Ratenkredit
Der Ratenkredit wird als Gesamtsumme ausgezahlt und in fixen monatlichen Raten wieder zurück an die Bank gegeben. Dabei bleibt der Zinssatz über die ganze Laufzeit hinweg bestehen, die sich in der Regel über eine mittel- bis langfristige Kreditdauer ab sechs Monaten erstreckt. Der Verwendungszweck ist ausschlaggebend für die Zusage für Ratenkredite — und dient üblicherweise einer teureren Anschaffung für den Privathaushalt, wie etwa Urlaub, Einrichtung, Umschuldung oder dringende Reparaturmaßnahmen am Eigenheim. Eine andere gebräuchliche Formulierung für den Ratenkredit ist der Konsumkredit.
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Welche Kreditsummen sind beim Ratenkredit möglich?
Ratenkredite werden in standardisierter Form angeboten. Dementsprechend existieren einheitlich festgelegte Mindest- und Maximallaufzeiten sowie Mindest- und Maximalsummen - üblich sind 500 bis 100.000 Euro, wobei der Kreditrahmen von Bank zu Bank variieren kann. Nach erfolgreichem Vertragsabschluss wird eine Bearbeitungsgebühr fällig, die der Kreditnehmer entweder von der Auszahlungssumme abgezogen bekommt oder mit den monatlichen Tilgungsraten zusammen entrichten kann.
Wie sollten Zinsen und Raten gewählt werden?
Zu den Raten muss noch der vereinbarte (nominale) Zinssatz addiert werden. Dabei gilt: Je länger die Laufzeit, desto höher der Zinssatz. Eine längere Laufzeit schlägt sich also in höheren Gesamtkosten nieder. Der Vorteil beim Ratenkredit: Man weiß genau, wie viel er bis zur vollständigen Abbezahlung kosten wird und kann daher langfristig planen. Ein Ratenkredit ab 500 Euro unterliegt den wirtschaftlichen Schutzbestimmungen des Verbraucher-Kreditgesetzes und dieses fordert unter anderem die Angabe des effektiven Jahreszinses, dadurch erleichtert sich die Vergleichbarkeit verschiedener Anbieter.
