahlt wird. Er dient in der Regel der Vorfinanzierung von Aufträgen oder um eine Zahlung durch einen Kunden abzuwarten. Die Summe ist meist recht hoch, oft gilt es einen Mindestbetrag von 100.000,- Euro einzuhalten.

Das erklärt, warum die Ausnutzung des Überziehungskredites nicht sinnvoll ist, schließlich werden dort hohe Zinsen berechnet. Ein günstigerer Ratenkredit ist jedoch wegen der kurzen Laufzeit nicht möglich.

Kreditlinie ist meist teurer

Gerade für diese kurzfristigen Zeiträume werden dennoch häufig die eingeräumten Kreditlinien genutzt oder neue Kreditlinien eingeräumt. Der Nachteil ist hier für die Bank jedoch, dass die Nutzung der Linie unvorhersehbar ist. Die Kalkulation der vergebenen Kredite ist also schwierig.

Beim Barvorschuss gewährt die Bank einen Kredit über eine feste Summe auf einem separaten Konto und bucht diesen Betrag auf das laufende Konto um. Da die Rückzahlung und die Summe fest stehen, kann hier viel besser kalkuliert werden. Diesen Vorteil gibt die Bank in der Regel als Zinsvorteil an ihre Kunden weiter.

Gute bis sehr gute Bonität ist Voraussetzung

Aufgrund der großen Summe ist die Vergabe einer Barvorlage nur an bonitätsstarke Kunden möglich. Meist müssen jedoch keine zusätzlichen Sicherheiten gestellt werden, sondern bereits hinterlegte Sicherheiten für andere Kredite werden für den Barvorschuss ebenfalls herangezogen.

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