Privatkredit
Ein Privatkredit wird von Banken an Privatpersonen vergeben und grenzt sich damit von anderen Produkten für Geschäfts- und Firmenkunden ab. Sein klassischer Verwendungszweck dient vor allem der Anschaffung von Konsumgütern. Privatkredite unterliegen in der Regel den gleichen Bestimmungen wie ein Ratenkredit.
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Privatkredite - Ein Standardprodukt vieler Banken
Privatkredite variieren in ihren Bedingungen von Anbieter zu Anbieter. Beispielhaft sei hier die Widerrufsfrist genannt. Einige Banken gewähren eine Woche entsprechend des Verbraucherkreditgesetzes nach Paragraph 7, andere bieten einen Monat Rückgaberecht nach Vertragsabschluss an - sinnvoll, wenn der Kreditnehmer nach Unterzeichnung noch ein günstigeren Angebot findet. Die reguläre Auszahlungsspanne liegt zwischen 1.000 und 75.000 Euro oder 3.000 und 50.000 Euro, die Laufzeiten rangieren zwischen 12 und 72 bzw. 84 Monaten. Die unterschiedlichen Bearbeitungsgebühren zwischen 2 und 3 Prozent ergeben sich meist daraus, ob der Privatkredit online oder direkt in der Filiale beantragt wird. Einige Institute bieten die Wahl zwischen Laufzeit oder Wunschrate an, andere gewähren volle Flexibilität, indem Laufzeit und Kredithöhe individuell vom Kreditnehmer bestimmbar sind. Es herrschen stets feste Zinssätze für die gesamte Laufzeit. Dabei gilt: je länger die Laufzeit, desto höher der Zinssatz.
Privatkredite - ein Begriff, viele Gesichter
Der Privatkredit dient als Oberbegriff für sämtliche Kreditarten, die eine Privatperson beantragen kann. Dazu gehören Online-, Studenten- oder Rahmenkredit. Bei letzterem wird ein fester Kreditrahmen eingeräumt, auf den der Kreditnehmer jederzeit Zugriff hat und von dem er sich eine beliebige Geldmenge nehmen kann, bis der Betrag erschöpft ist. Zinsen werden nur für tatsächlich in Anspruch genommene Beträge verlangt. Dieser flexible Zugriff auf die Geldreserve wird allerdings mit einem variablen sowie mit einem höheren Zinssatz belastet als der Ratenkredit.
